Wer CDU wählt, wählt den Weltkrieg

Während die Welt auf Deeskalation setzt, plant Merz als Kanzler womöglich den totalen Krieg.

Keine Angst vor Krieg mit Russland: Merz macht Ultimatum an Moskau zum Wahlversprechen    11/24

Jürgen Meyer IZ

Friedrich Merz plant, Russland ein 24-Stunden-Ultimatum zur Einstellung von Kriegshandlungen zu setzen.
 
Kommt Moskau dem nicht nach, will der CDU-Chef Taurus-Marschflugkörper an Kiew liefern und deren Einsatz gegen international anerkanntes Staatsgebiet Russlands genehmigen. Das kündigt der Kanzlerkandidat in einem Interview mit dem "Stern" an.
 
Das würde einen aktiven Kriegseintritt Deutschlands in den Krieg gegen Russland bedeuten.
Scholz ist schon an der sturen Haltung gegenüber Russland als Kanzler gescheitert.
Der wissensresistente Transatlantiker Friedrich Merz CDU will daraus nicht nur nichts lernen - er setzt noch einen darauf setzen und Russland mit dem Einsatz deutscher Mittelstreckenraketen mit Nato Soldaten tief nach Russland hineinziehen.
 
Immer wieder wird vermutet, dass es erzkonservativen deutschen Politikern darum geht, die deutsche Niederlage von Adolf Hitler gegen Sowjetrussland im 2. Weltkrieg zu rächen - hatte Konservative der DNVP Hitler doch zunächst zum Kanzler der Deutschen gemacht.
Keine Angst vor Krieg mit Russland: Merz macht Ultimatum an Moskau zum Wahlversprechen
Quelle: www.globallookpress.com © MAGO/dts Nachrichtenagentur

Der CDU-Vorsitzende und Kanzlerkandidat der Unionsparteien bei den anstehenden Bundestagswahlen hat im beginnenden Wahlkampf seine schon mehrmals geäußerte Idee eines deutschen "24-Stunden-Ultimatums" an Russland wieder ausgepackt.

In einem Interview mit dem Stern hat Friedrich Merz für den Fall seiner Wahl zum deutschen Bundeskanzler versprochen, Russland "umgehend" eine Frist von 24 Stunden zur Beendigung der Kriegshandlungen in der Ukraine zu setzen.

Kommt die russische Führung dieser Forderung nicht nach, werde er Kiew Taurus-Marschflugkörper überlassen und den Beschuss auch international anerkannten russischen Staatsgebiets genehmigen, so der wahrscheinliche künftige Hausherr im Berliner Kanzleramt.

Die Verknüpfung von Taurus-Lieferungen an die Ukraine mit einem 24-Stunden-Ultimatum setzte Merz, der auch zuvor stets für eine Eskalation gegenüber Russland eintrat, erstmals im Oktober im Deutschen Bundestag auf die Tagesordnung.  

Ende Oktober erneuerte er seine Forderung, an Moskau ein "Ultimatum" zu richten, in einem Interview mit der Tagesschau. Darin verteidigte Merz auch die Lieferung von Langstreckenwaffen an die Ukraine.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte mit Blick auf die von NATO-Staaten erwogene Freigabe westlicher Langstreckenwaffen für Schläge auf international anerkanntes russisches Territorium gewarnt, dass dies als unmittelbare Kriegsbeteiligung des Landes, mit dessen Waffen Russland beschossen wird, gewertet wird.

Merz bezeichnete diese Warnung in seinem Interview als "wirklich Unfug" und "dummes Zeug". So reagiert nunmal ein politischer Laie und Ignorant!

Allerdings ist Merz so devot, vasallenartig und unterwürfig gegenüber US-Regierungen, sodass er als erster den Schwanz einziehen wird, wenn Trump ihn zurückpfeifen sollte!

Ganz unabhängig von der Frage, ob Berlin tatsächlich die militärische Konfrontation mit Moskau sucht, ist schon jetzt klar, dass die Militarisierung Deutschlands nicht ohne Rückbau in anderen Bereichen umzusetzen ist.

Zu erwarten sind Streichungen vor allem im Bereich der sozialen Sicherungssysteme, bei der Bildung und der Gesundheitsfürsorge. Zu erwarten ist zudem, dass dringend notwendige Investitionen in die zerfallende deutsche Infrastruktur weiter aufgeschoben werden. Schon jetzt fährt Deutschland auf Verschleiß. In vielen Bereichen hat das Land durch die Deindustrialisierung und Russlandsanktionen inzwischen den internationalen Anschluss und die Wettbewerbsfähigkeit verloren.  

Allein das disqualifiziert ihn für jede Kanzlerschaft!

Inzwischen reagiert auch die russische Regierung.

Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, zeigt sich erstaunt über das Bestreben europäischer Politiker, "den Krieg auf ihr Territorium zu ziehen", und bemerkt, dass "die Impfung gegen den Zweiten Weltkrieg" bei ihnen nicht mehr wirke.

Auf Telegram kommentierte der Politiker am Dienstag das Ultimatum des deutschen Kanzlerkandidaten Friedrich Merz, der versprochen hatte, Kiew Taurus-Raketen zu liefern, sollte Russland die militärische Sonderoperation nicht beenden.

Merz hatte sich bereit erklärt, im Falle seiner Wahl mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu telefonieren. Allerdings müsse Russland die Angriffe auf Ziele in der Ukraine binnen 24 Stunden einstellen. Andernfalls sei er als Bundeskanzler bereit, Angriffe mit deutschen Waffen tief in Russland zuzulassen und die Lieferung von Taurus-Raketen zu ermöglichen. Er würde innerhalb einer Woche Raketen liefern, wenn Russland die ukrainischen Forderungen ablehne, sagte er in einem Interview mit dem Magazin Stern.

Zuvor hatte Merz dem amtierenden Bundeskanzler Olaf Scholz eine zu zurückhaltende Haltung gegenüber Moskau vorgeworfen und ihn für seine Weigerung kritisiert, Taurus-Raketen an Kiew zu liefern. Scholz argumentierte, ein solcher Schritt würde Deutschland zu einer direkten Partei im Ukraine-Konflikt machen.

Laut Medwedew hat das Ultimatum von Merz eindeutig Wahlkampfcharakter. Medwedew bezeichnete dies als Versuch, die "Agonie des Bandera-Regimes" zu verlängern.

Er entgegnete am Dienstag, die Raketen würden den Verlauf des Konflikts nicht ändern, aber das Risiko vervielfachen, dass der Konflikt in seine gefährlichste Phase eintrete. Aufgeblasene Egos hätten die Weisheit und Erfahrung ersetzt, die europäische Politiker früher an den Tag gelegt hätten, so Medwedew.

"Es ist allgemein erstaunlich, mit welchem Eifer die heutige Generation europäischer Politiker den Krieg auf ihr Territorium bringen will. Und das zur offensichtlichen Freude der USA und gegen den Willen ihrer eigenen Völker."

"Die Impfung durch den Zweiten Weltkrieg funktioniert überhaupt nicht mehr", schrieb Medwedew in seinem Post und fügte hinzu, dass die erfahrenen und klugen europäischen Staatsführer, die "in die Geschichte eingingen", nun durch "Taugenichtse mit übertriebenem Selbstwertgefühl" ersetzt worden seien.

"Ein schlechtes Szenario", so Medwedew abschließend, bleibe unter diesen Umständen "am wahrscheinlichsten".

Moskau betrachte den Ukraine-Konflikt als einen Stellvertreterkrieg der USA gegen Russland, den der Westen "bis zum letzten Ukrainer" führen wolle.

Kiew habe seit Langem um die Erlaubnis gebeten, mit geschenkten Langstreckenwaffen ins russische Kernland vorstoßen zu dürfen. Putin hat erklärt, dass seine Regierung eine solche Operation als direkten Angriff des Waffenlieferanten betrachten würde.

Mehr zum Thema - CDU-Chef Merz fordert Taurus für Kiew: Scholz hat "Angst vor Putin"

 

Wagenknecht (BSW) warnt Landesverbände vor Betrug und Verrat an den Wählern

BSW-Parteigründerin lehnt Macht und Posten-Schacher als Selbstzweck ab.

Jürgen Meyer IZ 10.11. 24

Quelle: www.globallookpress.com © IMAGO/www.imago-images.de

Die Gründerin des BSW, Sahra Wagenknecht, hat ihre Partei vor falschem Regieren und einem Verrat an ihren Wählern gewarnt. Hintergrund der Warnung sind die laufenden Verhandlungen des BSW in ostdeutschen Bundesländern. In einem Podcast der Mediengruppe Funke erklärte die Bundestagsabgeordnete:

"Was ich kritisiere, sind Regierungsbeteiligungen, bei denen die betreffenden Parteien ihre Wähler betrügen."

Deswegen sei es so wichtig, dass eine Partei ein klares Profil behalte. Das bundesdeutsche System, so Wagenknecht, sei so ausgelegt,

"dass es auch attraktiv gemacht wird zu regieren, also für die Betreffenden natürlich, die da verhandeln. Also, wenn man regiert, hat man Ministerposten. Das ist natürlich attraktiver als Parlamentsabgeordneter, was die Bezüge angeht, was die Pensionen angeht. Da gibt es ja schon viele Verführungen. Es gibt viele Staatssekretäre, die man dann berufen kann. Für die ist das auch sehr attraktiv."

Es gebe damit "eine Verführung, die darauf hinwirkt, dass Parteien lieber in Regierungen gehen, als in der Opposition zu sitzen", so Wagenknecht:

"Und oft wirkt das so, dass sie ihre Wähler ziemlich verraten. Also dass sie sagen, okay, sie reden sich das Ergebnis schön."

Dabei wies die BSW-Chefin Vorwürfe zurück, ihr fehle es für eine Regierungsbeteiligung an Kompromissfähigkeit:

"Das finde ich insoweit ungerecht, als ich natürlich, ich meine auch, warum habe ich eine neue Partei gegründet? Weil ich schon finde, ich bin ja einmal in die Politik gegangen, um die Gesellschaft zu verbessern, um Veränderungen zu erreichen."

Die Politikerin weiter:

"Und ich hoffe, dass wir die Gelegenheit bekommen, wirklich unser Land zum Guten zu verändern. Aus einer Landes- und vielleicht perspektivisch sogar Bundesregierung heraus. Aber da natürlich wir das nie alleine können, hängt es auch davon ab, ob andere Parteien bereit sind."

Wagenknecht erklärte, die Gründung des BSW sei die schwerste politische Entscheidung ihres Lebens gewesen:

"Also ich habe mich noch nie in meinem Leben mit einer Entscheidung so schwergetan, so lange darüber nachgedacht, war so lange auch hin- und hergerissen (...) Da gab es Momente, wo ich mir dachte: Brich das ab, mach es nicht, es ist zu viel, es ist ein solcher Berg, wir schaffen es nicht. Und ja, also da habe ich wirklich sehr, sehr lange auch mit vielen beraten, mit vielen gerungen, bevor wir uns dann dazu entschieden haben."

Auch wegen der absehbaren Schäden für ihre alte Partei Die Linke habe sie lange gezögert:

"Ja, also auch das, weil, wenn wir jetzt einen Flop gestartet hätten, dann hätten wir auf der einen Seite etwas kaputt gemacht, ohne etwas Neues aufzubauen; und man wusste nicht im Vorfeld, ob es gelingt, ob es erfolgreich ist."

Parteigründungen seien in Deutschland schwerer als in anderen Ländern, sagte Wagenknecht unter Verweis auf die Werteunion und die schon wieder aufgelöste "blaue Partei".

Nach den drei Landtagswahlen im September verhandelt das BSW derzeit in Thüringen und Brandenburg über eine Regierungsbeteiligung. Dabei versucht die Partei unter anderem, ihre Positionen wie die Ablehnung neuer US-amerikanischer Mittelstrecken- und Hyperschallraketen in Deutschland und weiterer Waffenlieferungen an die Ukraine einzubringen, mit denen sie im Wahlkampf gepunktet hatte. In Sachsen sind die Gespräche mit CDU und SPD bereits gescheitert.

Mehr zum Thema - Medienbericht: Sachsens BSW will keine Minderheitsregierung tolerieren

Sahra Wagenknecht warnt ihre Partei vor Verrat an den Wählern, die die einst sozialistisch und antikapitalistische Linkspartei in den Augen der Mehrheit der Wähler im Osten durch Anbiederung an die Altparteien zerstört hatte.

Insbesondere in Thüringen, wo Ramelow durch Ignorierung der Identität der Ostdeutschen und durch Verrat an der Sache der sozialen Gerechtigkeit und des Weltfriedens die Linkspartei zum Absturz brachte, darf sich in der Tat nicht wiederholen.  

Andererseits hat Wagenknecht das Personal auch in den Ländern handverlesen ausgesucht, sodass ein Verrat an der Sache doppelt traurig und unverständlich wäre.

Sahra Wagenknecht hat sich gegen Regierungsbeteiligungen ausgesprochen, "bei denen die betreffenden Parteien ihre Wähler betrügen". Diese Aussage lässt sich auch als Botschaft an die eigene Partei verstehen, die derzeit in Thüringen und Brandenburg über eine mögliche Regierungsbildung verhandelt.

Deswegen sei es so wichtig, dass eine Partei ein klares Profil behalte. Das bundesdeutsche System, so Wagenknecht, sei so ausgelegt,

"dass es auch attraktiv gemacht wird zu regieren, also für die Betreffenden natürlich, die da verhandeln. Also, wenn man regiert, hat man Ministerposten. Das ist natürlich attraktiver als Parlamentsabgeordneter, was die Bezüge angeht, was die Pensionen angeht. Da gibt es ja schon viele Verführungen. Es gibt viele Staatssekretäre, die man dann berufen kann. Für die ist das auch sehr attraktiv."

Es gebe damit "eine Verführung, die darauf hinwirkt, dass Parteien lieber in Regierungen gehen, als in der Opposition zu sitzen", so Wagenknecht:

"Und oft wirkt das so, dass sie ihre Wähler ziemlich verraten. Also dass sie sagen, okay, sie reden sich das Ergebnis schön."

Dabei wies die BSW-Chefin Vorwürfe zurück, ihr fehle es für eine Regierungsbeteiligung an Kompromissfähigkeit:

"Das finde ich insoweit ungerecht, als ich natürlich, ich meine auch, warum habe ich eine neue Partei gegründet? Weil ich schon finde, ich bin ja einmal in die Politik gegangen, um die Gesellschaft zu verbessern, um Veränderungen zu erreichen."

Die Politikerin weiter:

"Und ich hoffe, dass wir die Gelegenheit bekommen, wirklich unser Land zum Guten zu verändern. Aus einer Landes- und vielleicht perspektivisch sogar Bundesregierung heraus. Aber da natürlich wir das nie alleine können, hängt es auch davon ab, ob andere Parteien bereit sind."

Wagenknecht erklärte, die Gründung des BSW sei die schwerste politische Entscheidung ihres Lebens gewesen:

"Also ich habe mich noch nie in meinem Leben mit einer Entscheidung so schwergetan, so lange darüber nachgedacht, war so lange auch hin- und hergerissen (...) Da gab es Momente, wo ich mir dachte: Brich das ab, mach es nicht, es ist zu viel, es ist ein solcher Berg, wir schaffen es nicht. Und ja, also da habe ich wirklich sehr, sehr lange auch mit vielen beraten, mit vielen gerungen, bevor wir uns dann dazu entschieden haben."

Auch wegen der absehbaren Schäden für ihre alte Partei Die Linke habe sie lange gezögert:

"Ja, also auch das, weil, wenn wir jetzt einen Flop gestartet hätten, dann hätten wir auf der einen Seite etwas kaputt gemacht, ohne etwas Neues aufzubauen; und man wusste nicht im Vorfeld, ob es gelingt, ob es erfolgreich ist."

Parteigründungen seien in Deutschland schwerer als in anderen Ländern, sagte Wagenknecht unter Verweis auf die Werteunion und die schon wieder aufgelöste "blaue Partei".

Nach den drei Landtagswahlen im September verhandelt das BSW derzeit in Thüringen und Brandenburg über eine Regierungsbeteiligung. Dabei versucht die Partei unter anderem, ihre Positionen wie die Ablehnung neuer US-amerikanischer Mittelstrecken- und Hyperschallraketen in Deutschland und weiterer Waffenlieferungen an die Ukraine einzubringen, mit denen sie im Wahlkampf gepunktet hatte. In Sachsen sind die Gespräche mit CDU und SPD bereits gescheitert.

 

Trump kündigte in Florida Umwandlung der USA in eine Diktatur an

Wahlkampfrede: Trump kündigt Ende der Wahlen im Lande an

10.11. 24 IZ Jürgen Meyer

Alex Brandon AP - Trump Rede in West Palmbeach Florida

Obwohl die USA schon längst keine Demokratie mehr sind, sondern eine Oligarchie der Geldeliten, kündigte der nächste Präsident der USA im Wahlkampf in Florida an, dass es im Lande in 4 Jahren keine Wahlen mehr geben werde - weil sie unnötig geworden sein werden.

Die Abschaffung der Wahlen in den USA bedeutet nichts weniger als offiziell eine Diktatur in den USA errichten zu wollen. 

Damit wären die USA dann auch offiziell eine Diktatur, die Wahlen abgeschafft hat.

In den USA hat der republikanische Präsidentschaftskandidat erneut mit einer Äußerung auf einer Wahlkampfveranstaltung für Irritationen gesorgt. Er sagte in Florida vor einer Versammlung von Christen, sie sollten ihn im November wählen, dann würden sie „in vier Jahren nicht mehr zur Wahl gehen“ müssen. Anschließend wiederholte er die Formulierung und warf damit abermals Fragen über seine Haltung zur Demokratie auf.

Wörtlich sagte er: „Christen, geht wählen, nur dieses eine Mal. Ihr werdet es nicht mehr tun müssen. Vier weitere Jahre, wisst ihr was? Es wird in Ordnung sein, es wird gut sein, ihr werdet nicht mehr wählen müssen.“ Und fügte hinzu: „Ich liebe Euch Christen. Ich bin ein Christ. Ich liebe Euch, geht raus, ihr müsst rausgehen und wählen. In vier Jahren müsst ihr nicht mehr wählen, wir werden es so gut hinbekommen, dass ihr nicht mehr wählen müsst.“
Es war nicht klar, was der ehemalige Präsident, der erneut ins Weiße Haus gewählt werden will, genau mit seinen Äußerungen meinte. Trumps Wahlkampf-Team antwortete zunächst nicht auf eine Anfrage zur Klärung seiner Wortwahl.

Ein sich wiederholendes Muster

Es ist nicht das erste mal, dass Äußerungen des Republikaners Fragen aufwarfen. So hatte er etwa in einem früheren Fernsehinterview bei Fox News erklärt, er würde im Falle eines Wahlsiegs „ein Diktator sein“, aber „nur am ersten Tag“. Diesen wolle er dann etwa nutzen, um die südliche Grenze zu Mexiko zu schließen und die Bohrungen nach Öl auszuweiten. Später erklärte er, es habe sich nur um einen Scherz gehandelt.

Weitere zweideutige Formulierungen

Andere Äußerungen hatten nahegelegt, Trump könne möglicherweise mehr als nur eine zweite Amtszeit anstreben, obwohl die amerikanische Verfassung dies nicht erlaubt. Im Mai sagte er bei einer Veranstaltung der National Rifle Association: „Wissen Sie, Franklin D. Roosevelt, 16 Jahre – fast 16 Jahre – er hatte vier Amtszeiten.“ Tatsächlich war der Demokrat lediglich gut 12 Jahre im Amt und starb bereits in den ersten Monaten seiner vierten Amtszeit. Gleichwohl war er der einzige Präsident, der auf mehr als zwei „Terms“ kam. Die Begrenzung auf zwei Amtszeiten wurde nach dessen Präsidentschaft mit dem 22. Verfassungszusatz eingeführt.
In derselben Rede deutete Trump – mit erneut unklarer Wortwahl – an, es sei nicht klar, wie eine weitere Amtszeit im Falle seiner Wahl zu zählen sei: „Ich weiß nicht, ob wir als drei Amtszeiten gelten werden. Oder als zwei Amtszeiten?“ Im 22. Verfassungszusatz ist jedoch eindeutig geregelt, dass es maximal zwei „Terms“ eines Präsidenten geben darf. Dabei ist es unerheblich, ob es zwei aufeinanderfolgende sind oder nicht. Trumps bislang einzige Amtszeit begann 2017 und endete 2021.
Diese Nachricht wurde am 27.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
 
https://www.deutschlandfunk.de/trump-irritiert-mit-rede-muesst-in-vier-jahren-nicht-erneut-waehlen-100.html
 

Der "böse" Putin zerstörte die Ampel so Baerbock

- nachdem die Bundesregierung versuchte Russland zu zerstören

Jürgen Meyer IZ vom 09.11.24

Mit naiver Ehrlichkeit hat die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock zugegeben, dass die russische Regierung und ihr Präsident Putin die Schuld an dem Scheitern der Ampel im November 2024 trägt.

Die Sanktionen und den Wirtschaftskrieg zulasten der deutschen Wirtschaft erwähnt sie nicht - ist aus ihrer Sicht doch Russland der alleinige Schuldige am Ukrainekrieg.

Selbst der Hinweis von Ex-Nato-Generalsekretär Stoltenberg, dass der Ukrainekrieg faktisch bereits 2014 begann und nicht erst 2022, hat kein Umdenken in der Dogmatik der grünen Außenministerin bewirkt.   

Die jahrzehntelange Ostexpansion der Angriffskriegs-aggressiven Nato wird genauso ignoriert wie der von den  USA gesteuerte Putsch auf dem Maidan, die eine demokratisch gewählte Regierung entmachtete 

"Pippi" malt sich die Welt eben sowie es ihr gefällt. Die komplett andere und differenziertere Sichtweise der BRICS Staaten spielt in ihrem Weltbild auch keine Rolle.

Baerbock gibt Putin Schuld an Wirtschaftsmisere und Ampel-Bruch Außenministerin Annalena #Baerbock hat ihren Auftritt in der ARD-Sendung „Maischberger“ am Donnerstagabend zum Anlass genommen, den russischen Präsidenten Wladimir #Putin für das Scheitern der #Ampel-Koalition sowie die wirtschaftlichen Probleme verantwortlich zu machen.
 
Wahr ist, dass die deutschen Sanktionen gegen Russland der deutschen Wirtschaft schwer geschadet haben, die Energiekosten für die Industrie explodieren ließen, das Wachstum der Wirtschaft im Lande abwürgte und Russland trotzdem ein beachtliches Wirtschaftswachstum von 3,5 % erzielte.
 
Putin gehe es darum, Europa zu spalten, und nicht zuletzt Deutschland habe er indirekt hohe finanzielle Verpflichtungen aufgebürdet, deutete Baerbock an. „Das ist Teil seiner Strategie. Das kann man in allen Medien lesen“. Außerdem sei er schuld, dass man innerhalb der Ampel-Koalition die soziale Sicherheit gegen den Frieden ausgespielt habe.
 
Da muss man sich nicht wundern, dass Baerbock weltweit - insbesondere in den BRICS-Staaten und im Globalen Süden - als Witzfigur verspottet wird.
 
Diese Verschwörungstheorie der Grünen ist allerdings so sinnvoll wie die Verschwörungstheorie, die Donald Trump die Schuld an dem Ampel-Aus gibt, da er innerhalb von 24 Stunden die Ampel entmachtet hätte und das  angestrebt habe.
 
 

 

Hetzsender wie RTL endlich abschalten? Angebliche Pogrome in Amsterdam sind Lüge und Irreführung der Bevölkerung

Wird Hass und Hetze im deutschen TV systematisch geschürt?

Jürgen Meyer

IZ vom 9.11. 24

Gleichgeschaltete Springer-Medien wie BILD und Welt erzählen einseitig von der Gewalt gegen Juden bzw. israelische Fussbalfans  in Amsterdam.

Doch die Wahrheit ist laut dem Philosophen Hegel das ganze Bild und genau dieses ganze Bild interessiert die Fake-News-Industrie in keinster Weise. 

Auch der Konzernsender RTL erzählt einseitig das Bild von der Gewalt gegen Israelis und ignoriert die Vorgeschichte des Konfliktes, weil es nicht in das ideologische Bild des systemisch-rechtspopulistischen Senders passt.   

https://x.com/i/status/1854941253185736754

Doch Staatsmedien und Konzernmedien erzählen Menschen gleichgeschaltet die gleiche Geschichte, die einfach eine Fake-News- Lüge ist, wenn man den Menschen die gesamte Geschichte verschweigt und sich mit Irreführung und Halbwahrheiten in der Berichterstattung begnügt.  

Was ist diese Geschichte der Ausschreitungen unter Fußballfans, die weltweit überall stattfinden?

Waren es wirklich unbescholtene und harmlose israelische Fußballfans, die in der vergangenen Nacht in Amsterdam angegriffen wurden? Es gibt eine ganze Reihe von Videos im Internet, die diese Geschichte anders erzählt. Und die Fans von Maccabi sind bereits bekannt.
Im Vorfeld gab es randalierende israelische fans, die Hassgesänge gegen Araber und Muslime anstimmten, die Palästinenserflaggen von Hausfassaden abrissen und die Taxifahrer verprügelten und körperlich attackierten - wahrscheinlich weil sie einen migrantischen Hintergrund hatte.
 
Das alles blenden die Lügenmedien einfach aus.  
 
 
Amsterdam Timeline : 1 - Israelis attack personal property 2- Israelis attack taxi drivers 3- Israelis chant "“Let the IDF win to Fuck the Arabs” 4- Israelis get beat up 5- Israelis start to market the story under the title "savage Islamic migrants attack peaceful Jews" 6- Israelis call it a pogrom against Jews 7- Israeli government and social media accounts exploit the event to the maximum to market / justify their genocidal war on Gaza and rally Europeans around their "cause" in "defending against terrorists"
 
 
Provokative Hassgesänge der israelischen Fans " "Fuck arabs".
This is what Maccabi Tel Aviv fans were chanting! So you know who started it all! "To fuck the Arabs; Ole Ole Ole Ole Ole; Let the IDF win - To fuck the Arabs".
 
 
Misshandlung eines Taxifahrers durch israelische Hooligans des Fußballvereins von TelAviv.
Fußball-Randale in Amsterdam: Was zuvor geschah© https://twitter.com/ME_Observer_/status/1854745149806346494/video/3

Die Angriffe auf Fans des israelischen Fußballvereins Maccabi Tel Aviv in Amsterdam, die gerade viel Raum in den Medien einnehmen und sogar als "Pogrom" betitelt werden, ja eine Rettungsmission aus Israel auslösten, haben eine Vorgeschichte, die in diesem Zusammenhang nicht erzählt wird.

Sie ist aber in vielen Videos im Internet dokumentiert. Die israelischen Fans waren bereits Stunden vor dem Spiel in Amsterdam unterwegs. Das war einer der Momente:

"Um die Araber zu f*cken, lasst die IDF (Selbstbezeichnung der israelischen Armee) gewinnen, um die Araber zu f*cken."

Allerdings gab es auch diese Momente – hier schlägt ein Maccabi-Fan mit einer Kette auf ein Taxi ein, ein anderer Taxifahrer wird misshandelt:

"Einschüchterung und Vandalismus in unserer Stadt: Ein Maccabi-Hooligan beschädigt ein Taxi. Diese Art von Gewalt gegen fleißige Fahrer ist inakzeptabel. Zeit, Amsterdam wieder sicherer zu machen!"

Der britische Sender Sky News zeigte sogar dies: Ein Maccabi-Fan reißt eine palästinensische Flagge von einem Haus, während seine Begleiter begeistert johlen. Niederländische Polizei ist nicht zu sehen.

"Sky News ist der einzige Sender im UK, der bisher bereit ist, zu zeigen, wie die Rassisten von Maccabi Tel Aviv vergangene Nacht die Ereignisse in Amsterdam auslösten."

Es gibt noch weitere Videos, die zeigen, wie palästinensische Fahnen heruntergerissen wurden. Zeugen berichten auch von einer weiteren Parole: "Warum braucht es keine Schulen im Gazastreifen? Weil es im Gazastreifen keine Kinder mehr gibt."

Angriff auf israelische Fußballfans in Amsterdam: Israel schickt Rettungsteams
 

Der niederländische Sender RTL berichtet, dass es nach dem Angriff auf einen Taxifahrer zu einem Gegenangriff einer ganzen Gruppe von Taxifahrern auf die Hooligans von Maccabi kam. Eine Reaktion, die bei derartigen Angriffen nicht unüblich ist, da sich die Fahrer per Funk verständigen können und darauf eingestellt sind, einander zu schützen.

Im Ticker der BBC wird inzwischen von der israelischen Korrespondentin eingestanden, dass die Fans von Maccabi die Gewalt ausgelöst haben:

"Videos, die in sozialen Medien auftauchen, scheinen Fans von Maccabi Tel Aviv zu zeigen, wie sie rassistische Parolen über Araber und Palästina singen und wie sie auf ein Gebäude klettern, um eine dort aufgehängte palästinensische Fahne herunterzureißen. (...) Aufnahmen aus dem Stadion scheinen auch Maccabi-Fans zu zeigen, die während einer Schweigeminute für die Opfer der Flut in Valencia pfeifen und johlen. (...) Einige Fans von Maccabi Tel Aviv waren bereits zuvor an rassistischen Vorfällen in Israel beteiligt gewesen. (...) Fans der Mannschaft haben auch schon Demonstranten angegriffen, die gegen Ministerpräsident Netanjahu demonstrierten."

Es gab im Verlauf des vergangenen Jahres mehrere Versuche bei FIFA und UEFA, den israelischen Fußballverband wegen des Krieges im Gazastreifen von den Turnieren auszuschließen, die bisher aber alle scheiterten. Nach Angaben palästinensischer Quellen sind bisher im Gazastreifen mindestens 320 Fußballspieler umgekommen, 69 davon Kinder und 179 junge Männer, darunter aber auch der FIFA-Schiedsrichter Mohammed Khattab.

 

Die Reaktion des ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett zeigt, wie bereitwillig die Amsterdamer Ereignisse politisch genutzt werden:

 

Bennett: "Das wirkt wie ein geplantes und organisiertes Pogrom in Amsterdam."

Antworten: "Dahinter sind die Mullahs, die den Iran besetzen.
Ich bin mir sicher, dass die Iraner dahinterstecken. Das sieht zu organisiert und sauber aus. Israel muss auf dieses ernste Ereignis antworten."

Nachschlag:

At least 320 football players have been killed by Israel in Gaza over the past year, including 69 children and 176 young men—colleagues of Ajax players.

Here are 6 of the 320: Mohammed Barakat, Rasheed Al-Nemes, Imad Abu Tima, Shadi Abu al-Araj, Ahmad Abu al-Atta, and FIFA referee Mohammed Khattab.

Meanwhile, FIFA has repeatedly delayed a vote on banning Israel from competition.

‼️We call on @afcajax to cancel the game against Maccabi Tel Aviv on Thursday.
‼️We call on @fifa to ban Israel from international football.

Sources: Reuter, Middle East Eye, Al Jazeera

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https://www.instagram.com/p/DCClIanIp0Z/?utm_source=ig_embed&img_index=1

 Nachtrag: In der Sendung hat RTL dann um 0.07 Uhr am 09.11. die Verfehlungen am Ende des Berichts nachgetragen. Der viral gehende Überfall auf den Taxifahrer wurde auch da immer noch verschwiegen und die Gesänge der Fans wurden nicht wörtlich übersetzt, sondern nur mit Untertitelung eingeblendet.  

Nachtrag Klaus Ernst BSW https://x.com/ernst_klaus/status/1855550440152211929

Tenor: Israelische Hooligans starteten die Randale!