Trumps Kniefall vor dem Geldadel der Wallstreet- Goldman Sachs Chef  Gerry Cohn wird sein Wirtschaftsberater

Nachdem der Faschist Brannon der politische Chefberater des US Präsidenten Donald Trump wird, soll der Goldman-Sachs Banker-Investmentbanker-Chef Cohn sein Wirtschaftsberater im Weißen Haus werden .

Das ist ein Kniefall vor der Wallstreet, den selbst eine devote Hillary Clinton nicht besser hätte vollziehen können.

Der designierte US-Präsident Donald Trump will einem Medienbericht zufolge demanch  Goldman-Sachs-Manager Gary Cohn zu seinem Top-Wirtschaftsberater machen.

Trump habe den Präsidenten der Investmentbank, der auch für das Tagesgeschäft zuständig ist und als potenzieller Nachfolger von Vorstandschef Lloyd Blankfein gilt, gefragt, ob er den Nationalen Wirtschaftsrat leiten wolle, berichtete der Sender NBC News am Freitag. Das Gremium koordiniert die Wirtschaftspolitik der Regierung quer durch alle Behörden.

Trump setzt auch bei anderen wichtigen Posten auf einstige Goldman-Mitarbeiter: Das Finanzministerium soll an Steven Mnuchin gehen, Steve Bannon soll Chefstratege werden.

Sollte der 56-jährige Cohn in die Politik wechseln, könnte das bei Goldman den Weg für Wall-Street-Manager freimachen, die seit Jahrzehnten bei der Bank sind, aber bislang in der zweiten Reihe Platz nehmen mussten. Bei der Bank war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Trump sucht gerade vor der Amtsübernahme am 20. Januar Kandidaten für sein Kabinett. Einige wichtige Posten sind noch offen, darunter das Außenministerium. Das Innenministerium soll nach Angaben von Insidern an die Kongressabgeordnete Cathy McMorris Rodgers gehen.

Sie ist eine Unterstützerin der Öl- und Gasindustrie und Klimawandel-Skeptikerin. Sollte sie ernannt werden, könnte die Branche leichteren Zugang zu mehr als einem Viertel des US-Territoriums bekommen, auf dem Nationalparks oder Indianerreservate liegen. Diese sind besonders geschützt. Ölbohrungen oder Bergbau sind dort schwierig oder verboten.

Befreiung der Altstadt von Aleppo vom Nato unterstützten Dschihad-Faschismus schreitet voran

Erste TV Aufnahmen aus der Altstadt

Die  Nato führt in Syrien einen verdeckten Geheimkrieg, in dem tausende Dschihadisten als Söldner der Nato mit Al Nusrafront-,  FSA- oder IS Label eingesetzt worden waren.

Dieser Nato Stellvertreterkrieg gegen Syrien ist jetzt gescheitert.

Den syrischen Regierungstruppen gelang jetzt die Eroberung der Altstadt von Aleppo.

Irregeleitete udn CDU hörige Prominente wie  Groko-Regierungsprecher Steffen Seibert hatten sich in einem Aufruf für die Kopfabschneider- Dschihaditsen noch stark gemacht - allerdings völlig vergeblich und das ist gut so.

Exklusiv: RT erreicht als erstes TV-Team die zurückeroberte Altstadt von Aleppo

Exklusiv: RT erreicht als erstes TV-Team die zurückeroberte Altstadt von Aleppo
 
Noch toben die Kämpfe zwischen der syrischen Armee und vom Ausland finanzierten dschihadistischen Kämpfern in der Altstadt von Aleppo. RT Korrespondentin Lizzie Phelan und ihr Team sind die ersten Journalisten, die die ersten befreiten Viertel der Altstadt besuchen und Eliteeinheiten bei der Sicherung des strategischen Gebietes begleiten.

Obama will mehr Blut sehen - Waffenembargo für syrische Kopfsabschneider aufgehoben

US Präsident  Obama hat mit einer neuen Direktive die Belieferung von Dschihadisten in Syrien mit Waffen aufgehoben.

Die US Regierung scheint sich mit der Niederlage ihrer faktischen Söldner in Aleppo nicht abfinden zu wollen. Die Heuchelei über zivile Opfer in Aleppo  und anderswo wird dadurch für alle Menschen sichtbar deutlich.

Dort kämpfen unter faktischer Führung der Al Nusra Front, die sich in Jabhat al Sham umbenannt hatte, Al Kaida Rebellen gegen  die syrische Regierung.

"Moderate" Rebellen sind Teil dieser Al Kaida geführten Kampfverbände. Sie agieren als Makler und Zwischenhändler für Waffenlieferungen der USA an die Al Kaida und den IS, damit direkte Waffenlieferungen der USA an die Terroristen nicht nachgewiesen werden können.

Washington hat es syrischen Rebellen  so vereinfacht, auf Kriegsgüter aus den USA zurückzugreifen. Diese Woche hob US-Präsident Barack Obama Teile des Waffenembargos auf. Der  Sicherheitsanalysten, Michael Maloof, beschreibt die  Eskalationspolitik Washingtons in einem RT Video.

Der ehemalige Pentagon-Beamte  Maloof verdeutlicht, dass  diese undefinierbaren Dschihadisten noch  mehr moderne US Waffen bekommen werden und den Terror in Syrien weitertreiben werden. Das Elend der Bevölkerung geht weiter und der totbringende  Krieg so künstlich am Leben erhalten.So agieren die faktischen Nato-Söldner mit modernsten Waffen im Krieg gegen das syrische Volk.

Darüber scheinen sich die   verlogenen olivgrünen Özdemirs und Becks der Republik, die gerne  völlig weltfremd und unwissend vor der russischen Botschaft in Sachen Aleppo demonstrieren, nicht aufzuregen.  

Angeblich soll es nur Dschihadisten treffen, die nicht zur Terrorfront gehören.. Dochtatsächlich ist diese Unterscheidung nicht nur unsinnig sondermn auch ohne jede Substanz, da alle Erkenntnisse belegen dass Waffen letztendlich bei dem IS und der Al Kaida landen.

Untersuchungen belegen, dass US gelieferte Waffen oft bei den Terroristen landen.

Auch die Combat 30 der  sogenanntenb moderaten Rebellen lieferten nach Waffenerhalt  aus den USA sofort zur Nusrafriont der al Kaida über udn übergaben den Kopfabschneidern diese Waffen.

Unterdessen wurden durch einen Luftangriff  womöglich der USA oder der irakischen Armee über 50 Zivilisten in Al Qaim an  der syrisch-irakischen Grenze auf einem Markttplatz niedergemetzelt. Die irakische Regierung versprach eine Untersuchung einzuleiten.

Vox Höhle der Löwen Millionär Vural Öger ist Pleite und meldet Privat-Insolvenz an

Einer der größten Türkei-Reiseveranstalter Öger von Öger Tours meldet Privat-Insolvenz an. Auch Öger Tours meldete Insolvenz an.

An dem dubiosen Privat TV Format beteiligen sich auch andere dubiose Investoren und angebliche Millionäre wie Carsten Maschmeyer.

Höhle der Löwen"-TV-Star und Reiseunternehmer Vural Öger (74) hat Privatinsolvenz angemeldet.

Das Amtsgericht München eröffnete das Insolvenzverfahren, so die Behörde.

„Nach dem Zusammenbruch seiner Unternehmensgruppe in Deutschland und der Türkei Anfang des Jahres 2016 sieht sich der deutsch-türkische Unternehmer Vural Öger insbesondere aus übernommenen Bürgschaften persönlichen Schulden in erheblicher Höhe ausgesetzt“, so Insolvenzverwalter Matthias Hofmann.

Ögers Anwalt war nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Der Unternehmer war zuletzt in der Vox-Sendung „Höhle des Löwen“ aufgetreten.

Öger, der 1961 zum Studieren nach Deutschland gekommen war, fing 1969 an, sein Unternehmen Schritt für Schritt aufzubauen.

In dem Jahr gründete der in Ankara geborene Diplom-Ingenieur in Hamburg das „Reisebüro Istanbul“ – ein Büro mit Tresen. Im hinteren Teil schlägt er sein Lager auf.

Die Geschäftsidee, als erstes Unternehmen in Deutschland Direktflüge von Hamburg in die Türkei durchführen, um Gastarbeiter in ihre Heimat zu bringen.

Der Jungunternehmer chartert dafür eine Maschine mit 114 Plätzen. Nach drei Tagen war er ausgebucht und die Nachfrage war riesig. Drei weitere Maschinen wurden gechartert. Der Beginn eines Aufstiegs.

►1973 wird die „Öger Türk Tour GmbH" gegründet.

1985 bringt Öger seinen ersten farbigen Urlaubskatalog heraus. 1986 fliegt der Veranstalter erstmals deutsche Urlauber in die Türkei. Der Grundstein für Ögers Pauschalreise-Imperium.

►1990 wird Vural Öger deutscher Staatsbürger.

Nur ein Jahr später kommt die erste große Krise mit dem ersten Golfkrieg. Trotz einbrechender Urlauber-Zahlen hält der Hamburger an seinem Angebot fest und kann den später wieder einsetzenden Touristen-Strom als Marktführer begegnen.Nach und nach baut Öger das Geschäft aus, nimmt neue Ziele wie Ägypten oder die Dominikanische Republik ins Programm auf. Die Devise: Reisen zu günstigen Preisen für jedermann.

Diether Dehm ( Linke MdB): Habe mein leben lang gegen US Vorherrschaft gekämpft

Hat Obama 60 Zivilisten in Al Qaim an der syrisch-irakischen Grenze massakriert?

25 Jahre alleinige Weltmacht: Sind die USA nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 ihrer Rolle gerecht geworden? „Nein“ meinen 69 Prozent der Deutschen in einer Umfrage für Sputnik. „In ihrer Rolle als Weltpolizei habe ich mein ganzes Leben gegen die USA gekämpft“, sagt der Linke-Bundestagsabgeordnete Diether Dehm.

Als unser Redakteur den 66-jährigen fragt, wie er die US-kritische Sicht der Deutschen kommentiere, muss Dehm fast lachen: „Junger Freund, wenn sie mich das fragen, ist die Antwort so etwas von auf der Hand liegend, dass es fasst redundant wäre….“ Dann aber wird der erklärte Pazifist ernst: „Natürlich habe ich mein ganzes Leben gegen die Führungsrolle des Pentagons und des Weißen Hauses in der Welt gekämpft“, erklärt Dehm.
 
Als 17-jähriger habe er in Frankfurt gegen den Vietnamkrieg gekämpft. Als Vorsitzender der sozialistischen Schüler habe er Seite an Seite mit Rudi Dutschke das amerikanische Konsulat besetzt und die Vietkong-Fahne gehisst. „Ich habe das – jetzt kommt auch etwas wie Alters-Starrsinn dazu – bis heute durchgehallten“, sagt der gebürtige Frankfurter.
 
Mit Blick auf die Sputnik-Umfrage sagt er, es sei eine späte Freude, dass viele Leute in Deutschland das auch sehen – „auch wenn ich weiß, dass Leute dabei sind, die das aus rechten und chauvinistischen Gründen sagen“, wirft Dehm ein.
 
Auf der anderen Seite gebe es vieles in den USA, was mit Bruce Springsteen, Bob Dylan, Pete Seeger oder Martin Luther King zusammenhängt, für das Dehm über die Maßen schätze und was „das andere Amerika“ auszeichne, erklärt Dehm, der selber erfolgreicher Komponist und Musiker ist.
 
„Wenn die Menschheit jetzt langsam aufwacht und kapiert, dass Auslandseinsätze der USA bislang immer nur Destabilisierung in die Welt gesetzt haben und auf Kosten der kleinen Leute gingen, dann haben wir viel gewonnen“, resümiert er. Dehm sei allgemein überhaupt kein Freund von Weltpolizei – mit einer Ausnahme:
 
„Ich würde mir eine gemeinschaftliche Zusammenarbeit der USA, Russlands und der EU wünschen, die den Islamischen Staat zurückdrängt.“
Ein gutes Statement von Diether Dehm bis auf die Tatsache, dass er nicht so ganz verstanden hat, dass die Al Kaida und der IS ein reines US Geherimdienstkonstrukt ist, dass zur Legitimierung von Kriegen gegen die islamische welt geschaffen wurde.
 
Wüßte er das, wäre er dem US Imperialismus wohl noch kritischer gegenüber eingestellt.
 
Passend dazu gibt es eine Meldung wonach Obama bis zu 60 Zivilisten auf Marktplätzen u a in Al Qaim an der syrisch-israkischen Grenze massakriert haben soll. Alternativ machen arabische Medien die irakische Regierung für die Luftangriffe verantwortlich. Die irakische regierung kündigte eine Untersuchung an.

Der Dollar liegt im Koma - wie sein Tod durch die SZR-Weltwährung abgefedert werden soll

Der Dollar ist nur noch auf Zeit die Weltleitwährung auf dem Globus . Sein Untergang ist nur noch eine Frage der Zeit - nicht nur wegen der gigantischen Staatsverschuldung der USA.

Ernst Wolff skizzierte als Autor schon in seinem Werk "IWF - Bilanz eines Raubzuges" den maroden Zustand der globalen Wirtschaft.

Kurz skizziert haben wir folgende Situation.

Inflationäres Gelddrucken, Zinssenkungen bis in den Negativbereich, Blasenbildungen an allen Finanzmärkten – und das bei gleichzeitiger Stagnation der Weltwirtschaft: Das globale Finanzsystem scheint derzeit auf dem direkten Weg in seine dritte existenzielle Krise.

Zweimal stand es bereits vor dem Zusammenbruch. 1998 geriet der Hedgefonds Long Term Capital Management (LTCM) ins Taumeln und wurde durch eine gemeinsame Aktion der im Falle seines Crashs gefährdeten Wall-Street-Banken gerettet. Das war eine Finanzkrise, die noch weitgehend auf die USA begrenzt werden konnte.

Zehn Jahre später reichte die Finanzkraft einzelner Banken im Zuge der Subprime-Hypothekenkrise nicht mehr aus.  Viele Häuslebauer, denen Kredite aufgedrängt worden waren, konnten ihre Kredite bei steigenden Zinssätzen nicht mehr zurückzahlen.

Die Staaten mussten einspringen, um das System zu stabilisieren. Da ihre Möglichkeiten sich schon bald erschöpften, haben die Zentralbanken inzwischen weltweit die Führungsrolle übernommen. Inzwischen hat mit dem Quantity Easing udn dem Gedlddrucken als Prinzip eine Geldflutung bei allen Notenbanken eingesetzt, die die Aktienmärkte auch vor dem globalen Zusammenbruch bewahren sollen. 

Seit 2008 haben sie Billionen in verschiedenen Währungen gedruckt und die Leitzinsen mehr als 660 Mal gesenkt.Inzwischen haben wir weltweite eine Niedrigzins- oder gar Nullzinspolitik der Zentralbanken.

So kann es auf Dauer aber natürlich  nicht weitergehen - irgendwann steigen die Zinsen wieder und dann wird der große Knall  erwartet

Offiziell heißt es, diese Maßnahmen dienten der Ankurbelung der Wirtschaft. Das ist nachweislich aber  falsch: Investoren haben den Löwenanteil des billigen Geldes nicht in die Realwirtschaft, sondern in die Spekulation gesteckt. Die Folge sind inflationäre Blasen an den Anleihe-, Aktien- und Immobilienmärkten.

Wegen ihrer Nebenwirkungen lässt sich diese Geldpolitik nicht unbegrenzt fortsetzen: Weiteres Gelddrucken wird die Blasen an den Märkten platzen lassen und dazu in eine Hyperinflation führen.

Zinssenkungen bis in den Minusbereich zerstören das klassische Bankgeschäft der Kreditvergabe und zwingen traditionell konservative Anleger wie Rentenkassen und Pensionskassen, unkalkulierbare Risiken einzugehen.

Noch billigeres Geld wird wegen der höheren Renditemöglichkeiten auch weiterhin in die Spekulation fließen, die Realwirtschaft wird wegen mangelnder Investitionsbereitschaft (auf Grund der viel höheren Renditen im Finanzsektor), sinkender Nachfrage (wegen der Sättigung vieler Märkte) und nachlassender Kaufkraft der Konsumenten (wegen fallender Reallöhne) nicht wieder in Gang kommen.

Es scheint, als tappe die globale Finanzindustrie vollkommen unvorbereitet in die nächste Krise. Doch der Eindruck täuscht. Es gibt Notfallpläne, aber kaum einer weiß von ihnen.

Sonderziehungsrechte – die Krisenwährung des IWF

Mit dem gegenwärtigen Finanzsystem wurde auf der Konferenz von Bretton Woods 1944 auch der Internationale Währungsfonds (IWF) ins Leben gerufen. Er hat sich im Verlauf der vergangenen siebzig Jahre zur größten und mächtigsten internationalen Finanzorganisation der Welt entwickelt und wird bis heute von den USA (sie besitzen Sperrminorität und Vetorecht) dominiert.

Einer der Eckpfeiler des Bretton-Woods-Systems war die Bindung des US-Dollars an das Gold. Die Ausuferung der globalen Dollarmenge und das zunehmende Missverhältnis zum vorhandenen Gold stellten die Konvertierbarkeit von Dollar in Gold in den Sechziger Jahren jedoch immer stärker infrage. Deshalb schuf der IWF 1969 vorsorglich die Sonderziehungsrechte (SZR), eine künstliche, ungedeckte Währung, die nur zwischen Regierungen handelbar ist.

Die Maßnahme war ein Vorgriff auf die Beendigung der Gold-Dollar-Bindung durch die USA im August 1971. Niemand konnte damals voraussagen, wie die Welt auf die Abkoppelung der Leitwährung von einem realen Wert, also die Verwandlung des US-Dollars in eine Fiat-Währung, reagieren würde. Deshalb sicherten sich die USA über den IWF gegen einen möglichen Vertrauensverlust in den US-Dollar ab.

Die Einführung der SZR zeigte nicht nur, welche Macht der IWF seit seiner Gründung erworben hatte. Sie enthüllte vor allem die Rolle, die die USA ihm in Notzeiten zuschreiben: Die einer über allen nationalen Zentralbanken stehenden globalen Zentralbank – natürlich unter der Kontrolle der USA.

Das Erstarken des Dollars schuf die Grundlagen für seinen Niedergang

Wider Erwarten überstand der US-Dollar sowohl die Aufhebung der Gold-Dollar-Bindung, als auch zwei Jahre später die Abschaffung der seit Ende des zweiten Weltkriegs geltenden festen Wechselkurse und damit das Ende des Bretton-Woods-Systems. Und nicht nur das: Mitte der Siebziger Jahre schlossen die USA mit Saudi-Arabien ein Abkommen, Öl ab sofort nur noch in Dollar zu handeln (die Geburtsstunde des Petro-Dollars). Da alle Länder der Welt vom Öl abhängig sind, erlangte der US-Dollar auf diese Weise neben dem Status der Leitwährung auch noch den der globalen Reservewährung – und damit mehr Macht als je zuvor.

Die Folge war, dass der IWF nach zwei kurzen Phasen des Einsatzes der SZR (1970 bis 1972 in Höhe von $ 9,3 Mrd., 1979 – 1981 in Höhe von $ 12,1 Mrd.) mehr als ein Vierteljahrhundert lang auf ihren weiteren Einsatz verzichtete.

Das aber änderte sich mit der Krise von 2007 / 2008. Die in den Siebziger Jahren begonnenen Prozesse der Globalisierung und der Deregulierung, also die Auslagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer und die Aufhebung von Einschränkungen für die Finanzwirtschaft, brachten der US-Finanzindustrie zwar immense Gewinne ein, unterhöhlten aber gleichzeitig die produktive Basis der US-Wirtschaft und erzeugten ein immer größeres Missverhältnis zwischen Realwirtschaft und Finanzsektor.

Die Folge: Die Investoren der Wall Street entzogen der produzierenden Wirtschaft immer mehr Kapital, steckten es in das kaum noch regulierte Finanzkasino und gingen dabei immer höhere Risiken ein – so lange, bis die Subprime-Hypothekenkrise das System ins Wanken brachte. Sowohl in den USA, als auch weltweit mussten die Regierungen einspringen, um die größten existenziell bedrohten Finanzinstitutionen aufzufangen und einen Zusammenbruch des globalen Finanzsystems zu verhindern.

Im Zuge dieser globalen Rettungsaktion griff auch der IWF ein. Am 28. August 2009 und am 9. September 2009 gab er insgesamt $ 204,1 Mrd. an SZR heraus , um die austrocknenden Märkte mit Liquidität zu versorgen. Dass es bei diesen beiden Interventionen blieb, lag in erster Linie daran, dass die US-Zentralbank Federal Reserve selber eingriff und durch ihr „Quantitative Easing“ (Geldschöpfung aus dem Nichts) selbst für Liquidität sorgte. Da auch andere Zentralbanken nachzogen und weltweit riesige Summen zu immer niedrigeren Zinsen an Investoren vergaben, konnte sich der IWF erneut zurückziehen und auf einen weiteren Einsatz der SZR verzichten.

Der Zeitpunkt für einen Großeinsatz der SZR rückt unaufhaltsam näher

Die Verantwortlichen aber wissen, dass das System zurzeit unaufhaltsam auf den nächsten Crash zusteuert und dass dann die alles entscheidende Frage lauten wird: Wer rettet die Zentralbanken? Auf genau dieses Szenario bereitet man sich hinter den Kulissen bereits seit Jahren vor.

Im Januar 2011 hat der IWF eine Studie mit dem Titel „Verbesserung der internationalen Währungsstabilität – eine Rolle für die SZR?“ veröffentlicht, in der Pläne zur Stützung des globalen Finanzsystems skizziert werden, die weit über die bisherigen Einsätze der SZR hinausgehen.

Unter anderem wird darin erwogen, SZR auch durch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel herausgeben zu lassen. Dazu soll möglicherweise ein SZR-Anleihenmarkt für Staatsfonds und sogar für private Investoren geschaffen, die neue Währung also nicht mehr nur als Zahlungsmittel zwischen Staaten gehandelt werden. Diese Überlegungen zeigen: Der IWF ist bereit, die Rolle der SZR in Richtung einer neuen Weltwährung, die den US-Dollar möglicherweise ablösen könnte, zu erweitern.

Vor diesem Hintergrund kann der Einsatz der SZR im Jahr 2009 als Probelauf für zukünftige Krisen betrachtet werden. Die Aufnahme der chinesischen Währung Renminbi (Yuan) in den Währungskorb der SZR im Oktober 2016 beweist zudem, dass der IWF die Zeichen der Zeit erkannt hat und zu notwendigen Zugeständnissen bereit ist. China hat als größter Handelspartner von 120 Ländern die USA mit 70 Ländern inzwischen überholt und weist trotz aller Probleme noch immer Wachstumswerte auf, die von keinem anderen Industrieland erreicht werden.

Sollte es in der kommenden Krise tatsächlich zu einem Großeinsatz der SZR kommen, dann würde dieser für Politik und Zentralbanken außer den beabsichtigten Wirkungen einen überaus reizvollen Nebeneffekt haben: Die Inflation würde nämlich angeheizt, ohne dass die Mehrheit der Menschen die eigene Regierung oder die eigene Zentralbank dafür verantwortlich machen könnten.

Die SZR ( Sonderziehungsrechte als Welt-Reservewährung)  werden das Ende der US-Dollar- Finanzhoheit nicht verhindern

Der Einsatz der SZR ( Sonderziehungsrechte) wird das gegenwärtige Finanzsystem dennoch bestenfalls vorübergehend stabilisieren können.

Die Dominanz des US-Dollars, auf dem es seit siebzig Jahren aufgebaut ist, wird trotz aller Rettungsmaßnahmen historisch zu Ende gehen, denn die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung der USA hat den „point of no return“ längst überschritten. Die Fiskalklippe wurde längst erreicht.

2016 iist die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten auf mehr als 19 Billionen Dollar gestiegen. Das entspricht 19.000 Milliarden Dollar oder umgerechnet 17.380 Milliarden Euro. Das Verhältnis der Verschuldung zur Wirtschaftsleistung beträgt für die USA damit mehr als 100 Prozent. Allein unter dem aktuellen Präsidenten, Barack Obama, ist die Staatsverschuldung um 8,4 Billionen Dollar gestiegen, was einem Schuldenwachstum von fast 80 Prozent seit Obamas Amtseinführung im Januar 2009 entspricht. Wer US Präsident ist,  spielt dabei keine Rolle mehr.

Das Land hat rund 200 Jahre gebraucht, bis man am 22. Oktober 1981 einen Schuldenstand von einer Billion Dollar erreicht hatte. Knapp 27 Jahre später, am 30. September 2008, waren zehn Billionen erreicht. Nicht einmal acht Jahre später steht Washington nun bei 19 Billionen Dollar. Zwar gibt es eine offizielle Schuldenbremse, die debt ceiling – aber die wird vom Kongress regelmäßig nach oben revidiert. Die Alternative wäre eine sofortige Schließung der US-Regierung sowie der Verwaltung, die ohne Neuverschuldung nicht funktionieren kann. Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, dass Schuldenstand und debt ceiling sowohl unter republikanischen als auch unter demokratischen Präsidenten weitergewachsen sind.

Weil die USA mit dem Dollar die Weltreservewährung drucken, mit der ein Großteil der internationalen Geschäfte (vor allem für Öl) abgewickelt werden, kann sich die USA theoretisch problemlos weiter verschulden. Ausländische Staaten und Zentralbanken halten einen Großteil ihrer Reserven in Dollar, die sie in US-Staatsanleihen anlegen. Der größte Gläubiger der USA ist China, das rund 1,2 Billionen in US-Staatsanleihen hält. Auf Platz zwei liegt Japan mit rund 1,17 Billionen. Die Ölstaaten halten rund 300 Mrd. Alle drei Zahlen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, da diverse Länder sowie ihre Staatsfonds auch über Umwege US-Anleihen halten dürften.

So vermutet die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, dass Länder wie China oder Saudiarabien sowie deren staatliche Fonds via karibischer Bankzentren sowie Luxemburg oder Belgien hunderte Milliarden an US-Anleihen halten könnten. Auch einige Hedgefonds dürften so investiert sein. Wie viele US-Schulden beispielsweise Saudiarabien hält, ist das größte Rätsel, da Daten zu dem Land vom US-Finanzministerium nur gruppiert mit anderen Ölstaaten ausgegeben werden.

Insgesamt halten Ausländer rund sechs Billionen Dollar an US-Staatsanleihen – seit einigen Monaten hat hier aber ein Abverkauf eingesetzt. Die US-Notenbank Federal Reserve hat rund 2,7 Billionen an Staatsanleihen via Quantitative Easing mit frisch gedrucktem Geld gekauft. Rund 30 Prozent werden zudem von Behörden, der Regierung gehalten, etwa der Sozialversicherung.

Die versteckte Verschuldung soll gar bis zu 90 Bio. Dollar betragen.

Die Daten basieren vorerst auf einer Hochrechnung, die offizielle Bestätigung durch das US-Finanzministerium steht noch aus. Ende Dezember lag der US-Schuldenstand laut Finanzministerium bei offiziell 18,9 Billionen Dollar.

Die Unsummen bereits gedruckten Geldes, die bis in den Negativbereich reichenden Zinssätze und vor allem die Rekordverschuldung von Staat, Firmen und Privathaushalten lassen sich nicht rückgängig machen. Im Gegenteil: Sie erfordern zur bloßen Aufrechterhaltung des Systems immer neues Geld zu immer niedrigeren Zinsen und eine weitere Zunahme der Verschuldung.

Das US-Finanzsystem und auch das globale Finanzsystem gleichen derzeit einem Auto mit luftgekühltem Motor, dessen Fahrer gezwungen ist, immer schneller zu fahren, um den Motor von außen zu kühlen, der aber nicht verhindern kann, dass der Motor sich dadurch von innen immer stärker aufheizt und so am Ende platzen wird.

Der Einsatz der SZR durch den IWF ist kein Wundermittel, um den Aufheizungs- und Zersetzungsprozess, der sich mit unerbittlicher Logik vor unseren Augen abspielt, aufzuhalten oder gar umzukehren. Er wird höchstens dafür sorgen, dass der endgültige Zusammenbruch des US-dominierten Finanzsystems noch weiter aufgeschoben wird – zu einem hohen Preis, denn der endgültige Zusammenbruch wird dann mit noch größerer Wucht erfolgen und mit Sicherheit noch schwerere Konsequenzen für alle nach sich ziehen.

Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches “Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs”, erschienen im Tectum-Verlag, Marburg.

 

http://www.jungewelt.de/index.php