Burisma-Buchhalterin, die Biden-Clan-Korruption offenlegen wollte, plötzlich tot

Vorher starb auch schon der Vorbesitzer aus ungeklärten Gründen

Joe Biden ein Auftrags-Killer- Beauftragender? - Drängende Fragen sind ja wohl mehr als angebracht  

Kein Geringerer als der New Yorker Ex-Bürgermeister und Staatsanwalt Juliani stellt diese Fragen laut?

Giuliani: Burisma-Buchhalterin, die Bidens Korruption offenlegte, starb unter mysteriösen Umständen

Im Januar 2020 hatte der pensionierte US-Staatsanwalt und frühere Bürgermeister von New York die Ergebnisse seiner Ermittlungen im Fall Burisma – einem Joe Biden und dessen Sohn Hunter betreffenden Korruptionsskandal – präsentiert. Die US-Justiz verschleppte den Fall. Inzwischen ist die ukrainische Hauptzeugin offenbar tot.
Giuliani: Burisma-Buchhalterin, die Bidens Korruption offenlegte, starb unter mysteriösen Umständen
Quelle: Reuters

Der pensionierte Staatsanwalt und frühere Bürgermeister von New York, Rudi Giuliani, hat in einem Interview für die US-amerikanische Nachrichtenplattform Newsmax behauptet, dass die ehemalige Chefbuchhalterin des ukrainischen Energiekonzerns Burisma unter ungeklärten Umständen verstorben sei. Die Frau hatte sich im Januar 2020 der amerikanischen Justiz als Zeugin im Ermittlungsverfahren über die Korruption von Joe und Hunter Biden in der Ukraine zur Verfügung gestellt und behauptet, Auslandskonten der Bidens benennen zu können. 

Giuliani sagt in dem Interview, er habe dem Justizministerium "eine Zeugin, eine Frau, die Hauptbuchhalterin dieser betrügerischen Firma Burisma ist", angeboten. Sie war die Frau des früheren Besitzers, der ebenfalls unter ungeklärten Umständen verstorben ist. Die Zeugin war bereit, alle Offshore-Bankkonten preiszugeben, auf die Schmiergeldzahlungen geflossen sind, auch jene der Bidens. 

Giuliani erinnerte daran, dass er bereits im Januar 2020 dem Verdacht nachgegangen sei und die Ergebnisse seiner Ermittlungen der Justiz zur Verfügung gestellt hatte, einschließlich jene der jetzt verstorbenen Buchhalterin. Sie (die Biden-Familie) haben schon damals gehofft, dass die Zeugen "verschwinden oder sterben", ergänzte der Jurist. 

Die US-Behörden, fuhr Giuliani fort, hätten im Jahr 2020 alles getan, um die Ermittlungen zu verschleppen und zu "begraben". Der zuerst damit befasste US-Staatsanwalt von Pittsburgh habe noch Interesse gezeigt. Daraufhin habe das US-Justizministerium ihm den Fall entzogen und der US-Staatsanwaltschaft in Delaware, dem Heimatstaat von Joe Biden, übertragen. 

Giuliani behauptet, das Büro in Delaware habe den Fall nun "begraben". Man habe die Zeugin nicht befragt, obwohl sie schon damals mit dem Tode bedroht war.

Einzelheiten zum Tod der Informantin nannte Giuliani in dem Interview nicht.

Während der Amtszeit von Joe Biden als Vizepräsident unter Obama zahlte Burisma seinem Sohn Hunter Biden ein "Gehalt" in Höhe von Zehntausenden von Dollar pro Monat für seine Position im Vorstand des Unternehmens, obwohl er keinerlei Erfahrung im Energiesektor hatte.

In dieser Zeit hielt der damalige Vizepräsident Joe Biden US-Hilfen für die Ukraine zurück, um Druck auf die Regierung in Kiew auszuüben, den Generalstaatsanwalt der Ukraine Wiktor Schochin zu entlassen, der gegen Burisma und dessen Eigentümer wegen betrügerischer Aktivitäten ermittelte. Der damalige Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, entließ daraufhin Schochin, dessen Nachfolger im Amt des Generalstaatsanwaltes die Ermittlungen gegen Burisma einstellte. Joe Biden prahlte später öffentlich damit, wie er Poroschenko zur Entlassung von Schochin zwang:

"In sechs Stunden fahre ich wieder zurück. Wenn der Generalstaatsanwalt bis dahin nicht gefeuert wird, kriegt Ihr das Geld nicht",

schildert Biden den Vorfall, um anschließend unter dem Gelächter des Publikums zu bemerken, dass der "Hurensohn" daraufhin entlassen und durch einen "zuverlässigen" Kandidaten ersetzt worden sei.

Ukrainische Quellen hatten Joe Biden außerdem beschuldigt, von Burisma neben den Gehaltszahlungen an seinen Sohn weitere 900.000 Dollar erhalten zu haben. 

HINTERGRUND

US Präsident Joe Biden soll 5 Millionen Dollar Bestechungsgeld von Burisma aus der Ukraine abgezapft haben

Wie korrupt ist Joe Biden?

FBI-Dokument: Joe Biden nahm 5 Millionen Dollar Bestechungsgeld von Burisma an

Bild: Gage Skidmore from Surprise, AZ, United States of America, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons

Joe Biden könnte bald aus dem Weißen Haus fliegen. Ein geleaktes FBI-Dokument legt nahe, dass er während seiner Vizepräsidentschaft eine Bestechungszahlung in Höhe von fünf Millionen Dollar annahm. Geld, welches für die Erpressung des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko floss.

Insgesamt sackte der Biden Clan also mindestens 10 Millionen Dollar aus der Ukraine ein.

Schon seit Jahren betrachten Kritiker des Biden Clans die Ukraine offensichtlich als lukrativen Selbstbedienungsladen.

So wurde der Präsidentensohn Hunter Biden Top Manager des grössten ukrainischen Gaskonzerns Burisma.

Wie käuflich und korrupt ist aber auch Joe Biden?

Der aktuelle US-Präsident, dessen Familien-Strohfirmen zur Annahme von dubiosen Geldern bereits enttarnt wurden, gerät zusehends unter massiven Druck. Denn laut einem geleakten FBI-Dokument hat nicht nur sein Sohn Hunter (Stichwort “Laptop from Hell“) ordentlich Dreck am Stecken. So heißt es darin, dass nicht nur Hunter Biden fünf Millionen Dollar von Burisma erhielt, sondern auch dessen Vater Joe. Dies alles, als Hunter im Vorstand des ukrainischen Unternehmens saß und Joe als Vizepräsident Obamas für die Ukraine verantwortlich war.

Wie “Fox News” berichtet, hat das FBI diese Informationen bereits im Juni 2020 von einem vertraulichen Informanten erhalten, die aus dem Umfeld der Burisma-Führung stammt. Diese Person, die für die regelmäßige Lieferung von Informationen seit 2015 von der US-Bundesbehörde insgesamt rund 200.000 Dollar erhielt, gilt demnach als “sehr glaubwürdig”. Die Burisma-Führung hielt es für notwendig, die Bidens zu bezahlen, um so die Ermittlungen des ukrainischen Hauptstaatsanwalts Viktor Schokin gegen das Unternehmen zu beenden – was Joe Biden mit der finanziellen Erpressung des damaligen ukrainischen Präsidenten, Petro Poroschenko, auch erreichte. Sogenannte “Faktenchecker” taten dies noch im Jahr 2020 als “Fake” ab.

Zitat: 

Joe Biden allegedly paid $5M by Burisma executive as part of a bribery scheme, according to FBI document Biden's son Hunter was a board member of Burisma and also allegedly in on the scheme

Nach Angaben der vertraulichen Quelle schlug er dem Burisma-Manager vor, “den Bidens jeweils 50.000 Dollar zu zahlen”, woraufhin der Burisma-Manager antwortete: “Nicht 50.000 Dollar”, sondern “5 Millionen Dollar”. Und zwar “5 Millionen Dollar für den einen Biden, 5 Millionen Dollar für den anderen Biden”. Stattliche Summen also, die als Bestechungsgeld geflossen sein sollen. Die Zahlungen von 5 Millionen Dollar schienen sich auf eine Art “Vorschuss” zu beziehen, den Burisma den Bidens zu zahlen beabsichtigte, um verschiedene Angelegenheiten zu “bereinigen” – einschließlich der von Schokin geführten Untersuchung. Der Burisma-Manager sagte gegenüber dem Informanten, er habe die Bidens “über so viele verschiedene Bankkonten” bezahlt, dass die Ermittler nicht in der Lage sein würden, “dies für mindestens 10 Jahre zu entwirren.”

Je tiefer man gräbt, desto mehr zeigt sich, dass eine groß angelegte strafrechtliche Verfolgung der Familie Biden angebracht scheint. Ist Biden als Präsident für die Amerikaner noch tragbar? So lange das Establishment der Demokratischen Partei mauert und sich hinter ihn stellt, wird er wohl weiterhin glauben, unantastbar zu sein…
 
Übersterblichkeit in Deutschland 2022 weiterhin ein Rätsel
 
Immer noch weigert man sich einen Zusammenhang zwischen extremer Impfquote und steigender Todesrate herzustellen
 
Schon länger rätseln Fachleute, warum in Deutschland im Dezember 2022 so viele Menschen wie nie zuvor in der Pandemie gestorben sind. Nun, da weitere Studien den Befund bestätigen, wäre es höchste Zeit, dass sich das RKI um Aufklärung bemüht.
 
Doch dort hat man offenbar Wichtigeres vor, schreibt jetzt auch Welt.de im Juni 2023.

Sorgt sich wirklich niemand im RKI, wenn deutsche Intensivstationen im Dezember plötzlich 76 Prozent mehr Embolie-Hirninfarkte melden, wie Krankenhausdaten des Abrechnungsportals Inek zeigen.

Dabei sind Auswirkungen der Spike Proteine auf den gesamten Organismus und Schwächungen   des Immunsystems  und  Herzmuskelerkrankungen durch die RNA Pseudo-Impfung längst vielfach bewiesen.

Dabei hat  selbst eine Untersuchung der John Hopkins Universität auf Basis der Analyse der Zahlen von 185 Ländern festgestellt, dass Länder mit höherer Impquote eine höhere Sterblichkeit und Übersterblichkeit ausweisen als Länder mit niedrigerer Impfquote.

Auch eine Studie für die deutschen Bundesländer zeigte, dass die Übersterblichkeit in Mecklemburg-Vorpommern in  Deutschland mit hoher Impfquote höher ist als in  Sachsen mit niedrigster Impfquote im Lande, wo die Übersterblichkeit am  niedrigsten war.

In letzter Zeit mehren sich die Stimmen, die fordern, dass die Coronapandemie gründlich aufgearbeitet werden müsse. Und das ist in der Tat eine wichtige und richtige Forderung.

Zudem gibt es ja zahlreiche Studien von Virologen, die belegen, dass diese RNA Pseudo-Impfungen massive Auswirkungen auf das Immunsystem bis hin zu Autoimmunreaktionen und Herzmuskelerkrankungen und viele weitere Erkrankungen durch Auswirkungen der Spike Proteine auf den Organismus auslösen kann.  

Doch mangelt es allzu häufig an differenzierten Daten und seriösen Studien, um dem gerecht werden zu können. Das gilt nicht nur für Fragen nach der Wirksamkeit einzelner Maßnahmen, sondern auch für die Frage, wie sich Corona auf das Sterbegeschehen ausgewirkt hat.

Auch Telepolis leistete ein Meinungsbeitrag zu diesem Thema. https://www.telepolis.de/features/Corona-und-kein-Ende-Raetselhafte-Uebersterblichkeit-im-Jahr-2022-9066257.html?seite=all

Das Meinungsspektrum ist weit und reicht von der Einschätzung, dass Corona keinen relevanten Anstieg der Sterbezahlen zur Folge hatte, bis zu der Annahme, dass Millionen Tote durch die Coronamaßnahmen verhindert worden sind.

Als Statistiker habe ich mich gefragt, welche der beiden Einschätzungen der Realität wohl näher kommt und habe die offiziellen Sterbedaten des Statistischen Bundesamtes und des Robert-Koch-Instituts (RKI) einer gründlichen Analyse unterzogen. Statistisch ausgewertet habe ich den Zeitraum vom Beginn der Pandemie im Jahr 2020 bis zu deren Ende im Jahr 2022.

In den Jahren 2020, 2021 und 2022 sind insgesamt 3.067.186 Menschen in Deutschland gestorben.1 Darunter befanden sich dem RKI zufolge 161.336 Coronatote.2 Das entspricht einem Anteil von 5,3 Prozent.

Als Coronatote gelten dem RKI alle Verstorbenen, die positiv auf Corona getestet worden sind, unabhängig davon, ob sie an oder mit Corona gestorben sind. Entsprechend wird der Begriff auch in der vorliegenden Studie verwendet.

Modellansatz zur Abschätzung der jährlichen Übersterblichkeit

Die entscheidende statistische Größe, um Sterbefallzahlen angemessen beurteilen zu können, ist die Übersterblichkeit, d.h. ist die Frage, wie stark die Zahl der Toten von der erwarteten Anzahl abweicht. Dabei steht man vor der Schwierigkeit, die Zahl der zu erwartenden Todesfälle verlässlich abzuschätzen.

Es sind verschiedene Vorgehensweisen möglich, und je nachdem für welche man sich entscheidet, wird man höhere oder niedrigere Werte für die Übersterblichkeit erhalten, werden diese differenzierter oder weniger differenziert ausfallen und werden die Ergebnisse für die einzelnen Jahre mehr oder weniger gut miteinander vergleichbar sein.

Im vorliegenden Fall ist eine mittlere Vorgehensweise gewählt worden, bei der vor allem Wert auf die Robustheit des Verfahrens und die Vergleichbarkeit der Ergebnisse gelegt wurde.

Die Gesamtzahl der Sterbefälle in Deutschland ist im vergangenen Jahrzehnt, trotz der Fortschritte in der Medizin, kontinuierlich gestiegen. Der Anstieg rührt von der zunehmenden Zahl alter Menschen her und ist eine Folge der hohen Geburtenraten in der Vergangenheit.

Der Zuwachs der Zahl alter Menschen wirkt sich stärker auf die Sterbezahlen aus als der, den Anstieg dämpfende medizinische Fortschritt. Wichtig für jede prognostische Überlegung ist, ob sich die Entwicklung so fortsetzen wird oder nicht.

Und hier geht das Statistische Bundesamt davon aus, dass die Zahl alter Menschen im kommenden Jahrzehnt ähnlich stark ansteigen wird wie in den zurückliegenden Jahren.3 Damit ist die Voraussetzung für ein Prognosemodell gegeben, bei dem die jährlichen Sterbedaten entsprechend der Entwicklung in den letzten Jahren in die Zukunft fortgeschrieben werden.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Sterbefallzahlen alle Personen umfassen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt bzw. in einem bestimmten Zeitraum gestorben sind. Sie sind unabhängig von der Todesursache.

In Jahren mit ausgeprägtem Infektionsgeschehen (z.B. bei Grippewellen) sind die Werte folglich höher als zu "normalen" Zeiten. Dieser Effekt muss berücksichtigt werden, wenn man verlässliche und aussagekräftige Prognosewerte anstrebt.

Im vorliegenden Fall ist dem Rechnung getragen worden, indem die Jahre mit ausgeprägten Grippewellen um die Zahl der Grippetoten bereinigt worden sind. Hierfür ist auf entsprechende Schätzwerte des RKI zurückgegriffen worden.4

Betroffen von der Korrektur sind die Grippejahre 2013, 2015, 2017 und 2018. Die grippebereinigten Sterbedaten bilden die Grundlage zur Abschätzung des zu erwartenden weiteren Verlaufs der Sterbezahlen.

Die Prognosewerte entsprechen folglich der Anzahl der Toten, die zu erwarten wäre, wenn keine außergewöhnlichen Infektionswellen das Sterbegeschehen beeinflussen. Das Ergebnis der Prognoserechnung kann der Abbildung 1 entnommen werden.

Die Regressionsgerade ist mit einem Bestimmtheitsmaß von 95 Prozent verbunden, stimmt also sehr gut mit den grippebereinigten Ausgangsdaten überein. Als Folge davon, und weil das Statistische Bundesamt davon ausgeht, dass die Zahl alter Menschen zukünftig ähnlich stark zunehmen wird wie in der Vergangenheit, können die Prognosewerte für die Jahre 2020, 2021 und 2022 als recht verlässlich eingestuft werden. Die leichten Abweichungen der Regressionsgeraden vom linearen Verlauf rühren von den Schaltjahren her.

Übersterblichkeit in den Coronajahren 2020 bis 2022

Auffällig an der Entwicklung der Sterbezahlen im Prognosezeitraum ist die stetig wachsende Kluft zwischen der erwarteten Zahl an Sterbefällen und der tatsächlichen Anzahl.

Während die Werte im Jahr 2019 noch nahe beieinander liegen, steigt die Übersterblichkeit danach kontinuierlich an und beläuft sich 2022 auf fast 85.000 Sterbefälle. Das ist eine äußerst überraschende und zugleich irritierende Entwicklung, die niemand so vorausgesehen hat.

In Abbildung 2 sind die jährlichen Übersterblichkeitswerte prozentual dargestellt. Man erkennt, dass die Übersterblichkeit im ersten Coronajahr (2020), als die Pandemie einsetzte und die Angst der Menschen, an einer Covidinfektion zu sterben, extrem groß war, mit einer Quote von 3,10 Prozent gar nicht besonders hoch war.

Sie ging nicht über das hinaus, was man von Jahren mit ausgeprägten Grippewellen gewohnt war. Im Grippejahr 2013 betrug die Übersterblichkeit 3,16 Prozent, 2015 lag sie bei 3,81 Prozent und 2018 bei 2,84 Prozent.

Der Eindruck, dass im Jahr 2020 wesentlich mehr Menschen gestorben sind als in den Grippejahren zuvor, ist nicht so sehr dem realen Geschehen geschuldet, als vielmehr der medialen Berichterstattung und den politischen Reaktionen und Maßnahmen auf das Krankheitsgeschehen.

Außergewöhnlich hohe Sterbequoten sind erst in den Folgejahren zu beobachten. Im Jahr 2021 steigt die Übersterblichkeit auf 5,77 Prozent an und im Jahr 2022 dann sogar auf einen absoluten Rekordwert von 8,65 Prozent. Ob es eine derart hohe Übersterblichkeit wie 2022 in der Bundesrepublik/DDR schon einmal gegeben hat, ist sehr fraglich und eher unwahrscheinlich.

Die extreme Übersterblichkeit überrascht vor allem, weil sie vor dem Hintergrund der immensen Anstrengungen gesehen werden muss, die von politischer Seite unternommen worden sind, um die Coronapandemie einzudämmen und Menschen vor dem Tod zu bewahren.

Und vollkommen ungewiss ist, wie die Entwicklung weitergehen wird. Niemand kann sagen, ob die Übersterblichkeit ihren Höhepunkt erreicht hat oder ob sie weiter ansteigen wird, da niemand weiß, warum die Sterbezahlen so extrem stark zugenommen haben.

Interpretation der jährlichen Sterbezahlen und offene Fragen

Die unten abgebildete Tabelle 1 gibt einen zusammenfassenden Überblick über das Sterbegeschehen während der Pandemie.

Zusätzlich zu den allgemeinen Sterbedaten sind die vom RKI ausgewiesenen Coronasterbezahlen mit angegeben.

Vergleicht man die Coronasterbezahlen mit den Übersterblichkeitswerten, so zeigt sich, dass Letztere in den Jahren 2020 und 2021 niedriger ausfallen, als man nach der Zahl der Coronatoten erwarten würde. Die Übersterblichkeit macht lediglich 68 Prozent bzw. 78 Prozent der Coronatoten aus.

Im Jahr 2022 kehrt sich die Situation dann um, und das in dramatischer Weise. Jetzt ist die Übersterblichkeit plötzlich fast doppelt so hoch wie die Zahl der Coronatoten: einer Übersterblichkeit von 84.580 Verstorbenen stehen "lediglich" 46.426 Coronatote gegenüber.

Warum unterscheidet sich das Sterbegeschehen im Jahr 2022 so sehr von dem der Vorjahre? Woran sind die vielen Menschen, die 2022 über das erwartete Maß hinaus gestorben sind, ohne coronainfiziert zu sein, stattdessen gestorben?

Es ist schon sonderbar, dass die hohe Übersterblichkeit im Jahr 2022 von offizieller Seite bisher kaum zur Kenntnis genommen wird und selbst beim RKI kein intensives Bemühen erkennbar ist, mehr über die Hintergründe in Erfahrung zu bringen – zumal, wenn man bedenkt, wie hektisch und lautstark zu Beginn der Pandemie, als noch jedes Leben zählte, auf steigende Sterbezahlen reagiert worden ist.

Wie lässt sich diese Diskrepanz im Verhalten erklären?

Rührt sie vielleicht daher, dass, wenn man der Frage nach möglichen Ursachen ernsthaft nachgehen wollte, man kaum darum herumkäme, das offizielle, sehr einseitige Narrativ von der lebensrettenden Wirkung der mRNA-Impfstoffe infrage zu stellen?

Haben die Impfungen möglicherweise zwar das Leben vieler alter und vorerkrankter Menschen verlängert, gleichzeitig jedoch die Gesundheit vieler anderer, zum Großteil jüngerer Menschen nachhaltig geschädigt, in vielen Fällen vielleicht sogar deren Tod herbeigeführt?5

Letzteres kann angesichts der Neuartigkeit der mRNA-Impfstoffe nicht ausgeschlossen werden. Dafür, dass es so sein könnte, spricht die starke Zunahme der gemeldeten Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Komplikationen nach Coronaimpfungen.6 Besorgniserregend ist besonders die hohe Zahl gemeldeter Todesfälle (vgl. Tab. 2).

Für 2021 sind dem Paul-Ehrlich-Institut sage und schreibe 2.255 Todesfälle gemeldet worden, bei denen der Verdacht besteht, dass die Coronaimpfung den Tod verursacht hat. Und selbst im ersten Halbjahr 2022, als die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, nicht mehr besonders ausgeprägt war und die meisten Menschen lieber auf einen weiteren Piks verzichteten, gingen immer noch 768 Todesfallmeldungen ein.

Leider ist nicht bekannt, wie sich die Zahl der Verdachtsmeldungen im zweiten Halbjahr weiterentwickelt hat, da das Paul-Ehrlich-Institut die Werte nicht mehr allgemein zur Verfügung stellt. Warum man glaubt, auf die Veröffentlichung einer solch wichtigen medizinischen Kenngröße verzichten zu können, wird nicht näher erläutert.

In den fünf Jahren vor Corona sind dem Paul-Ehrlich-Institut hingegen nie mehr als 30 Todesfälle pro Jahr gemeldet worden, und das, obwohl größenordnungsmäßig ähnlich viele Menschen geimpft worden sind wie in der Coronazeit.7

Verheerende Bilanz für Coronaimpfung

Das ist eine verheerende Bilanz für die Coronaimpfung, die von Medien, Politik und Wissenschaft bisher fast vollständig ausgeblendet, man könnte auch sagen totgeschwiegen wird.

Solange der Sachverhalt nicht offen kommuniziert wird, sind die politisch Verantwortlichen wenig glaubwürdig, wenn sie herausstreichen, wie wichtig es doch sei, die bisherige Coronapolitik aufzuarbeiten und aus den Fehlern zu lernen.

Die hohe Zahl gemeldeter Todesfälle ist vermutlich einer unter mehreren Gründen, warum es so lange gedauert hat, bis die mRNA-Impfstoffe regulär zugelassen worden sind. Erst im Oktober 2022 bzw. im Januar 2023 erteilte die EU-Kommission, auf Vorschlag der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), den mRNA-Impfstoffen von Moderna, Pfizer, Janssen und AstraZeneca die Standardzulassung.

Die Zulassung erfolgte, ohne dass grundlegend neue Erkenntnisse von den Pharmakonzernen vorgelegt worden wären und ohne dass die EMA in der Zulassungsbegründung auf die außergewöhnlich hohe Zahl gemeldeter Todesfälle in angemessener Weise eingegangen wäre.

Betrachtet man Tabelle 1 genauer, so kommen auch Zweifel auf hinsichtlich der Wirksamkeit der Impfung. Warum sind im zweiten Coronajahr wesentlich mehr Menschen an Corona gestorben als im ersten Jahr?

71.084 Coronatote im Jahr 2021 gegenüber 43.826 im Jahr 2020. Hat die Impfung möglicherweise nicht so gut gewirkt, wie es Politiker, Mediziner und Impfstoffhersteller erwartet und versprochen hatten?

Immerhin waren Ende 2021 72 Prozent der Bevölkerung doppelt geimpft und sehr viele Menschen hatten sich, den offiziellen Empfehlungen folgend, ein drittes und teilweise sogar ein viertes Mal impfen lassen. Demgegenüber war 2020 praktisch noch niemand in Deutschland gegen Corona geimpft.8

Und wenn man speziell die Personengruppe der Über-60-Jährigen betrachtet, die im Jahr 2020 immerhin 96,5 Prozent aller Coronatoten ausmachte, so ist die Entwicklung noch viel weniger zu verstehen. Denn die alten Menschen konnten sich nicht nur als Erste impfen lassen, sondern sind Ende 2021 auch zu 87 Prozent doppelt geimpft.

Wieso macht sich eine derart hohe Impfquote nicht in den Coronasterbezahlen bemerkbar?

Auch dass im Jahr 2022 mehr Coronatote zu beklagen sind als 2020, wirft Fragen auf. Im ersten Coronajahr, als die gefährliche Wuhan-Variante das Infektionsgeschehen beherrschte und niemand (von wenigen Ausnahmen abgesehen) geimpft war, starben dem RKI zufolge 43.826 Menschen an oder mit Corona.

Zwei Jahre später hat sich die ungefährlichere Omikron-Variante durchgesetzt und der Großteil der Bevölkerung ist mindestens zweimal geimpft oder hat eine Infektion durchgemacht und so einen Immunschutz aufgebaut, und trotzdem sind mit 46.426 Verstorbenen mehr Coronatote zu beklagen als im Jahr 2020. Wie ist das möglich? Warum zeigt sich kein deutlicher Rückgang in den Sterbezahlen?

Fundierte und einleuchtende Antworten auf diese offensichtlichen Ungereimtheiten gibt es von medizinischer Seite bis heute nicht. Und auch die Politik zeigt wenig Interesse, sich mit solchen "Detailfragen" näher zu befassen.

Abschließende Anmerkung

Es liegt auf der Hand, dass mit statistischen Überlegungen allein keine ursächlichen Zusammenhänge begründet werden können. Dafür muss der Nachweise zusätzlich fachlich abgesichert sein.

Doch im medizinischen Bereich tut sich diesbezüglich bisher wenig – trotz der immer wieder geäußerten Ansicht, wie wichtig es doch sei, die Coronapandemie aufzuarbeiten. Bei Fragen nach den Ursachen der Übersterblichkeit bewegt man sich weiterhin (fast wie zu Beginn der Pandemie) im Raum des Spekulativen.

Man vermutet, dass die hohen Übersterblichkeitswerte von verschobenen Operationen oder ausgefallenen Vorsorgeuntersuchungen herrühren oder hält sie für eine Folge des allgemeinen Personalmangels. Datenbasierte Erkenntnisse liegen solchen Erklärungen nicht zugrunde und so wirken sie auch nicht sonderlich überzeugend.

Doch wenn man aus der Coronapandemie für die Zukunft etwas lernen will, ist mit Spekulationen nicht viel gewonnen, egal, wie überzeugend sie klingen. Hier hilft nur konkretes Wissen.

RKI und Paul-Ehrlich-Institut sollten ihrer Verantwortung gerecht werden und die vielen offenen Fragen, die es zum Sterbegeschehen während der Coronapandemie von medizinischer Seite her gibt, endlich unvoreingenommen und ergebnisoffen erforschen.

Und das kann nur bedeuten, dass die Impfung als mögliche (direkte oder indirekte) Ursache für die hohe Übersterblichkeit in die Untersuchungen einbezogen wird und man sie nicht von vorneherein ausschließt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

 

Habeck: Ohne russischem Gas müssen wir unsere Industrie abschalten!

De Industrialisierung Deutschlands schreitet voran

Habeck: Ohne russisches Gas müssen wir unsere Industrie abschalten

Deutschland könnte gezwungen sein, Industriekapazitäten abzubauen oder sogar abzuschalten, wenn das Gas-Transitabkommen zwischen der Ukraine und Russland nicht verlängert werde. Dieses soll Ende nächsten Jahres auslaufen, so Wirtschaftsminister Robert Habeck. Bloomberg zitiert Habeck wörtlich:

"Würde das russische Gas nicht in dem Maße, wie es noch immer durch die Ukraine fließt, nach Osteuropa kommen, gilt, was europäisch verabredet wurde: Bevor die Leute dort frieren, müssten wir unsere Industrie drosseln oder gar abschalten."

Habeck warnte am Montag auf einer Wirtschaftskonferenz in Ostdeutschland in Bad Saarow davor, "nicht noch einmal denselben Fehler zu begehen" und davon auszugehen, dass die Wirtschaft ohne Sicherung der Energieversorgung nicht beeinträchtigt werde.

 

USA: Terror-Beweise -- Ukrainer haben Pipeline gesprengt nicht Russland

Endgültiger Bruch der USA mit dem Selenski-Regime deutet sich an

Die USA legen vor Abschluß der offiziellen Untersuchungsergebnisse vor, die eine Täterschaft der  Ukraine bei der Sprengung der Nordstream-Pipelines darlegt und keinesfalls eine Täterschaft  von Russland.

Verblüffend ist nicht das Ergebnis, dass rein von der Logik her  schon vorher feststand, sondern dass die US Regierung Biden mit dieser Terror-Enthüllung der Ukrainer das Regime in Kiew offensichtlich endgültig  zum Abschuß freigibt - zumal die Gegenoffensive der Ukrainer nicht nur ausbleibt sondern zu massiven Verlusten der  Ukrainer führt - wobei viel Nato - Material wie die US Bradley Panzer zerstört  werden.

Vielleicht aber  wollen die USA so von ihrer eigenen Täterschaft ablenken - ebenfalls auf Kosten der Ukrainer.

CIA wusste Bescheid und  dementiert diese Behauptung auch nicht mehr.

Drei Monate vor der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines durch Saboteure soll die US-Regierung von einem verbündeten Staat erfahren haben, dass das ukrainische Militär einen verdeckten Angriff auf die Unterwasserinfrastruktur plante. Das berichtet die Washington Post unter Berufung auf Geheimdienstkreise. Dabei soll ein kleines Team von Tauchern eingesetzt worden sein, das direkt dem Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte unterstellt war.

Einzelheiten dieses Plans, über die bisher nicht berichtet wurde, wurden von einem europäischen Geheimdienst gesammelt und im Juni 2022 an die CIA weitergegeben. Sie liefern einige der bisher konkretesten Beweise, die die ukrainische Regierung mit dem möglichen Angriff in der Ostsee in Verbindung bringen.

Nord Stream: Die Informationen sollen aus der Ukraine stammen

Die Berichte des europäischen Geheimdienstes seien über die Chat-Plattform Discord verbreitet worden, angeblich von Jack Teixeira, einem Mitglied der amerikanischen Air National Guard.

Die Washington Post erhielt eine Kopie eines von Teixeiras Online-Kontakten.

Der Geheimdienstbericht soll auf Informationen basieren, die von einer Person in der Ukraine stammen.

Die Informationen der Quelle konnten von der Washington Post nicht sofort bestätigt werden, aber die CIA teilte den Bericht im Juni 2022 mit Deutschland und anderen europäischen Ländern.

Das erklärten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Beamte, die unter der Bedingung der Anonymität sprachen, um sensible Geheimdienstoperationen und diplomatische Gespräche nicht zu gefährden, gegenüber der Post.

Details zu Sprengung und Agenten decken sich mit deutschen Ermittlungen

Die Details, zu denen auch die Anzahl der Agenten und die Sprengmethode gehören, zeigen, dass die westlichen Verbündeten seit fast einem Jahr Anlass für den Verdacht hatten, dass Kiew an der Sabotage beteiligt war. Diese Einschätzung hat sich in den letzten Monaten noch verstärkt, als deutsche Ermittler der Strafverfolgungsbehörden Beweise für den Bombenanschlag fanden, die verblüffende Ähnlichkeiten mit dem aufwiesen, was die europäischen Dienste der Ukraine vorwarfen.

Beamte in mehreren Ländern bestätigten nach Angaben der Washington Post, dass die auf Discord veröffentlichte Zusammenfassung der Informationen genau das wiedergibt, was jener europäische Geheimdienst der CIA mitgeteilt hat. Die Post erklärte sich bereit, den Namen des europäischen Landes sowie einige Aspekte des mutmaßlichen Plans auf Bitten von Regierungsvertretern zurückzuhalten, die sagten, die Veröffentlichung der Informationen würde Quellen und Operationen gefährden.

Ukrainische Beamte, die bisher eine Verwicklung des Landes in den Nord-Stream-Angriff bestritten haben, reagierten nicht auf Bitten der Post um einen Kommentar.

Nach Angaben der Zeitung lehnte auch das Weiße Haus es ab, einen detaillierten Fragenkatalog zu dem europäischen Bericht und der mutmaßlichen ukrainischen Militärverschwörung zu kommentieren, einschließlich der Frage, ob US-Beamte versucht haben, die Durchführung der Mission zu verhindern. Auch die CIA soll eine Stellungnahme abgelehnt haben.

Am 26. September 2022 verursachten drei Unterwasserexplosionen massive Lecks in den Pipelines Nord Stream 1 und 2, sodass nur eine der vier Gasleitungen des Netzes intakt blieb. Seitdem kursieren eine ganze Reihe von Theorien zu den Verantwortlichen.

 

Berichte über Kriegsverbrechen der Ukrainer in Bachmut/ Artjomowsk

Nach der Eroberung von Artjomowsk berichten Augenzeugen über Kriegsverbrechen

Seitdem Russland im Februar 2022 seinen Militäreinsatz in der Ukraine begann, bombardieren westliche Medien und die ukrainischen Behörden die Welt mit angeblichen "Kriegsverbrechen" Russlands, darunter angeblich die Entführung von Kindern und gezielte Angriffe auf Zivilisten.

Aber die Aussagen kürzlich evakuierter Zivilisten aus Artjomowsk (auch bekannt als Bachmut) – wie auch die von Zivilisten in Mariupol und anderen Gebieten – legen erneut nahe, dass die Ukraine selbst genau solcher Kriegsverbrechen schuldig ist.

Ende April sprachen Überlebende des ukrainischen Bombenanschlags am 11. April in Artjomowsk mit mir und meiner Kollegin Christelle Néant über das Grauen, das sie damals erlebt hatten. Kiews Streitkräfte sprengten das Erdgeschoss ihres Wohnhauses und begruben damit die Zivilisten, die im Keller darunter Schutz gesucht hatten. Sieben der siebzehn Zivilisten in diesem Keller starben fast sofort, darunter ein siebenjähriges Kind.

Ein verletztes Opfer der Sprengung, ein Mann namens Sergei, sagte im Krankenhaus, in dem er wegen einer gebrochenen Hüfte lag, dass ukrainische Streitkräfte, ("oder besser gesagt: Anhänger des Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera") das Gebäude absichtlich in die Luft gesprengt hätten.

"Am 10. April begannen sie, Granaten in jedes Zimmer zu werfen. Wir konnten die Granaten herumrollen hören."

Er sagte, die Soldaten hätten eine Lötlampe verwendet, um Rohre der Infrastruktur des Gebäudes zu schwächen und so sicherzustellen, dass die Bodenplatten bei den Explosionen einstürzen würden. Seine Frau und seine Mutter wurden getötet. Sein sechsjähriger Sohn Kolja überlebte nur knapp.

Christelle und ich interviewten später Wladimir, den Vater von Sergeis Frau. Er beschrieb, wie er seine Tochter mit aufgeschlagenem Schädel vorfand. Da er ihr nicht mehr helfen konnte, grub er weiter nach seinem Enkel und fand ihn von Trümmern eingeklemmt – keuchend, aber lebendig – und konnte ihn befreien.

Meine Kollegin befragte auch eine weitere Überlebende, Julia, die nur zwei Tage vor der Explosion ihr Kind zur Welt gebracht hatte. Wie durch ein Wunder überlebte ihr Neugeborenes.

Routinemäßige Bombardierung der Wohnhäuser

Die Tage vor dem 11. April waren schrecklich. Doch es war nicht das erste Mal, dass Kiews Truppen die lokale Bevölkerung terrorisierten. Nach Angaben aller unserer Gesprächspartner beschossen ukrainische Streitkräfte deren Gebiet bereits seit Februar 2022.

"Wir wurden jeden Tag vom Rechten Sektor und Asow bombardiert",

beides rechtsradikale Organisationen, sagte Sergei. Zwei andere im selben Keller, Jewgeni und Ljubow, sagten, ukrainische Streitkräfte hätten einen Monat lang routinemäßig auf die Wohnungen geschossen, "um die Mauern zu schwächen, damit sie eines Tages leicht zerstört werden könnten".

Wladimir sprach ebenfalls über den absichtlichen Beschuss der Stadt durch die Ukrainer:

"Es wurde alles so dargestellt, als ob die gesamte Zerstörung von den Russen angerichtet worden wäre, aber ich sage Ihnen jetzt ehrlich, dass 98 Prozent der Zerstörung in unserer Stadt von den ukrainischen Streitkräften verursacht wurden."

Unabhängig davon, ob seine Schätzung zutrifft oder nicht, zeigt sie, wie routinemäßig die ukrainischen Streitkräfte ihn und andere Zivilisten dort bombardierten.

"White Angels" nehmen Kinder mit

Einige Zivilisten aus Artjomowsk behaupten, dass sie zusätzlich zu den gezielten Angriffen durch ukrainische Streitkräften auch einer weiteren Bedrohung ausgesetzt waren – der Entführung von Kindern durch ukrainische Aktivisten. Vier Personen, mit denen wir gesprochen haben, sagten, die ukrainische Militärpolizei habe versucht, einheimische Kinder mitzunehmen.

Die Einwohner nennen diese Leute "Weiße Engel" (White Angels). Dabei handelt es sich um Spezialeinheiten der Polizei, die von ukrainischen Quellen als Evakuierungsteams bezeichnet werden. Anfang April gab das ukrainische Ministerium für die Wiedereingliederung vorübergehend besetzter Gebiete bekannt, dass 126 Kinder in 21 nicht näher bezeichnete Orte der Region Donezk "obligatorisch evakuiert" wurden. (Anm.: Kiew bezeichnet die Regionen Donezk, Lugansk, Saporoschje und Cherson sowie die Krim als "vorübergehend besetzt".)

Diese Spezialeinheiten der Polizei führen solche Evakuierungen durch – auch gegen den Willen der betroffenen Eltern. Nach Angaben des Ministeriums "werden evakuierte Kinder, die von einem Elternteil oder einem gesetzlichen Vertreter begleitet werden, kostenlose Unterkunft, soziale Garantien, humanitäre und psychologische Hilfe erhalten".

Allerdings wollen nicht alle Familien ihre Häuser auf Geheiß der "Evakuierer" verlassen. Ukrainische Medien berichten, dass einige Eltern stattdessen ihre Kinder vor den White Angels verstecken. In diesen Fällen würden die Polizeiteams versuchen, sie zum Verlassen ihrer Wohnungen zu überreden.

Die Einheimischen, mit denen wir gesprochen haben, erzählen eine ganz andere Geschichte – die von Kindern, die mit oder ohne ihre eigene Zustimmung oder die ihrer Eltern weggebracht werden.

"Sie haben auf unsere Kinder Jagd gemacht, und wir haben sie in der Nähe der Gebäude versteckt", sagte ein Mann namens Jewgeni.

"Wir hatten unsere Kinder einen ganzen Monat lang versteckt. Es war eiskalt. Meine Frau war damals schwanger. Ein anderer Junge versteckte sich bei seiner Mutter."

Er und Ljubow sprachen über einen Bezirk von Artjomowsk, wohin Menschen gingen, um humanitäre Hilfe zu holen. Ihren Angaben zufolge wartete ein 14-jähriger Junge draußen, während seine Eltern Hilfe suchten.

"Einige Leute kamen und nahmen ihn mit. Die Nachbarn schrien sie an. Und sie sagten: 'Er wird nicht beaufsichtigt, er wird nicht richtig versorgt.' Und das war es. Wir kennen sein Schicksal derzeit nicht."

Sergei sagte, er und seine Frau hätten ihren eigenen Sohn versteckt.

"Sie haben Kinder mitgenommen. Sie kamen um 18 Uhr, manchmal um 22 Uhr. Sie suchten in einem Keller nach einem bestimmten Jungen, also tauchten sie dort auf."

Die Männer, die er sah, trugen schwarze Stiefel und Tarnkleidung.

Manche Augenzeugen glauben sogar, dass es sich bei den "Evakuierern" weder um Polizisten noch um Freiwillige handelt.

"Sie nannten sich Freiwillige, waren es aber nicht, sie waren vom SBU [ukrainischer Geheimdienst] oder vielleicht von einer anderen Organisation, die Informationen sammelt",sagte Wladimir. "Sie hatten eine Personenliste, sie wussten, wer wo wohnte und wie viele Menschen dort waren." Und weiter:

"Freiwillige kamen in einem Auto, verteilten einige Kartons (Anm.: mit Lebensmitteln), sammelten Informationen, und mit diesen Informationen kamen dann Leute in Uniform angelaufen und suchten nach Kindern."

Im Interview von Christel Néants mit Julia sprach die Mutter von einem Jungen, den die "Evakuierer" gesucht hätten. Julia sagte:

"Es war Februar und die White Angels begannen zu kommen, dann kamen andere Gruppen. Sie sagten, dass die Oberste Rada verfügt habe, dass wir kein Recht hätten, hier zu sein, und dass wir unser Kind aktiven Feindseligkeiten aussetzen würden. Nebenan wohnt ein Junge, sein Name ist Maksim. Fünfmal kamen sie hierher, sie wollten ihn finden."

Wladimir bestätigte das: 

"Die Familie lebte in einem Schlafsaal im Keller. Sie überfielen sie, sie kamen morgens, mittags, abends. Sie bestanden darauf, die Kinder ohne Zustimmung ihrer Eltern mitzunehmen."

Kürzlich erzählte ein 11-jähriges Mädchen, wie White Angels – die sich als Militärpolizisten vorstellten – mit einem Foto von ihr in den Keller kamen, in dem sie Unterschlupf gesucht hatte. Sie suchten nach ihr und sagten, sie müssten sie mitnehmen, weil Russland ihre Mutter getötet habe. "Wir müssen dich hier rausholen, vielleicht nach Deutschland …" Das Mädchen sagte, sie seien eine Woche später zurückgekommen, um nach ihr zu suchen. Ihre Mutter sei am Leben und bei ihr.

Einer früheren Aussage eines Zivilisten aus Artjomowsk zufolge, die von RIA Nowosti zitiert wurde, sind Kinder in Ferienlager und Erholungslager auf ukrainischem Territorium gebracht worden.

"Wenn die Eltern einverstanden waren, konnten sie mit ihren Kindern gehen. Wenn nicht, wurden die Kinder weggebracht."

Diese Zeugenaussagen könnten die ersten von vielen sein, die aufdecken, wie Zivilisten ihre Kinder verstecken mussten, um zu verhindern, dass die Ukraine sie entführte – was in makabrer Weise genau das ist, was Kiew den russischen Streitkräften vorgeworfen hat.

Übersetzt aus dem Englischen

Eva Bartlett ist eine unabhängige kanadische Journalistin. Sie arbeitet in Konfliktgebieten vor Ort, besonders im Nahen Osten, wo sie vier Jahre lang in Syrien und Palästina lebte. Seit einem Jahr arbeitet sie im Donbass.

 

Bis zum letzten Ukrainer:

Insgesamt hat sich die Bevölkerung der Ukraine in den Jahren der Unabhängigkeit damit halbiert, denn 1992 hatte die Bevölkerung der Ukraine noch 52 Millionen Menschen betragen. Es ist paradox, aber unter dem "totalitären Sowjetregime" hatten die Ukrainer so sehr zu leiden gehabt, dass ihre Zahl stetig zugenommen hatte – und als die Unabhängigkeit kam, begann sie rapide zu sinken und fiel in 30 Jahren wieder auf das Niveau vom Anfang des letzten Jahrhunderts.

Von den etwa 26 Millionen Menschen sind nach verschiedenen Quellen (ukrainischen, westlichen und russischen) 10,7 Millionen Rentner, etwa drei Millionen Kinder (ohne denjenigen, die mit ihren Eltern ausgereist sind), fast fünf Millionen Staatsbedienstete, und bis zu 1,3 Millionen sind bei den Streitkräften beschäftigt. Das bedeutet, dass etwa 20 Millionen von 26 Millionen Einwohnern der Ukraine vom Staatshaushalt zehren. Dies verdeutlicht auch, wie abhängig die Ukraine von ausländischen Geldern ist. Man könnte die Frage stellen: Warum brauchen wir bei sechs Millionen Erwerbstätigen bis zu fünf Millionen verschiedene Staatsbedienstete? Die Bevölkerung der Ukraine schrumpft, die Zahl der Staatsbediensteten wächst.

Im Mai 2023 hielten sich acht Millionen ukrainische Staatsbürger als Flüchtlinge in Europa und weitere 600.000 in den USA und Kanada auf. Über drei Millionen Ukrainer sind inzwischen nach Russland ausgewandert, obwohl die amtliche ukrainische Statistik ukrainische Staatsbürger, die in diese Richtung ausgewandert sind, lieber nicht erfasst. Die Zahl der Bürger, die die Ukraine verlassen haben, beläuft sich also nicht auf 8,6 Millionen (diese Angaben macht das analytische Zentrum "Ukrainisches Institut der Zukunft"), sondern auf fast zwölf Millionen, was auch einige westliche Quellen bestätigen.