Panik Virologe Drosten und Medien sowie Politiker agieren weiterhin kopflos in der Corona Krise
CDU Gesundheitsminister Spahn kritisiert sich in der "Maskenfrage" selber
Anfangs hatte der Virologe Drosten " Masken " abgelehnt.
Wörtlich sagte er am 30.01.2020
… damit (die Maske) hält man das nicht auf. Wir können nochmal separat drüber reden – Aber die technischen Daten dazu sind nicht gut für das Aufhalten mit der Maske.
Das war ein eindeutiges Statement vom "anerkannten Experten" und Berater der Bundesregierung.
Später drehte der Chaos Virologe seine Meinung und empfahl sogar Halstücher als Mundschutz.
Der NDR-Podcast mit dem Virologen Christian Drosten ist zu einem wichtigen Orientierungspunkt für viele Deutsche in der Corona-Krise* geworden.
Drosten erklärt in der Folge vom Montag (23. März), wieso alternative Schutzmasken für alle sinnvoll sind.
Insgesamt findet es Drosten durchaus gut, eine Maske zu tragen, solange es keine ist, die man den Kliniken wegnimmt. Somit solle man sich entweder selber eine alternative Maske basteln bzw. aus Stoff nähen - oder aber auch einen runden Schal oder ein Halstuch verwenden.
Und auch CDU Gesundheitsminister Spahn gibt aktuell erstmals zu, dass er bei der Beschaffung der Masken anfangs versagt habe.
+++ 12:21 Spahn kritisiert sich selbst: Maskenbeschaffung war nicht gut +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zeigt sich zum Jahresende selbstkritisch. Auf die Frage, für welche Fehler er 2020 um Verzeihung bitten müsse, sagte er der "Zeit": "Wir hätten als Bundesregierung früher beginnen sollen, Masken zu besorgen. Und ich hätte das als Gesundheitsminister früher anstoßen sollen." Eine Pflegekraft, der im Frühjahr FFP2-Masken fehlten, könne er nur um Verständnis bitten. Auch mit Blick auf seine eigenen Mitarbeiter räumt der Minister Schwächen ein: "Wenn ich es im Nachhinein betrachte, gab es beispielsweise im März und April ein oder zwei extrem angespannte Situationen im Ministerium, in denen ich fairer zu Kolleginnen und Kollegen hätte sein können." Zitat Ende
Übrigens war tatsächlich nicht nur die Maskenbeschaffung schlecht. Man hat auch die falschen Masken bestellt und keine Schutzausrüstung für Menschen vorrätig gehabt - im Gegensatz zu nicht nötigen Panzern, Kampfjets und U - Booten.
Insbesondere FFP 2 Masken fehlten für Risikogruppen von Anfang an. Das ist das Versagen der Merkel-Regierung.
Dann war die Lockerung des Lockdowns und die Öffnung von Schulen und Kitas ein weiteres Verbrechen, dass die Infektionszhalen wieder explodieren liess.
Sie vergessen zu erwähnen, dass eine Stoffmaske in der Tat nicht viel bringt und Corona-Viren garnicht aufhalten können, weil die Viren kleiner als die Poren des Stoffes sind. Allenfalls bleibt die Hoffnung, dass sich wegen der Dornenstruktur einige Viren verheddern.
Korrekt wäre es aber gewesen anfangs FFP 2 Masken insbesondere für Risikogruppen über 60 Jahren kostenlos zur Verfügung zu stellen - sowie in Hotspots der Corona-Infektion, die man wie in China konsequent hätte abriegeln müssen.
Da liegt das Hauptversagen von Merke, Spahn und Drosten.
Jetzt kommt der Chaos-Virologe Drosten mit einer neuen Dramatisierung um die Ecke, Das Virus mutiere in Grossbritannien und wäre eine neue grosse Gefahr. Die Panikmache wird fortgestrickt .
Was der feine Herr vergisst, dessen Doktorarbeit wohl gerade auch überprüft wird, ist zu erwähnen, dass Viren IMMER mutieren auch Corrona-Viren , die es seit 2003 gibt. Die meisten Coronaviren sind allerdings relativ harmlos. Das ist nichts Neues und schon garnicht ungewähnlich.
Drosten denkt wohl über die stärkere Ansteckbarkeit des Virus in Südost-England nach - gleichzeitig verschweigt er, dass dieses Virus dadurch weitgehend entschärft und sehr stark abgeschwächt werden könnte. Eine solche ausbreitung könnte also sogar nützlich sein, wenn man es von der Seite der Herden-Immunität aus betrachtet - unter der Voraussetzung, dass dieses Virus sehr harmlos ist. Und auch die jetzt anlaufende lebensgefährliche gentechnische Corona Impfung ist gegen diese Mutation als Mittel geeignet.
Anstatt sich zu freuen, dass bei der mutierten Covidversion in England das ORF8 Gen ausgeschaltet ist, weil es sozusagen für das Böse in den schwersten Fällen zuständig ist, und man sich dann erst recht freuen sollte, dass es infektiöser ist und sich so besser durchsetzen kann um andere Viren zu verdrängen und sowas wie eine natürliche Impfung darstellt, wenn man sich damit infiziert, da schiebt man Panik und redet darüber, dass der Impfstoff auch gegen dieses harmlose Virus hilft, was letztlich selbst der beste natürliche Impfstoff ist und man gar keinen Impfstoff mehr braucht. Merkt ihr wie einfach es ist die Menschen hinter die Fichte zu führen?
Nach dem Start der Massen-Impfung wird jedenfalls sofort verkündet, das sich Menschen mit signifikanten allergischen Reaktionen- die fast jeder Mensch irgendwie hat - garnicht gentechnisch impfen lassen dürfen.
Christian Drosten hat seine Position zur Mutation des Coronavirus nach der Sichtung neuer Daten offenbar verändert. "Das sieht leider nicht gut aus", twitterte der Virologe der Berliner Charité bei Twitter zu einer Auswertung der britischen Behörden. Darin ist zu erkennen, dass die Mutation wohl deutlich ansteckender ist als zuvor bekannte Varianten. Allerdings stellt der Virologe auch fest, dass die Reduzierung von Kontakten auch bei der Mutation die Verbreitung unterbinde, da deren Fallzahlen nur dort stiegen, wo auch die Gesamtinzidenz hoch oder ansteigend war. Drostens vorherige Einschätzung, er sei nicht übermäßig besorgt, hatte er bereits mit dem Hinweis versehen, dass er sich "genau wie jeder andere in einer etwas unklaren Informationslage" befinde.
Zitat Drosten Neue Daten zur B.1.1.7-Mutante (heute veröffentlicht). Das sieht leider nicht gut aus. Positiv ist, dass Fälle mit der Mutante bisher nur in Gebieten zunahmen, wo die Gesamtinzidenz hoch oder ansteigend war. Kontaktreduktion wirkt also auch gegen die Verbreitung der Mutante.
https://twitter.com/c_drosten/status/1341155746575245313
Es geht Drosten also nur um vordergründige Panikmache.
Grippeviren wie Influenza-, Rhino- oder Adenoviren scheint es garnicht mehr zu geben, obwohl sie in Arztproben immer noch die grösste Gruppe der Grippeviren sind.
Die mediale Wirklichkeit löst sich immer mehr von der Realität. Die Berichterstattung der Mainstreammedien wird zunehmend totalitär Covid 19 fixiert.
Die Corona-Krise macht die Superreichen noch reicher
Oligarchen profitieren von der Krise
Das Corona- Virus bringt Elend und Armut in die Welt. Unternehmen der Mittelklassen gehen Pleite, viele Arbeitsplätze verloren.
Das ist aber nur die eine Seite der Pandemie.
Auf der anderen Seite steht der Glanz jener Multi-Konzerne, die von der Corona-Krise profitieren.
Dies sind vor allem die Vorreiter aus der digitalen Welt, die mit zerstörerischer Kraft lang etablierte Geschäftsmodelle zum Kollaps bringen. Diesen Trend gab es schon vor Corona. Aber das Corona-Virus hat ihn nur noch mehr beschleunigt.
Nach einer Studie der Schweizer Großbank UBS und der Beratungsgesellschaft PWC sind die Vermögen der Ultrareichen bis Ende Juli 2020 auf ein neues Allzeithoch von 10,2 Billionen Dollar geklettert.
Damit ist der bisherige Höchststand von 8,9 Billionen Dollar, der Ende 2017 erreicht wurde, deutlich übertroffen worden.
Die Zahl der Milliardäre ist seither um 31 auf 2189 gestiegen.
Davon leben 119 in Deutschland. UBS nennt keine Namen. Nach Schätzungen des Magazins „Forbes“ sind die Aldi-Erben Beate Heister und Karl Albrecht Junior mit einem Vermögen von 41 Milliarden Dollar die reichsten Deutschen gefolgt von Dieter Schwarz (35,6 Milliarden Dollar), dem Eigentümer von Lidl und Kaufland.
Aktienkurse der Tech-Unternehmen stark gestiegen
Die Auswertung der Daten von mehr als 2000 Milliardären in 43 Ländern zeigt, dass die Superreichen nach dem Absturz der Börsenkurse im März in stark unterschiedlichem Ausmaß von dem danach folgenden Wiederaufschwung profitiert haben.
An der Spitze der Erholung stehen die Milliardäre, die in der Technologie- und Gesundheitsbranche unterwegs sind - wie Bill Gates und Jeff Bezos.
Deren Vermögen stiegen von Anfang April bis Ende Juli 2020 um 41 und 36 Prozent. Dies korreliert mit den gestiegenen Börsenkursen von Unternehmen wie Amazon, Netflix, Tesla und Facebook.
Der Amazon-Gründer Jeff Bezos ist mit einem Vermögen von 189 Milliarden Dollar der reichste Mensch der Welt gefolgt von Bill Gates (124 Milliarden Dollar), Elon Musk (103) und Mark Zuckerberg (100).
Dieser Durchschnittswert verschleiert, dass längst nicht alle Superreichen immer reicher werden. Nach Aussage von Maximilian Kunkel, UBS-Chefanlagestratege für Deutschland, haben in den vergangenen zwei Jahren 70 Personen ihren Status als Milliardär verloren. Das ist für Kunkel der Beleg, dass sich die zugrundeliegenden Trends in Gesellschaft und Wirtschaft stark beschleunigt haben.
Sprich: Wer sein Geld vor allem in Unternehmen investiert hat, deren Geschäftsmodell mangels digitaler Kraft angreifbar ist, wird über kurz oder lang ärmer. Genauso sind Kleinhändler die verlierer, die gege den Handelsriesesn Amazon nicht nur wegen horrender Ladenmieten in den Innenstädten stark benechteiligt sind. Diese Erkenntnis scheint sich im Angesicht der Corona-Krise auch bei vielen Superreichen in Deutschland durchgesetzt zu haben.
Als die Aktienkurse im März im freien Fall waren, seien die Milliardäre nicht in Hektik oder Panik verfallen, sondern hätten ihr Vermögen verstärkt in Richtung der innovativen Unternehmen und Branchen umgeschichtet, die in der vom Virus bestimmten Welt zu den Gewinnern gehören könnten, sagt der UBS-Manager Carl von Wrede.
Das Volk will sich mehrheitlich nicht gentechnisch impfen lassen
Aus dem Ärzteblatt
Auch der CEO- Boss von Pfizer will sich nicht gentechnisch impfen lassen - angeblich weil er sich nicht vordrängeln möchte !
Der Link ganz unten beschreibt detalliert die Gefahren der Gentechnik-Impfung.
Vor allem aber sinkt die Impfbereitschaft im Volk ganz massiv! Vielleicht liegt das auch an den Horrormeldungen über den Pfizer Impfstart in Grossbritannien. Es kam zu vier Fällen von Gesichtslähmungen. Es gab davor schon 6 Todesfälle bei Probanten der Pfizer-Corona-Impfung - Menschen mit signifikanten Allergien - und fast jeder Mensch hat irgendwelche Allergien oder allergische Reaktionen schon mal gehabt - dürfen sich garnicht mehr impfen lassen wie auch Menschen unter 16 Jahren . Bei Tetanus u. a. herkömmlichen Impfungen auf herkömmlicher Totvirenbasis war das anders! -
Die Bereitschaft, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen, hat Anfang Dezember mit 50 Prozent einen neuen Tiefstand erreicht.
Das geht aus COVID-19 Snapshot Monitoring-Studie (COSMO) hervor – ein Gemeinschaftsprojekt unter anderem der Universität Erfurt, des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Zum Höhepunkt der ersten Pandemiewelle hatten noch 79 Prozent der Befragten grundsätzlich die Bereitschaft zur Impfung bekundet. In den Befragungswellen der vergangenen Wochen ist die subjektiv wahrgenommene Ansteckungswahrscheinlichkeit stetig gesunken. Anfang Dezember bezeichneten es nur noch 37 Prozent der Befragten als „extrem oder eher wahrscheinlich“, dass sie sich anstecken.
Umgekehrt ist in den vergangenen Wochen die Gruppe derer größer geworden, die eine Ansteckung als „extrem oder eher unwahrscheinlich“ bezeichnen – auf zuletzt 41 Prozent.
Sorge vor Überlastung des Gesundheitssystems
Andauernd hoch ist bei vielen Menschen die Sorge vor einer Überlastung des Gesundheitssystems. Auf einer Skala von 1 (sehr wenig Sorgen) bis 7 (sehr viel Sorgen) liegt dieser Wert seit November bei über 5.
Je nach Altersklasse wird die Möglichkeit, einen Arzt aufzusuchen, unterschiedlich beurteilt – aber anders als zu erwarten. Die älteren Befragten (65 bis 74 Jahre) erklärten Anfang Dezember zu 89 Prozent, aus ihrer Sicht seien Arztbesuche jederzeit möglich. In der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen waren nur 68 Prozent dieser Ansicht.
Bei denen, die bereit sind, sich impfen zu lassen, dominiert das Motiv, die eigene Gesundheit zu bewahren (52 Prozent der Befragten). Für 24 Prozent ist die Impfung vor allem ein Mittel, um die pandemiebedingten Nachteile wie die Kontaktreduktion zu vermeiden. Für ebenfalls 24 Prozent ist keiner dieser genannten Punkte ausschlaggebend.
Große Korrelation zur Grippe-Impfung
Nach Angaben der Studienautorin korreliert die Bereitschaft zur Impfung gegen COVID-19 weitgehend mit der für eine Influenza-Impfung. Auf einer Skala von 1 (auf keinen Fall impfen) bis 7 (auf jeden Fall impfen) wird die COVID-19-Impfung von der Gesamtbevölkerung mit dem 4,45 angegeben. Bei der Influenza-Impfung liegt der Wert mit 4,2 nur geringfügig niedriger.
In der Gruppe, die einen Gesundheitsberuf ausübt, ist die Impfbereitschaft mit einem Wert von 3,98 mit Abstand am geringsten. Die letzte Befragung zu diesem Punkt hat am 17. November stattgefunden. (fst)
https://projekte.uni-erfurt.de/cosmo2020/web/topic/impfung/10-impfungen/
Wie gefährlich ist die Pfizer-Corona-Gentechnikimpfung?
https://internetz-zeitung.eu/6438-moegliche-folgen-gentechnischer-corona-impfungen
Anis Amri distanzierte sich vom Berliner Attentat
Message von Anis Amri aufgetaucht
Der angebliche Attentäter vom Breitscheidplatz soll sich gegenüber Bekannten von der Tat distanziert haben - Das BKA weiß von dem Sachverhalt
Der Tunesier Anis Amri, nach offiziellen Angaben der Fahrer des Tat-LKW vom Breitscheidplatz in Berlin, soll gegenüber Bekannten und Freunden in einer Whats-App-Nachricht bestritten haben, an dem Anschlag beteiligt gewesen zu sein. Das geht aus den Ermittlungsunterlagen des Bundeskriminalamtes (BKA) hervor.
Bemerkenswert ist das vor allem deshalb, weil Amri nicht nur seit vier Jahren als der alleinige Attentäter gehandelt wird, sondern sich laut offizieller Auslegung außerdem auch zu der Tat, bei der zwölf Menschen starben, bekannt haben soll. Beispielsweise durch das demonstrative Zeigen des islamistischen Grußes in eine Überwachungskamera am U-Bahnhof Zoo wenige Minuten nach dem Anschlag.
Der Aktenfund widerspricht dieser Bewertung. Der Sachverhalt konkret: Mohamed A., der Bruder von Khaled A., mit dem sich Amri bis zum Anschlagstag ein Zimmer teilte, erhielt auf seinem Mobiltelefon ein Posting von Anis Amri, versehen mit einem Passbild von ihm und einem Text mit folgendem Wortlaut:
"Leute, ich kann mich nicht öffentlich zeigen, ich habe mit dieser Sache nichts zu tun. Ich würde so was nie im Leben machen. Alles gelogen!! Bitte teilt ALLE diesen Beitrag und glaubt nicht diesen Medien. Helft mir!!! Gott beschütze euch alle meine Brüder und Schwester."
Eine Botschaft, die das Gegenteil der Märtyrerpose ist. Wann und von wo die Nachricht abgesetzt wurde, ist unklar. Es müsste im Zeitraum zwischen der öffentlichen Fahndung nach Amri (21. Dezember) und seinem Tod (23. Dezember 2016) gewesen sein. Die Ermittler des BKA sind darauf gestoßen, weil ihnen der Zeuge Rachid C. seine Whats-App-Kommunikation mit Mohamed A. offengelegt hatte. Das Amri-Posting hatte Mohamed A. am 31. Dezember 2016 an Rachid C. weitergeleitet.
Anis Amri wurde dann auf der Flucht erschossen, so dass er sich nicht mehr verteidigen konnte.
Vorher wurde bekannt, dass er von einem Agenten des Staatsschutzes quer durch die Republik bis nach Berlin gefahren wurde.
IZ History
Krankenhäuser am Rande der Erschöpfung - im Jahre 2015
Besonders Intensivstationen sind betroffen
Im Jaher 2015 berichtete die FAZ über Erschöpfungen und Kapazitätsgrenzen deutscher Krankenhäuser in der Grippesaison, die nach jahrzehnterlanger neoliberaler Spar- und Privatisierungspolitik von CDU und SPD am Abgrund standen.
Aber das war noch nicht der Höhepunkt der jahrzehntelangen Gesundheits-Zerstörungspolitik von CDU und SPD, da im Winter 2017/18 es noch zu viel mehr Influenza-Grippe-Toten kommen sollte - Da stieg die Zahl sogar auf 25 000 Grippetote ohne das es politische Klasse und Mainstreammedien interessiert hätte.
Aber zurück zum Horror-Winter 2015.
Die Influenza wütete in diesem Jahr besonders heftig. Zahlreiche Notaufnahmen waren überlaufen. Dienst nach Vorschrift können sich die Ärzte und Pfleger im Frankfurter Nordwestkrankenhaus nicht mehr leisten. Es herrschte der Ausnahmezustand.
Einmal rechts, einmal links, dann noch durch die Tür. Da sitzt sie: die Grippe. Sie sitzt in der schmalen Frau, 75 Jahre alt, mit der tiefen Falte auf der Stirn, und sie sitzt in dem Mädchen, ihrer Enkelin. Die hat sich in der Kita angesteckt und das Virus gleich an die Oma weitergegeben.
Die sitzt im Nordwestkrankenhaus in Frankfurt an diesem Freitag überall. Die Notaufnahme ist voll, aber nicht überlaufen. Anfang der Woche war es schlimmer. Da kam Gerhard Cieslinski oft erst nach 19 Uhr aus dem Krankenhaus, obwohl sein Dienst schon um acht Uhr begann und eigentlich schon um 16 Uhr endete. Cieslinski leitet die Notaufnahme im Nordwestkrankenhaus, er ist schon viele Jahre dabei. Über die Frage, ob er sich an eine ähnlich heftige Grippewelle erinnern kann, muss er einen Moment nachdenken: „Seit Januar gibt es schon erstaunlich viele Grippepatienten.“
Schon bei der Anmeldung werden die Patienten klassifiziert
Auf seinem Handy sieht er den Beweis. Er ruft das elektronische Informationssystem auf, bei dem die Frankfurter Krankenhäuser ihre freien Betten und Kapazitäten in der Notaufnahme melden. Ein grünes Kästchen hinter dem Kliniknamen bedeutet Entspannung, ein rotes Kästchen Aufnahmestopp. Zwei Drittel der Kästchen sind rot. Die Krankenhäuser arbeiten am Limit, seit Tagen schon. Auch Cieslinski musste das Nordwestkrankenhaus schon mehrfach für einige Stunden bei der Leitstelle als ausgelastet abmelden.
Ausbreitung der Influenza
Grippe-Aktivität in Deutschland
Dann kommen zwar keine Rettungswagen mehr. Aber Patienten, die sich noch auf den eigenen Beinen in die Notaufnahme schleppen können, wie der Mann mit dem schweren Husten. Wie alle Besucher der Notaufnahme stellt er sich in die Schlange vor der Anmeldung, nach ein paar Minuten ist er dran. Die Frau hinter dem Tresen fragt: „Was kann ich für Sie tun?“ Der Mann erzählt von Fieber, Gelenkschmerzen, Unwohlsein. Die Mitarbeiter an der Anmeldung müssen jetzt entscheiden: Grippe – ja oder nein. Wenn nein, schicken sie den Patienten in den Warteraum. Wenn ja, wird er gleich in dem Gang neben dem Tresen in Empfang genommen, damit er die übrigen Patienten nicht ansteckt. Je nach Schwere der Symptome klassifizieren die Mitarbeiter an der Anmeldung die Patienten, ihre Akten bekommen einen grünen, gelben oder roten Vermerk. Die Grünen können noch einen Moment warten, die Roten müssen sofort behandelt werden.
Eine Impfpflicht für die Mitarbeiter besteht nicht
Denn Grippe ist nicht gleich Grippe. Bei jedem verläuft sie anders. Wenn er noch Glück hat, insofern man überhaupt von Glück sprechen kann, werden dem Patienten der Blutdruck und die Temperatur gemessen, außerdem ein Grippetest ausgeführt, dessen Ergebnis aber erst nach 24 Stunden vorliegt. Ist der Patient sonst stabil, kann er wieder nach Hause gehen und sich ins Bett packen. Es gibt aber auch Patienten, da gibt es keine Diskussion, sie müssen stationär aufgenommen werden. Auch von denen gibt es nach Angaben von Gerhard Cieslinski in diesem Jahr überdurchschnittlich viele.
Zügig biegt der Arzt um die Ecke, nimmt die paar Treppenstufen in den ersten Stock. Er zieht sich einen besonders keimdichten Mundschutz an, streift seinen weißen Kittel ab und schlüpft in einen grünen Einweganzug. Auf der Intensivstation gelten besonders strenge Vorsichtsmaßnahmen, die Gefahr, sich anzustecken, ist hier groß. Cieslinski hatte noch nie Grippe, auch dieses Jahr ist er geimpft, viele seiner Kollegen ebenfalls, aber eine Impfpflicht für die Mitarbeiter besteht nicht. Ein Bett wird aus einem Nebenraum geschoben und in eine Plastikhülle gepackt. Eine Pflegerin schreibt mit Filzstift „Influenza“ auf die Folie. Das Bett ist kontaminiert und muss gründlich desinfiziert werden.
„Die Arztpraxen sind doch auch voll“
Cieslinski öffnet eine erste Tür, dann eine zweite. Nach den beiden Schleusen steht er im Behandlungszimmer. Er tritt an das Bett des Manns, mittleres Alter, mit chronischer Vorerkrankung, mehr darf er nicht sagen. Der Patient hat auch die Grippe, aber in ihrer besonders schweren Form. Er ist nicht bei Bewusstsein, in seinem Hals steckt ein Schlauch. Seit zwei Tagen liegt er auf der Intensivstation, noch ist er nicht stabil. Er wird mit dem Medikament Tamiflu behandelt. Cieslinski ist verhalten optimistisch, das ist er immer bei seiner Arbeit. Er muss es sein. Aber er weiß auch: Jedes Jahr sterben etwa 15.000 Menschen in Deutschland an Influenza.
Oft spricht man von Grippe, obwohl es nur eine schwere Erkältung ist. Auch in die Notaufnahme des Nordwestkrankenhauses kommen immer wieder Menschen, die ihre Beschwerden nicht ganz richtig einschätzen können. Aber etwa die Hälfte aller Patienten, die in der Notaufnahme vorstellig werden, es sind 23.000 im Jahr, werden stationär aufgenommen. Die Klage einiger Kliniken, dass ihre Notaufnahmen mit harmlosen Fällen überlaufen sind, kann er für das Nordwestkrankenhaus nicht bestätigen. „Die Arztpraxen sind doch auch voll. Dann kommen die Leute eben zu uns.“
Es ist Mittag, in der Notaufnahme wird es hektischer. Außer den Grippepatienten kommen jetzt auch die mit Rückenschmerzen und den dicken Beinen. Aus den Lautsprechern heult eine Sirene, ein Rettungswagen mit einer Schlaganfallpatientin wird gleich ankommen. Auch während der Grippesaison läuft der Krankenhausalltag weiter. Da kann es sich kein Arzt oder Pfleger leisten, Dienst nach Vorschrift zu machen, und den macht hier zurzeit auch keiner. Viele haben ihren Urlaub verschoben, machen Überstunden. Gerhard Cieslinski, der Leiter der Notaufnahme, sowieso. Er hofft, dass ihn auch dieses Mal die Grippe verschont. Die Influenza-Welle wird wohl noch mindestens vier Wochen rollen.
Quelle FAZ
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