Diktator Selenskij benennt Elite-Militäreinheit nach Hitlers Edelweiß-Brigade

Gebirgsjäger-Einheit der Hitlerfaschisten vor erneuter Glorifizierung in der Ukraine

Keine Nazis? Selensky benennt ukrainische Brigade nach Nazi-Einheit

Der ukrainische Präsident Selensky hat eine ukrainische Division nach der 1. Gebirgs-Division „Edelweiß“ der Hitler-Wehrmacht benannt, die an Kriegsverbrechen und Massakern beteiligt war.

Westliche Medien und Politiker bestreiten vehement, dass in Kiew ein Regime an der Macht ist, das sich direkt auf Traditionen und Weltanschauung der deutschen Nazis stützt. Dass das so ist, zeigt eine weitere Geste des ukrainischen Präsidenten Selensky. Am 14. Februar hat die ukrainische Präsidialverwaltung ein Dekret von Selensky veröffentlicht, in dem er eine ukrainische Einheit nach einer Division der Hitler-Wehrmacht benannt hat, die Adolf Hitler als „seine Garde-Division“ bezeichnet hat und die an Kriegsverbrechen und Massakern beteiligt war. In dem Dekret ordnet Selensky an:

„Der 10. Gebirgsjägerbrigade der Armee der Streitkräfte der Ukraine den Ehrennamen „Edelweiß“ zu verleihen und sie künftig als 10. Gebirgsjägerbrigade „Edelweiß“ der Armee der Streitkräfte der Ukraine zu bezeichnen.“

Nur um Missverständnisse zu vermeiden: Selensky hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, sich irgendeine ukrainische Form des Wortes „Edelweiß“ auszudenken, in dem Dekret ist von „Едельвейс“ die Rede.

https://en.wikipedia.org/wiki/10th_Separate_Mountain_Assault_Brigade_(Ukraine)

Man muss dazu anmerken, dass es auf Ukrainisch keine Übersetzung des Wortes gibt, weil Edelweiß nur in den Alpen vorkommt und daher in Russland und der Ukraine die deutsche Bezeichnung für die Blume übernommen wurde. Allerdings stellt sich die Frage, aus welchem Grund Selensky eine ukrainische Brigade so benennt`?

Westliche Medien und Politiker bestreiten vehement, dass in Kiew ein Regime an der Macht ist, das sich direkt auf Traditionen und Weltanschauung der deutschen Nazis stützt. Dass das so ist, zeigt eine weitere Geste des ukrainischen Präsidenten Selensky. Am 14. Februar hat die ukrainische Präsidialverwaltung ein Dekret von Selensky veröffentlicht, in dem er eine ukrainische Einheit nach einer Division der Hitler-Wehrmacht benannt hat, die Adolf Hitler als „seine Garde-Division“ bezeichnet hat und die an Kriegsverbrechen und Massakern beteiligt war. In dem Dekret ordnet Selensky an:

„Der 10. Gebirgsjägerbrigade der Armee der Streitkräfte der Ukraine den Ehrennamen „Edelweiß“ zu verleihen und sie künftig als 10. Gebirgsjägerbrigade „Edelweiß“ der Armee der Streitkräfte der Ukraine zu bezeichnen.“

Nur um Missverständnisse zu vermeiden: Selensky hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, sich irgendeine ukrainische Form des Wortes „Edelweiß“ auszudenken, in dem Dekret ist von „Едельвейс“ die Rede. Man muss dazu anmerken, dass es auf Ukrainisch keine Übersetzung des Wortes gibt, weil Edelweiß nur in den Alpen vorkommt und daher in Russland und der Ukraine die deutsche Bezeichnung für die Blume übernommen wurde. Allerdings stellt sich die Frage, aus welchem Grund Selensky eine ukrainische Brigade ausgerechnet nach einer deutschen Alpenblume benannt haben könnte, wenn der Name nicht an die 1. Gebirgs-Division „Edelweiß“ der Hitler-Wehrmacht erinnern soll.

Die 1. Gebirgs-Division war ein Großverband des Heeres der deutschen Wehrmacht. Der Gebirgsverband wurde im Laufe des Zweiten Weltkrieges beim Überfall auf PolenWestfeldzug, in Griechenland, im Balkanfeldzug, im Krieg gegen die Sowjetunion und ab 1943 zum Partisanenkampf erneut auf dem Balkan eingesetzt. Die Division wurde auch Edelweiß-Division[1] und von Adolf Hitler als „seine Garde-Division“ bezeichnet und war an Kriegsverbrechen wie dem Massaker auf Kefalonia (1943) beteiligt.

1941 folgten der Einsatz im Balkanfeldzug und im Krieg gegen die Sowjetunion. Die Einstellung dieses nationalsozialistischen „Eliteverbandes“ wurde bereits zu Beginn des Ostfeldzuges bei den Massakern in Lemberg deutlich. 1942 unternahm die Division einen Vorstoß über den Kaukasus zum Schwarzen Meer, der jedoch scheiterte und zu hohen Verlusten führte. Die dezimierte und ausgebrannte Division musste aus dem Ostkrieg herausgelöst werden und wurde ab Frühjahr 1943 mit Besatzungsaufgaben auf dem Balkan und in Griechenland betraut. Dort wurden Repressalien gegen die ansässige Bevölkerung, Geiselerschießungen, Erschießungen als Partisanenhelfer Verdächtiger, das Niederbrennen von Dörfern und der Abtrieb des Viehs, basierend auf den Sühnebefehlen der Wehrmachtführung von 1941/1942, zu zentralen „Kampfmethoden“ der Division. Als Bestandteil des von Hubert Lanz geführten XXII. Gebirgs-Armeekorps mit der militärischen Sicherung Westgriechenlands gegen eine erwartete alliierte Landung betraut, erhielt sie noch radikalere Sühnebefehle. Ihre Massenerschießungen auf Kefalonia und Korfu verstießen gegen das Kriegsrecht. Unter den unzähligen Opfern der Division waren Frauen und Kinder. Schließlich beteiligte die Division sich aktiv an der Räumung des jüdischen Ghettos in Ioannina, um dessen Bewohner in die Vernichtungslager zu transportieren.

Die Division stieß über Oleszyce in Richtung Lemberg vor, das sie zusammen mit dem Baulehrbataillon z. b. V. 800 „Die Brandenburger“ und dem ukrainischen Freiwilligenbataillon Nachtigall am 30. Juni einnahm. Anschließend wurde Oberst Karl Wintergerst von der 1. Gebirgs-Division als Stadtkommandant eingesetzt. In den ersten Tagen nach der Besetzung begingen ukrainische Milizen und Zivilisten sowie die deutsche Einsatzgruppe C Massenmorde an der jüdischen Zivilbevölkerung. Dem Historiker Hannes Heer zufolge trug Wintergerst maßgebliche Verantwortung für das Anheizen der Pogromstimmung.[2] Am 4. Juli ging es weiter über Winniki nach Südwesten in Richtung Hussjatyn. Mitte Juli hatte die Division im Verband des XXXXIX. Gebirgs-Korps die Stalin-Linie erreicht, die „Maginot-Linie“ der Russen. Für den 15. Juli wurde der Angriff auf die Stalin-Linie angesetzt. Generalmajor Lanz fand eine Lücke im sowjetischen Verteidigungssystem und schleuste seine Regimenter 99 und 98 durch, obwohl er damit einen Befehl von General der Infanterie Ludwig Kübler, der einen Frontalangriff befohlen hatte, missachtete. Am 18. Juli wurde Winniza erreicht und mit einer Kesselschlacht beendet. Mehr als 10.000 sowjetische Soldaten gingen in Gefangenschaft. Über das von mongolischen Truppen besetzte Brazlaw und Gaissin ging es nach Ternowka, das am 27. Juli erreicht wurde. Anfang August näherte sich die Division dem Raum Uman. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Soldaten bereits mehr als 700 km marschierend zurückgelegt.

Die 1. Gebirgs-Division drehte nach Süden ab und erreichte am 20. Oktober Stalino im Donezk-Becken. In ständiger Fühlung mit den Panzerdivisionen der 1. Panzerarmee rückte die Gebirgs-Division Ende Oktober 1941 über Stepanowka, Amwrossijewka, Remowka und Dmitrijewka an den Mius vor. In verlustreichen Kämpfen im Mius-Abschnitt konnte Dmitrijewka erobert und am 2. November ein Brückenkopf auf der anderen Flussseite gebildet werden.

Ich will aus diesem Anlass noch einmal mit einer Auswahl von Beispielen daran erinnern, dass in Kiew direkte ideologische Nachfolger der deutschen Nazis regieren. Während Russland gegen sie kämpft, unterstützt der Westen die Nazis in ihrem Kampf gegen alles Russische.

Nazis an der Macht

Der Maidan hat 2014 eine Nazi-Regierung in der Ukraine an die Macht gebracht, wobei es dabei weniger um einen Personenkult wie im damaligen Nazi-Deutschland geht, sondern um hemmungslosen Nationalismus, Rassismus und Unterdrückung Andersdenkender.

Die offiziellen Nationalhelden der „modernen“ Ukraine sind Nazis, die im Zweiten Weltkrieg unter anderem in der SS-Division Galizien gedient haben. Das waren Mitglieder der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), auf deren Konto die Ermordung von hunderttausenden Polen, Tschechen und Juden geht, wobei in Polen vor allem an das Massaker von Wolhynien erinnert wird. Aber die OUN hat auch tausende Ukrainer ermordet, die sich geweigert haben, mit der OUN zusammenzuarbeiten. Mitglieder der SS, die mit der OUN zu tun hatten, haben später ausgesagt, von der Brutalität der OUN schockiert gewesen zu sein.

Die Galionsfigur der OUN war Stepan Bandera, der von den Maidan-Regierungen als der ukrainische Nationalheld schlechthin verehrt wird. Aber auch seine Komplizen, denen in der heutigen Ukraine eigene Gedenk- oder Feiertage gewidmet sind, waren zu einem großen Teil Nazi-Kriegsverbrecher, deren Taten vom Nürnberger Kriegsverbrechertribunal als Kriegsverbrechen, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft wurden, Beispiele dafür finden Sie hier.

„Russische Untermenschen töten“

Im November 2018 hat euronews in einem Beitrag über Ferienlager in der Ukraine berichtet. Ich habe in meinem Artikel darüber unter anderem geschrieben:

„In der Ukraine gibt es Sommerlage für Kinder, wo schon achtjährige Kinder an der Kalaschnikow ausgebildet werden, um Russen zu töten. Bei Euronews kann man dazu lesen: „Ihr Ausbilder: Yuri Cherkashin, ein erfahrener Soldat, der in der russisch-sprachigen Ostukraine gegen die Separatisten gekämpft hat: „Wir zielen niemals auf Menschen, nie. Aber Separatisten und aus Moskau kommende Besatzer betrachten wir nicht als Menschen. Deswegen könnt und sollt ihr auf sie schießen.““
Die Übersetzung ist freundlich gehalten, im ukrainischen Original, das gestern auch im russischen Fernsehen gezeigt wurde, ist tatsächlich die Rede davon, dass Russen „Untermenschen“ seien. Weiter heißt es: „Solche von rechtsextremen Gruppen betriebene Kinderlager erhalten sogar staatliche Mittel.““

SS-Symbole in der ukrainischen Armee

Im Dezember 2018 habe ich darüber berichtet, wie der damalige ukrainische Präsident seine Armee besucht hat, die heute vom Westen großzügig mit Waffen versorgt wird. Dass die Soldaten dieser Armee gerne Nazi- und SS-Symbole benutzen, wird von deutschen Medien gerne verschwiegen.

Politische Morde

In der Ukraine, die der Westen gerade mit Inbrunst unterstützt, leben Andersdenkende gefährlich. Im Mai 2020 habe ich über das Schicksal von 13 ermordeten Oppositionellen und regierungskritischen Journalisten in der Ukraine berichtet. Das Foto zeigt 13 ermordeten Menschen.

 

Bald 500 000 "Putinisten" zeichnen Wagenknecht-Schwarzer-Friedensmanifest

Vorspiel für Mega Friedenskundgebung am 25. Februar 2023 in Berlin gelungen

Sind die ca 500 000 Unterzeichner jetzt lauter PutinistInnen, oder einfach Leute, die beharrlich friedliche Lösungen statt Rüstungsspiralen einfordern oder ist  Putin vielleicht doch nicht der alleinige Böse im Stellvertreterkrieg der USA in der Ukraine und in Europa?

Die einseitige russophobe Propaganda, die die politische Klasse von  der NSDAP abkupferte und die alle sich gleichschaltenden  Mainstreammedien nachäffen, scheint im Volk  angesichts der zunehmenden Verarmung und der steigenden Weltkriegsgefahr nicht länger zu verfangen.

500.000 Unterschriften für Wagenknecht-Schwarzer-Aufruf: Auch Gysi unterschreibt

Der ehemalige Linke-Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi unterzeichnet einen Aufruf von Wagenknecht und Schwarzer – und ruft zur Friedensdemonstration in Berlin auf. 

Der Bundestagsabgeordnete Gregor Gysi hat am Dienstag das „Manifest für Frieden“ unterzeichnet, das vergangene Woche Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer initiiert wurde.

In einer Pressemitteilung auf der Webseite der Linksfraktion sowie in einem Twitter-Thread erklärt Gysi, warum er das Manifest unterstützt. Gleichzeitig ruft er zur Teilnahme an der geplanten Friedendemonstration am 25. Februar am Brandenburger Tor in Berlin auf.

Gregor Gysi spricht von Kriegshysterie

Das Manifest und die Kundgebung seien in einer „Atmosphäre der Kriegshysterie dringend notwendig. Nach Beendigung des Kalten Krieges begann der Westen damit, das Völkerrecht zu verletzen“, schreibt Gysi.

Der ehemalige Fraktionsvorsitzende der Linkspartei erkennt zwar an, dass die Aggression eindeutig von Putin ausgegangen ist, Waffenlieferungen zur Unterstützung der Ukraine gegen den Aggressor lehnt er dennoch ab. „Abgesehen davon, dass ich ohnehin für das Verbot des Waffenexports durch unser Land bin, weil Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr das Recht hat, an Kriegen zu verdienen, verbieten sich weitere Waffenexporte jetzt aber ohnehin“, schreibt Gysi.

„Ein international vermitteltes Schweigen der Waffen“ sei die Voraussetzung für „Friedensverhandlungen und mithin ein Akt der Solidarität mit den Ukrainerinnen und Ukrainern“, erklärt Gysi weiter. Es gebe für keine Seite ein Interesse, diesen Krieg fortzusetzen, es brauche daher „einen sofortigen Waffenstillstand und dahingehend muss Druck und Diplomatie entfaltet werden“. Einen Waffenstillstand abzulehnen bedeute nach Gysis Ansicht „viele weitere Tote, Verletzte und Zerstörungen" in Kauf zu nehmen. Geboten sei, zu „Deeskalation, Abrüstung, Interessenausgleich, wesentlich mehr Diplomatie und zur strikten Wahrung des Völkerrechts auf allen Seiten“ zurückzukehren.

500.000 unterzeichnen Petition für den Frieden

Die Petition, die seit Freitag vergangener Woche online ist, wurde bereits von mehr als 500.000 Menschen unterzeichnet.  

Obwohl die Unterstützung für die darin enthaltenen Forderungen groß ist, gibt es auch Kritik am Aufruf. Am Tag der Veröffentlichung der Petition fand Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) bei einer Wahlkampfveranstaltung in Berlin  deutliche Worte: „All diejenigen, die sagen, Waffen müssen nur schweigen, weil dann haben wir Frieden, möchte ich sagen: Was ist das für ein Frieden, wenn man unter russischer Besatzung leben muss, jeden Tag die Sorge hat, dass man kaltblütig ermordet, vergewaltigt oder als Kind sogar verschleppt wird?“

Die Frau kapiert nicht einmal, dass diese Menschen nicht unter ruissischer Besatzung legen sondern das sich diese Menschen mehrheitlich als ukrainische Russen definieren und die Wiedervereiniogung des Donbass und der Krim mit Russland befürworten.

Wieso kann man eigentlich mit einem IQ unterhalb der Null-Linie Bundesaußenminister werden. Das ist der eigentliche historische Skandal. 

Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer fordern in einem „Manifest für den Frieden“ das Ende der Waffenlieferungen. Die Außenministerin reagiert bei einer Veranstaltung in Berlin.

Illegale Besatzung: Kadyrow will jetzt auch die DDR zurück nach Russland holen

Tschetschenenführer Kadyrow will die völkerrechtswidrige Annektion der ehemaligen DDR nicht länger hinnehmen

Tschetschenenchef Kadyrow spricht von Besetzung Ostdeutschlands

 

Der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow hat angesichts westlicher Panzerlieferungen an die Ukraine mit einer Rückkehr russischer Besatzungstruppen auf deutsches Gebiet gedroht.

Fakt ist, dass im Gegensatz zu den Menschen im Donbass und auf der  Krim die Menschen in der DDR nie gefragt wurden, ob sie den souveränen und völkerrechtlich anerkannten  sowie in der UNO mit seiner territorialen Integrität verankerten Staat DDR überhaupt aufgeben wollten. 
 
Die Menschen wurden nie per direkten Volksreferendum gefragt und auch die für den Fall der Wiedervereinigung vorgesehene neue  gesamtdeutsche Verfassung hat es auch nie gegeben.
 
Da Deutschland nicht die Wiedervereinigung Russlands nach dem Zerfall der Sowjetunion akzeptiere, dürfe Russland auch die deutsche Wiedervereinigung nicht anerkennen. So kann man von einer Annektion der DDR ausgehen.
 
Tatsächlich war der post-sowjetische Raum im Gebiet der ehemaligen COMECON Staaten inklusive DDR vor 1990  im Einflussbereich Moskaus und es gab sozusagen eine östliche "EU" namens Warschauer Vertragsstaaten, die  auch gewisse Souveränitätsrechte an Russland abgetreten hatten, die als militärische Schutzmacht der Warschauer Pakt Staaten  und als Teil eines  einheitlichen internationalen Wirtschaftspaktes unter Führung Moskaus integriert wurden. 
 
"Wir müssen zurückkehren, das ist unser Territorium", sagte Kadyrow mit Bezug auf die sowjetische Besatzungszeit in einem Interview im russischen Staatsfernsehen, das am Mittwoch noch auf der Webseite der Propagandasendung "60 Minuten" abgerufen werden konnte.

Kanzler Olaf Scholz müsse für seine Äußerungen zu Russland "auf die Schnauze" bekommen, sagte der Anführer der russischen Teilrepublik Tschetschenien im Nordkaukasus, der mit eigenen Truppen in der Ukraine aktiv ist.

Nach Ansicht Kadyrows war der Abzug der sowjetischen Truppen vom Gebiet der ehemaligen DDR in den 1990er-Jahren ein Fehler. Die Verantwortlichen wie der im vorigen Jahr gestorbene Ex-Präsident Michail Gorbatschow hätten als "Verräter" bestraft werden müssen, so der 46-Jährige. Von einer möglichen Konfrontation mit der Nato oder einem drohenden Atomkrieg zeigte er sich unbeeindruckt. Davor habe er keine Angst. "Wir werden gewinnen und sie vernichten", sagte er.

Kadyrow, der für seinen harten Führungsstil im muslimisch geprägten Tschetschenien bekannt ist, tat sich seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine als einer der glühendsten Kriegsbefürworter hervor. Kadyrow gilt als Vertrauter des russischen Präsidenten Wladimir Putin und diesem gegenüber als äußerst loyal. Seine Brutalität und seine Treue zum russischen Präsidenten brachten ihm in der Vergangenheit den Spitznamen "Putins Bluthund" ein. (dpa/thp)

Wagner Chef Prigoschin zerlegt den " Der Spiegel" intellektuell - Sie fragen wie 14 Jährige

Prigoschin Team beantworten Anfragen vom "Spiegel"

Jewgeni Prigoschin: Wagner-Chef will Russlands Oligarchen für den Krieg  bezahlen lassen - 20 Minuten

Quelle: 20 Minuten

Der Spiegel legt sich mit Prigoschin an – und erhält eine russisch-klare Antwort

Der Gründer der "Wagner"-Söldnergruppe und mutmaßliche General "russischer Trollarmeen", Jewgeni Prigoschin, ist nie um eine Antwort verlegen. Nun tat Der Spiegel so, als würde er ihm die Möglichkeit der Stellungnahme zu einem "Enthüllungsbericht" geben. Unerwartet kam die Stellungnahme – in deutlicher Sprache.
 
Das Hamburger "Nachrichtenmagazin" Der Spiegel schreibt oft und gern über einen angeblichen "Informationskrieg", den Russland mithilfe von "Trollarmeen" gegen Deutschland führen würde. Offenbar ist in der Hamburger Zentrale wieder ein "Bericht" dieser Art in Vorbereitung. Denn die "Journalisten" des Spiegels haben in der Nacht von Montag auf Dienstag eine frühere Mitarbeiterin des als "Marschall russischer Trollarmeen" mystifizierten Gründers der "Wagner"-Gruppe, Jewgeni Prigoschin, mit spezifischen Fragen angeschrieben.

Die Umstände der "Anfrage" deuten darauf hin, dass es den Hamburger "Journalisten" keineswegs um Informationsbeschaffung und Gegenansichten ging. Sondern nur darum, behaupten zu können, man habe sich journalistisch korrekt verhalten, aber keine Antwort aus Russland bekommen.

An dieser Stelle haben sich die Meinungsmacher an der Elbe jedoch verkalkuliert und den Falschen für diese Art von Spielchen erwischt: Jewgeni Prigoschin antwortete öffentlich, und wie! RT DE druckt die Antwort nachfolgend im vollen Wortlaut ab. Zunächst die "journalistische Anfrage" der Spiegel-Redakteure im Wortlaut: 

"Wir sind ein Team von Reportern des deutschen Nachrichtenmagazins Der Spiegel. Ich schreibe Ihnen, weil wir gemeinsam mit verschiedenen Medien auf der ganzen Welt, darunter Forbidden Stories, The Observer, The Guardian, Le Monde, Tamedia, Der Standard, ZDF und das Organised Crime and Corruption Reporting Project, erwägen, eine Reihe von Artikeln über Desinformationskampagnen und die von Unternehmen auf der ganzen Welt in diesem Bereich angebotenen Dienstleistungen zu veröffentlichen.

Wären Sie als Assistent von Herrn Jewgenij Prigoschin so freundlich, meine Nachricht zur Stellungnahme weiterzuleiten? Wir bitten Sie um eine Antwort bis morgen, 16:00 Uhr MEZ. Wenn wir bis dahin keine Antwort von Ihnen erhalten haben, gehen wir davon aus, dass Sie unsere Informationen nicht kommentieren, ändern oder anderweitig darauf reagieren möchten."

Und nun die Antwort des "russischen Trollmoguls": 

"Heute Nacht, zuerst um 00:26 Uhr und dann nochmals um 01:33 Uhr, hat eine Gruppe von Telefon-Hooligans meine ehemalige Assistentin, die schon lange nicht mehr für mich arbeitet, mit Nachrichten gestalkt. Obwohl wahrscheinlich die ganze Welt die Kontaktdaten meines Pressebüros kennt, haben diese kleinen Gauner, die ich kürzlich als Medienmaden bezeichnet habe, beschlossen, mich zu schikanieren, anstatt mir Fragen zu stellen. Die Gauner gaben sich dabei für eine Gruppe von Journalisten großer internationaler Publikationen aus. Man rechnete damit, dass die Fragen unbeantwortet bleiben würden.

Die Ausrichtung der Fragen ist chaotisch, was auf eine unterentwickelte Funktionalität der Gehirne dieser Informationshooligans schließen lässt. Die Fragen ähneln indes denen, die häufig von ausländischen Journalisten gestellt werden. Ich kümmere mich selten um sie, aber da diese Fragen von einer Vielzahl von Medienvertretern gestellt werden, werde ich sie beantworten."

"1. Nach weit verbreiteten Berichten war Herr Prigoschin der Finanzier der so genannten Internet Research Agency in Sankt Petersburg. Wie würde er darauf reagieren?"

"Ich reagiere mit Freude. Ich war nie lediglich Finanzier der Internet Research Agency. Ich hatte die Idee, ich habe sie geschaffen, und ich betreibe sie schon seit langem. Sie wurde eingerichtet, um den russischen Informationsraum vor der rüpelhaften und aggressiven antirussischen Propaganda aus dem Westen zu schützen."

"2. Nach Russlands Einmarsch in der Ukraine operiert eine neue 'Troll-Armee' im Cyberspace. Dieses Netzwerk ist unter dem Namen Cyber Front Z bekannt. Die Mitglieder dieses Netzwerkes treffen sich in einer Bar, die der Firma von Herrn Prigoschin gehört und auf deren Konten seine Firma aufgeführt ist. Finanziert Herr Prigoschin diese Operation?"

"Nach Beginn der sogenannten 'Operation Z' und dem manipulativen Content-Ranking auf den wichtigsten ausländischen Plattformen YouTube, Facebook, Twitter und anderen hielt ich ein Treffen mit einer Gruppe patriotischer Blogger ab und bot ihnen jede Art von Hilfe an. Leider lehnten sie ab, aber da ich in der Nähe meines Büros einen freien Raum habe, war ich gerne bereit, diesen ihnen als Hauptsitz zur Verfügung zu stellen.

Ich habe sie wiederholt gefragt, ob sie Geld brauchen. Sie sagten jedes Mal: 'Nein. Wir arbeiten nicht für Geld.' Mein Angebot steht: Leute, wenn ihr jemals Geld braucht, kommt zu mir."

"3. Russischen Medienberichten zufolge steht Herr Prigoschin auch hinter Lobaye Invest, einem Unternehmen, das in der Zentralafrikanischen Republik Lizenzen für den Abbau von Edelmetallen und Diamanten besitzt. Wie reagieren Sie darauf?"

"Der Eigentümer und Direktor von Lobaye Invest ist Dmitri Syty. Ich möchte daran erinnern, dass Dmitri Syty Opfer von Terroristen wurde, die per DHL-Paket einen Anschlag auf ihn verübten. Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, wie Ihre Kinder dieses Paket erhalten. Können Sie sich das vorstellen? Jetzt stellen Sie sich an und entschuldigen Sie sich bei Dmitri Syty für die terroristischen Aktivitäten der westlichen Geheimdienste.

Lobaye Invest war nie im Gold- und Diamantenbergbau tätig. Es erbrachte kostenlose Geo-Explorationsdienste, damit das ärmste Land Afrikas seine Ressourcen nutzen und der Armut entkommen konnte, in die Sie, Ihre Väter und Großväter es jahrhundertelang getrieben haben. Übrigens wurde Lobaye Invest vor drei Jahren aufgelöst. Ihre Informationen sind auch nicht mehr die frischsten."

"4. Wir haben eine weitere Frage an Herrn Prigoschin:

Experten beobachten seit Jahren eine Zunahme von Desinformationskampagnen gegen westliche Länder und die Vereinten Nationen. Es wird vermutet, dass russische Akteure, darunter Herr Prigoschin, dahinter stecken. Was sagt er zu dieser Anschuldigung?"

"Nun die Antwort auf Ihre 'Eine weitere Frage an Herrn Prigoschin'. Meine Herren, der Stil Ihres Schreibens und Ihre Paranoia bei Fragen lassen darauf schließen, dass Sie kaum älter als 14 Jahre sein dürften.

Sie interpretieren 'eine gegen westliche Länder und die UNO gerichtete Desinformationskampagne' falsch. Die Bevölkerung der 'westlichen Länder' umfasst über 1 Milliarde Menschen, von denen 99,9 Prozent eine Ihrer Muttersprachen sprechen (Englisch, Deutsch und Französisch).

In Russland leben 143 Millionen Menschen, von denen weniger als 1 Prozent fließend Englisch sprechen, weniger als 0,01 Prozent sprechen Deutsch und nur sehr wenige sprechen Französisch. Wie stellt es sich ihr schwacher Intellekt vor, wie diese Leute in der Lage sind, die Meinung der Bevölkerung der sogenannten 'westlichen Länder' zu beeinflussen?

Versuchen Sie, eine andere Situation zu analysieren: Die Bevölkerung der 'westlichen Länder' hält die von Ihnen propagierte Ideologie für falsch und unterstützt daher bereitwillig die Thesen, die von Russen sporadisch auch in Ihr Informationsumfeld geworfen werden. Wenn Sie also bis zum Hals in der Scheiße stecken, dann ist es sinnlos es zu leugnen, wenn die wenigen 'russische Trolle' diese Wahrheit aussprechen. 

Nun die gesonderte Frage zur UNO. Die UNO ist schon lange kein neutrales Instrument mehr und lebt zum größten Teil von US-Geldern auf US-Boden. Die große Mehrheit der UN-Experten sind Menschen, die absolut nichts über das Thema wissen, für das sie verantwortlich sind. Die meisten Afrikaexperten kennen weder die Sitten der Afrikaner, über die sie schreiben, noch deren Sprachen. Sie wissen nichts.

Sogenannte 'politische UN-Missionen' sind Instrumente, mit denen Staatsstreiche in Ländern, in denen es eine nicht-westliche Regierung gibt, organisiert werden. Und jede pro-westliche Regierung ist ein Haufen von Verrätern an ihrem Heimatland, die ihre Ressourcen und Gebiete billig an westliche Unternehmen verkaufen und die im Interesse des Westens auf Kosten dieser Staaten und ihrer Bevölkerungen schmarotzen.

Die 'UN-Militärmissionen' sind äußerst unwirksame Geldwäscheorganisationen. Die Soldaten dieser 'Missionen' rauben, vergewaltigen, töten und zerstören. Sie betreiben Schutzgelderpressungen für Banditen und Terroristen aller Niveaus. Wenn die Russen irgendwo ankommen, schützen sie die Bevölkerung vor IS, Al-Qaida und den 'UN-Missionen' (alle drei sind für die Bevölkerungen gleichermaßen Feinde).

Also schreiben Sie Ihren Artikel und fliehen Sie schnellstmöglich von der schmutzigen Seite des Planeten, auf der Sie arbeiten."

Die formelle Aufnahme der Gruppe Wagner durch die US-Regierung in deren Liste der transnationalen kriminellen Organisationen erfolgte nur wenige Tage nachdem die Kämpfer der Gruppe Wagner als Sieger in der Schlacht um in Soledar hervorgegangen waren. Aus Washington, D.C. kommen seit mehreren Jahren schon Vorwürfe aller Art gegen die Gruppe Wagner. RT befragte den Gründer des privaten Militärunternehmens Jewgeni Prigoschin persönlich, was seiner Meinung nach diesen jüngster Schritt der USA-Administration erklärt.

Hier ist seine Antwort:

Das Gute kämpft immer gegen das Böse in dieser Welt. Die Kämpfer von Wagner sind darin eine große Kraft und Teil der russischen Macht. Und diese Macht ist immer auf der Seite des Guten. Wenn wir aber darüber philosophieren wollen, dann ist die Gruppe Wagner natürlich für manche gut und für andere böse. Aber sie ist vor allem für unsere Feinde das Böse. Amerika und Russland sind eingeschworene Feinde, und das ist eine unverrückbare Tatsache, wie immer man das betrachten mag.

Die Amerikaner wollen Russland in Stücke zerschlagen, um es dann anschließend mit China und anderen globalen Rivalen aufnehmen zu können, damit sie das größte und mächtigste Land der Erde bleiben. All dies ist Teil der Kontroverse darüber, ob wir künftig in einer multipolaren oder einer unipolaren Welt leben werden. Und bis jetzt haben die USA dabei sehr geschickt manövriert, nehmen Sie nur die UdSSR als Beispiel.

Die Gruppe Wagner hat keine Straftaten begangen, während viele ihre Tage damit verbringen, uns verschiedene Verbrechen in verschiedenen Teilen der Welt anhängen zu wollen. Im Gegensatz zu paramilitärischen Kräften aus den USA eliminiert die Gruppe Wagner nur die Feinde des Friedens und begeht keine Verbrechen. Aber wenn man mit zweierlei Maß misst, kann man natürlich jeden mit Dreck bewerfen.

Aber dann sollte man sich auch diese Fragen stellen: Welches Land hat die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen, ohne dass es für das eigene Land Konsequenzen gehabt hätte? Wer hat Kriege und Revolten in Korea, Vietnam, Afghanistan, Libyen, Syrien, Mosambik, Zentralafrika und in vielen weiteren arrangiert? Einige dieser Staaten wandten sich später der Gruppe Wagner zu, die dann den Konflikten mit eiserner Faust ein Ende setzte. Wenn man also die Gruppe Wagner als kriminelle Organisation betrachtet, dann sind die USA ein mächtiges Verbrechersyndikat, das vom dem der ganzen Welt abgepressten Geld lebt. Dementsprechend gleicht die Gruppe Wagner im Vergleich zu diesem Verbrechersyndikat eher einer Sittenpolizei.

Ich kenne viele ihrer Geheimnisse, und das beunruhigt die Amerikaner sehr. Ich kenne Zeugen, die sich daran erinnern, wie Agenten der CIA noch Osama Bin Laden und dessen Leute trainierten und wie sie haufenweise Geld und Waffen zum ISIS nach Syrien und in andere Ländern brachten. Auf der ganzen Welt haben die USA Gesetzlose und Terroristen darauf vorbereitet, damit sie jederzeit und überall Unruhen anstiften konnten – in Europa, Afrika, Asien und Südamerika. Nur auf der verträumten blauen Insel namens USA sollte es friedlich sein.

Die meisten Länder versuchen, sich ja nicht mit den USA anzulegen. Diejenigen, die sich gegen die USA stellen, werden normalerweise erst als antidemokratisch bezeichnet, dann für kriminell und anschließend für terroristisch erklärt. Die Gruppe Wagner ist weder ein Land noch eine Regierung. Vielmehr ist sie eine junge und ungezügelte Kraft, weshalb sie von den Amerikanern dermaßen gefürchtet wird. Sie haben 2018 versucht, diese Streitmacht im syrischen Deir ez-Zor zu vernichten, aber sie hat ihren Geist wiederbelebt und kann ohne Angst in die Augen der Personifikation des globalen Bösen blicken.

Es ist sehr wichtig anzumerken, dass wir uns gegenüber den Amerikanern nie aggressiv verhalten haben, nichtsdestotrotz akzeptierten wir keine Unhöflichkeiten von ihnen. Mehr als einmal haben wir bewaffnete Gruppen und amerikanische Geheimdienstler dabei ertappt, wie sie versuchten, der Gruppe Wagner Schaden zuzufügen und Attentate organisierten. Jedes Mal haben wir ihnen erst in den Hintern getreten und sie dann wieder ziehen lassen – darüber gibt es jede Menge Videomaterial –  und haben sie zuvor auch noch versorgt und gefüttert.

Deshalb sind die Amerikaner ratlos: Wir fassen sie nicht an, aber wir lassen uns auch nicht von ihnen herumschubsen. Deshalb sind sie so aufgebracht. Wir wollen nicht haben, was ihnen gehört, aber wir werden ihnen nichts überlassen, was uns gehört. Oh Mann, Sie haben da wirklich einen Nerv getroffen. Ich denke, ich habe das ausführlich beantwortet.

Mehr zum Thema - Wagner-Kämpfer zur Einnahme von Soledar: "Es wurde buchstäblich um jedes Haus gekämpft" 

Übersetzt aus dem Englischen

Mehr zum Thema - Prigoschin: "Die USA fürchten Wagner, weil sie wissen, dass wir ihnen in den Hintern treten können"

 

Saudi Arabien will sich Russland-China-Bündnis anschließen 

Saudi Arabien will BRICS Mitglied werden - Abkehr von der USA Weltherrschaftsdoktrin? 

Russischer Botschafter: Saudi-Arabien möchte BRICS und SOZ beitreten

Saudi-Arabien möchte sich den internationalen Organisationen BRICS und SOZ anschließen. Dies erklärte Moskaus Botschafter im Königreich und wies darauf hin, dass Riad dadurch seine Außenpolitik diversifizieren wolle.
Russischer Botschafter: Saudi-Arabien möchte BRICS und SOZ beitreten
Quelle: Legion-media.ru © SOPA Images

Laut dem russischen Botschafter in Saudi-Arabien, Sergei Koslow, sei das Königreich daran interessiert, der BRICS-Gruppe der fünf wichtigsten Entwicklungsländer der Welt sowie der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (kurz SOZ) beizutreten. Koslow wörtlich:

"Im Rahmen der Diversifizierung der Außenpolitik des Königreichs ist Saudi-Arabien sehr daran interessiert, angesehenen internationalen Vereinigungen wie der SOZ und den BRICS beizutreten."

Koslow zufolge äußere Riad einschlägige Ideen in dieser Hinsicht, insbesondere bei Kontakten mit der russischen Seite. Weiter unterstrich der Botschafter:

"Während die Frage der SOZ-Dialogpartnerschaft aktiv geprüft wird, wird die mögliche Mitgliedschaft Saudi-Arabiens in den BRICS derzeit konzeptionell geprüft."

Riads Bestreben, ein integrierter Teil dieser multilateralen Strukturen, insbesondere der SOZ, zu werden, habe gute Aussichten, hieß es weiter. Auf die fünf BRICS-Staaten - Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika - entfallen derzeit mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung und fast ein Viertel des globalen BIP. Der von China und Russland geleiteten Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, einem regionalen Sicherheitsblock, gehören auch Großmächte wie Indien an.

Anfang dieses Jahres hatte der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärt, dass "mehr als ein Dutzend" Länder ihr Interesse an einer Mitgliedschaft in der BRICS-Gruppe bekundet hätten.

Algerien, Argentinien und der Iran beantragten bereits Berichten zufolge den Beitritt zu BRICS, während Bangladesch, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Uruguay Mitglieder der Neuen Entwicklungsbank (NDB) sind. Der potenzielle Beitritt Argentiniens wird nach Angaben mehrerer Quellen von China unterstützt.

Bahrain, Bangladesch, Indonesien, Ägypten, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Sudan, Syrien, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, Venezuela und Simbabwe zeigten ebenfalls Interesse an dem BRICS-Beitritt.