Iran rächt sich für Kaperung eines Öltankers durch Briten mit  einer Gegen- Beschlagnahmung 

Nachdem die Briten in ihrer ehemaligen Kolonie an der Meerenge von Gibraltar einen  iranischen Öltanker illegal und unter Protest der Spanier gekapert hatten und das Schiff seit Wochen mitsamt Kapitän mit zwei Millionen Litern Öl für Syrien an Bord immer noch nicht freigegeben haben, hat der Iran an der Strasse von Hormuz als Gegenreaktion einen britischen Tanker beschlagnahmt und sozusagen quasi gepfändet. 

Die Aktion ist natürlich heikel. Andererseits muss sich der Iran gegen Willkür und Schikane wehren. Die USA/GB glauben sonst sowas immer wieder und straflos machen und gegen das Völkerrecht willkürlich verstossen zu können. 

Deshalb ist die iranische Gegenaktion nachvollziehbar.

London spricht von zwei Tankern, die Richtung Iran abgedrängt wurden, und verurteilt die Vorfälle. Die Aktienkurse des Dow Jones fallen daraufhin am nachmitztag stark . 

Iran hat am Freitag nach Angaben aus London innerhalb kurzer Zeit zwei britische Tanker im Golf von Hormuz aufgebracht. Nach der unter britischer Fahne fahrenden «Stena Impero» wurde demnach auch ein unter liberianischer Flagge fahrender Tanker in Richtung Iran abgedrängt. Laut Medienberichten soll es sich dabei um die «Mesdar» der britischen Norbulk Shipping UK handeln.

«Die Festsetzungen sind inakzeptabel», sagte der britische Aussenminister Jeremy Hunt. Noch am Abend trat in London laut Medienberichten der Nationale Sicherheitsrat (Cobra) zu Beratungen zusammen.

«Wir werden auf eine Weise reagieren, die wohlüberlegt, aber entschlossen ist, und für uns ist absolut klar, dass, wenn diese Situation nicht bald gelöst wird, sie ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen wird», sagte Hunt. Er ergänzte, dass Grossbritannien «keine militärische Optionen erwäge, sondern einen diplomatischen Weg, um eine Lösung für die Lage zu finden».

Hunt sagte ausserdem, er habe mit seinem amerikanischen Amtskollegen Mike Pompeo gesprochen. Versuche, mit dem iranischen Aussenminister Mohammed Jawad Zarif zu telefonieren, seien zunächst fehlgeschlagen, da dieser auf einer Flugreise war. Nach der Cobra-Sitzung teilte ein Regierungssprecher mit, dass allen britischen Schiffen geraten werde, die Strasse von Hormuz und umliegende Gewässer bis auf Weiteres zu meiden.Iran ist keine Kolonie des Westens.

Der britische Tanker ist jetzt Pfand bis die Briten den iranischen Tankern in Gibraltar mit den 2 Millionen Litern Öl rausgeben.

Das iranische Öl sollte in das zerstörte Bürgerkriegsland Syrien geliefert werden, wo es von der leidenden Bevölkerung dringend benötigt wird.  

In der internationalen Politik, die durch US Imperialismus und Willkürherrschaft gekennzeichnet ist - also durch faktische Kolonialherrschaft des Westens einerseits und Rechtsstaatslosigkeit andererseits ( denn die USA und GB setzen sich über jedes internationale Völkerrecht hinweg), hast du als Drittweltland und als ehemalige Kolonie des Westens keine anderen Möglichkeiten dich zu wehren, zudem ist Gibraltar als britische Kolonie ein Relikt früherer britischer Weltherrschaft

Auch Spanien beansprucht Gibraltar an der Meerenge zwischen Europa und Afrika. Und selbst Spanien hat gegen die Kaperung des iranischen Tankers durch die Briten damals protestiert.

Es ist also in mehrfacher Hinsicht krasses Unrecht durch GB mit Rückendeckung der USA ausgeübt werden. Wir haben im internationalen Recht leider keine Rechtsstaatlichkeit. So bleibt dem Iran nur diese Option der Gegenreaktion und der Pfändung des britischen Tankers.

Es ist sogar  irgendwie clever vom Iran, dass sie es an der Strasse/ Meerenge von Hormuz machen, wo iranisches Gewässer ist oder es direkt am iranischen Gewässer grenzt.

Nur diese ganzen Rahmenbedingungen des Falles also das ganze Bild für eine objektive Beurteilung wird den Menschen mehrheitlich durch Fake News Medien von ARD bis ZDF und von BILD bis RTL natürlich verwehrt. Sie werden dumm gehalten oder falsch bzw. lückenhaft informiert! So funktioniert aber Nato Kriegspropaganda immer!!!

 

US Regierung kann über US Konzerne jede Mail entschlüsseln und mitlesen

IZ History- Story aus 2013

Eine neue Dimension der Überwachung des Internets

Die Folie entstammt einer NSA-Präsentation aus dem Januar 2013. Sie zeigt, wie das „öffentliche Internet“ und das Google-Rechenzentrum miteinander verbunden sind und wie Google Daten speichert
Ausschnitt einer Folie einer NSA-Präsentation aus dem Januar 2013. Sie zeigt, wie das „öffentliche Internet“ und das Google-Rechenzentrum miteinander verbunden sind und wie Google Daten speichert  Quelle NSA Geheimdienst
Google und Yahoo zeigen sich empört nach neuesten Enthüllung des NSA-Whistleblowers Edward Snowden. Laut „Washington Post“ zapfen US-Geheimdienste Glasfaserkabel der beiden Internetriesen direkt an.

Der US-Geheimdienst NSA lässt in Rechenzentren von Google  und Yahoo im Ausland seine Muskeln spielen: „Muscular“ heißt etwas eitel das Spähprogramm, das die Sicherheit der Cloud-Dienste der beiden Internet-Giganten und Googles Smartphone-System Android in geschäftsschädigenden Verruf bringt.

Nach Erkenntnissen der „Washington Post“ zapfen US-Geheimdienste, die im eigenen Land erhebliche juristische Hürden überwinden müssen, bevor sie US-Bürger bespitzeln können, die zwischen den Rechenzentren von Google und Yahoo laufenden Glasfaserkabel an. US-Gesetzeslücken erlauben den Diensten die Überwachung von Amerikanern im vermeintlich rechtsfreien Raum außerhalb der Vereinigten Staaten.

Die Zeitung veröffentlichte eine handgemalte Skizze eines NSA-Mitarbeiters, auf der ein Knotenpunkt zwischen dem öffentlichen Internet und dem internen Google-Netzwerk zu sehen ist – hier schlagen die Geheimdienste den Angaben zufolge mithilfe eines nicht genannten Internetanbieters zu.

Wenn die Enthüllungen der „Washington Post“, die sich auf Unterlagen des in Russland untergetauchten ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden beruft, den Tatsachen entsprechen, bedeutet das eine neue Dimension in der Überwachung des Internets durch angloamerikanische Geheimdienste.

Bisher galt die NSA nicht als ein Dienst, der routinemäßig US-Unternehmen ausspioniert. Das unter dem Namen Prism bekannt gewordene Spähprogramm kann erst nach einem (geheim)gerichtlichen Beschluss in die Nutzer-Accounts von Google und Yahoo eindringen. Entsprechend pikiert reagiert der Dienst auf die Muscular-Enthüllungen.

Alles sei falsch: „Die NSA konzentriert sich darauf, nur valide ausländische Ziele geheimdienstlich zu entdecken und auszuwerten.“ Der vorgeschriebene Prozess gerichtlicher Überwachung diene dem Datenschutz von US-Bürgern; die NSA „minimiert so die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Informationen in unseren Zugriff ... geraten“. NSA-Chef Keith Alexander wies die neuen Vorwürfe ebenfalls zurück. „Meines Wissens hat das nie stattgefunden“, sagte er vor Journalisten in Washington.

Google und Yahoo sind empört

Niemanden überraschen die Rechtfertigungen. Bemerkenswert ist die Härte und Zweifelsfreiheit, mit der Google und Yahoo solche Erklärungen als Ausreden ignorieren: „Wir sind empört darüber, wie weit die Regierung zu gehen scheint, um Daten von unseren privaten Glasfaserkabeln abzugreifen“, erklärte Googles Chefjurist David Drummond und verlangte überfällige Reformen des US-Datenschutzes.

„Wir haben uns schon lange Sorgen über die Möglichkeit einer solchen Art der Schnüffelei gemacht.“ Das Unternehmen habe der Regierung niemals Zugang gewährt. Eine Sprecherin von Yahoo sekundierte, wenngleich weniger empört: „Wir haben strenge Kontrollmechanismen, um unsere Datenzentren zu schützen. Und wir haben weder der NSA noch einer anderen staatlichen Stelle je Zutritt gestattet.“

Dass sie um Erlaubnis gebeten hätten, behaupten nicht einmal die NSA und sein britischer Geheimdienstpartner GCHQ. Es scheint, die „special relationship“ gedeiht auch im digitalen Absaugen von Millionen Informationen auf den internen Servern von US-Konzernen. E-Mails, Fotos, Videos, alles verfängt sich in den Netzen.

Schwindelerregende Datenfänge

Und die Datenfänge sind schwindelerregend. Nach einer Aufstellung vom 9. Januar 2013 hatten die geheimen Datensammler innerhalb eines Monats 181,28 Millionen neue Datensätze abgeschöpft. Die gewaltigen Datenmengen wurden zur NSA-Zentrale von Fort Meade in Maryland geleitet. Drei bis fünf Tage „traffic“ können die Rechner des GCHQ verkraften, heißt es, bevor die Datenflut analysiert und Speicherraum freigemacht werden muss.

Das Prism-Programm zwingt US-Technologiekonzerne, darunter auch Google und Yahoo, den US-Diensten Zugang zu allen Daten zu gestatten, die gerichtlich sanktionierte Suchbegriffe enthalten. Man ahnt, welche Begriffe das sein könnten: Al-Qaida, nicht Alabama, eher Allah als Shinto. Bei Muscular haben amerikanische Gerichte nichts zu sagen oder zu verlangen, da sich die Abschöpfung im Ausland abspielt.

Auch der Kongress verliert offenbar sein Aufsichtsrecht, wenn Amerikaner im Ausland abgehört werden. Eine „Exekutivanordnung“ des Präsidenten mit der Nummer 12333 definiert, welche Macht US-Geheimdienste haben und welchen Verboten sie sich beugen müssen. Es versteht sich, dass die NSA daran interessiert ist, möglichst ungehindert seine Arbeit zu tun.

„Die NSA hat ganze Kompanien von Rechtsanwälten“

Die „Washington Post“ zitiert dazu einen früheren „Chefanalysten der NSA“ namens John Schindler, der heute am Naval War College lehrt: „Der NSA hat ganze Kompanien von Rechtsanwälten, deren einziger Job darin besteht, Wege zu finden, wie die NSA im Rahmen der Gesetze bleibt und zugleich seine Informationssammlung maximiert, indem er jede Gesetzeslücke ausnutzt.“

Unter der „Exekutivanordnung 12333“ seien die Beschränkungen laxer als nach dem „Foreign Intelligence Surveillance Act“ (FISA). Dies wiederum bestreiten die US-Dienste. Laut interner Dokumente, die für Teilnehmer des Muscular-Programms gedacht waren, hat das Spionieren innerhalb der Datennetze von Yahoo und Google wichtige Erkenntnisse über die Absichten feindlicher Regierungen ergeben.

In anderen Papieren wird regelrecht geschwärmt von „full take“, „bulk access“ und „high volume“ beim Ausspähen der Glasfaserkommunikation. Endlich einmal, so scheinen die Späher zu sagen, kein mühseliges Kleinklein, sondern Ströme, Ozeane von Daten.

Muscular ist Datenausspähung unter Doping

Es ist nicht schwer die (geleugnete) Begeisterung der US-Dienste zu verstehen. Muscular ist Datenausspähung unter Doping: nicht fair, aber gewinnbringend. Schließlich geht es nicht um die Tour de France, sondern um die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten. Für die betroffenen Konzerne, die auf das Vertrauen ihrer Kunden angewiesen sind, kann Muscular eine Katastrophe bedeuten.

 

Wenn niemand mehr der Sicherheit von Cloud-Diensten trauen kann, bricht nicht nur ein Geschäftszweig ein. Die strategische Zukunft der Datenlagerung von Unternehmen wie Privatkunden stünde auf dem Spiel. Gerade die Nerds und die Gebildeten in der Internetwelt müssten eigentlich zum großen Sprung zurück in eine relative analoge Sicherheit ansetzen. Aber wie weit? Bis zur Telefonzelle oder doch zu reitenden Boten, handschriftlichen, verbrennbaren Notizen, Gespräche bei Wellenrauschen am Strand? Das Leben würde endgültig ein konspiratives Spiel.

Es braucht einigen Sinn für Ironie, um sich ein gutes Ende der neusten Muskelverspannungen der Dienste auszumalen. Denn Muscular hat gewiss geheime Schwesterprogramme, so wie Prism sie hatte. Noch im Sommer verstanden viele Amerikaner nicht, worüber die Europäer sich so aufregten.

Amerikanische Bürgerinitiativen formieren sich

Edward Snowden, der inzwischen in Diensten einer großen russischen Internetfirma steht und seinem Anwalt zufolge nicht zur US-Spähaffäre gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel aussagen wird, ist ein übler Bursche und ein Verräter, so lautete die Mehrheitsmeinung.

Uns Normalbürgern, die nichts zu verbergen haben, schadet er nicht. Datenschutz genoss eine ähnliche Wertschätzung wie Umweltschutz: ein Luxus, vor allem ein Problem für das Ausland, das nicht die „Einzigartigkeit“ der amerikanischen Verfassungsrechte genießt.

Der Trugschluss wird nun offenkundig. Es formieren sich amerikanische Bürgerinitiativen wie StopWatchingUs, und die Demokraten im Kongress (und einige Republikaner) verlangen nun Aufklärung. Der Vorsitzende des Justizausschusses, Patrick Leahy, will von der Regierung eine Stellungnahme zu Muscular verlangen.

Schließlich könnten Millionen Amerikaner und Europäer betroffen sein. Hoffen darf man vor allem nicht  auf die geballte lobbyistische Macht von Google, Yahoo, Facebook, Twitter und die anderen großen Spieler im digitalen Gewerbe. Die Politik dient der Konzernherrschaft und auch umgekehrt.

Nato bestätigt erstmals Existenz von US Atomwaffen in Büchel

 „Erstmals hat die Parlamentarische Versammlung der NATO – wenn auch versehentlich – offiziell die Präsenz US-amerikanischer Atomwaffen in Deutschland und in der unmittelbaren Nachbarschaft enthüllt. Doch anstatt damit eine öffentliche Debatte über diese Stationierung zu ermöglichen, haben die Verantwortlichen die entsprechende Passage peinlicherweise wieder gelöscht“, erklärt Alexander S. Neu, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Verteidigungsausschuss.  Anfang der Woche hatte die belgische Tageszeitung De Morgen die Ursprungsversion des Dokuments „Eine neue Ära der nuklearen Abschreckung“ veröffentlicht. Neu weiter:

„Die Präsenz von US-Atomwaffen in Europa ist ein schlecht gehütetes Geheimnis, doch die beharrliche Weigerung, diese offiziell zu bestätigen, zeigt, wie unangenehm der NATO das Thema ist. Der Nichtverbreitungspakt verbietet seit 50 Jahren sowohl die Weitergabe als auch die Annahme von Atomwaffen. Die NATO-Staaten umgehen das Verbot durch einen Taschenspielertrick, den sie ‚nukleare Teilhabe‘ nennen, also die Weitergabe der Waffen, ohne dass die USA die Verfügungsgewalt aufgeben. Um diese Aushöhlung des Nichtverbreitungsvertrags zu stoppen und solche Tricks zukünftig eindeutig illegal zu machen, hat 2017 eine große Mehrheit von 122 Staaten bei den Vereinten Nationen einen Atomwaffenverbotsvertrag beschlossen, der zur Zeit ratifiziert wird. DIE LINKE hat die Bundesregierung wiederholt aufgefordert, sich dem Verbotsvertrag anzuschließen, die nukleare Teilhabe zu beenden, die Atomwaffen aus Büchel abzuziehen und die Stationierung neuer Generationen von Atomwaffen zu stoppen.“

Auch in Spanien wurden islamistische Al Kaida Zellen durch den Geheimdienst mitgesteuert

Ein Heise Online Beitrag 

Die Zeitung Público legt erschreckende Dokumente vor, die zeigen, dass der CNI stets mit dem Chef der Terrorzelle in Kontakt stand und die Terroristen umfangreich überwacht hat

Die Fortsetzungsgeschichte über die Verstrickungen des spanischen Geheimdienstes CNI, der allen Hinweisen nach auch in Deutschland sehr aktiv war, erreicht nun in der Zeitung Público einen zweiten Höhepunkt. Sie veröffentlicht heute am zweiten Tag brisante Daten und Dokumente zu Anschlägen islamistischer Terroristen vor knapp zwei Jahren im katalanischen Barcelona und Cambrils. Längst war bekannt, worüber Telepolis berichtete, dass der Chef der Terrorzelle ein Geheimdienstspitzel war. Längst war auch bekannt, dass auch andere spanische Sicherheitskräfte in Kontakt mit dem Imam Abdelbaki Es Satty standen.

Nun legt der Journalist Carlos Enrique Bayo - hier ein sehr interessantes Interview mit ihm - das Ergebnis seiner einjährigen Recherchen vor. Er zeigt auf, wie der CNI über einen toten Briefkasten im Internet mit dem Terrorchef kommunizierte. Beide hatten Zugriff auf das Email-Konto Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Kommuniziert wurde so, wie auch schon Bin Laden mit seinen Anhängern kommunizierte. Es wurden nur Online-Nachrichten im Postfach geschrieben, die aber nicht als Email verschickt, sondern dort nur als Entwürfe abgelegt wurden.

 
Das Email-Konto

So konnte CNI und Es Satty kommunizieren, ohne dass ein Emailverkehr entstand. "ICH SEHE, DASS DU ZUGANG HAST, DU MUSST JETZT NUR EINE NACHRICHT WIE DIESEN ENTWURF SCHREIBEN UND ICH LESE ES. JETZT KANNST DU ANFANGEN, MIR SACHEN MITZUTEILEN. DANKE MEIN FREUND", ist in einem Screenshot aus diesem Konto vom 24. Mai zu lesen. Knapp einen Monat später, als die Vorbereitung auf ein Massaker mit zwei Transporter-Bomben auf Hochtouren liefen, fragt der Kontaktmann den Imam: "HAST DU MIR NICHTS ZU SAGEN ODER KANNST DU NICHT."

 
Zwei Entwürfe

Die Transporter sollten mit mehr als 100 mit Sprengstoff befüllten Gasflaschen im Zentrum Barcelonas und bei einem Spiel des FC Barcelona explodieren, um ein noch größeres Massaker als 2004 in Madrid mit 191 Toten anzurichten. 500 Liter Aceton hatte die Truppe zur Herstellung von Acetonperoxid bestellt. Das dient bekanntlich für den beim IS beliebten Sprengstoff, der wegen seiner Gefährlichkeit vom IS "Mutter des Teufels" genannt wird.

Der CNI war auch bei Fahrten der Truppe dabei. So schreibt er, dass das Ziel einer Reise war, "in Freiburg einen gebrauchten Subaru Impreza" kaufen. Da das schief ging, wurde ein Flug aus Zürich nach Barcelona für den 22.12.2016 reserviert. Die Telefone der Zellenmitglieder wurden noch mindestens vier Tage vor den Anschlägen abgehört. Die Schlapphüte wussten auch von den Fahrten aus Ripoll mit dem Audi A3 in die Bombenwerkstatt in Alcanar.

 
Protokoll über die Paris-Fahrt

Dort flog Es Satty mit anderen Zellenmitgliedern am 16. August 2017 gegen 23 Uhr beim Bombenbau in die Luft. Das brachte den Rest der Zelle dazu, vor der Aufdeckung durch die katalanische Polizei zur Form von Autoattentaten in Barcelona mit einem Kleintransporter und in Cambrils mit dem Audi zu greifen. Insgesamt 16 Menschen wurden dabei ermordet. Mit dem A3 waren zwei Terroristen kurz zuvor noch in Paris. Der CNI war wieder live dabei. Akribisch listet er auf, wo sie übernachten wollten, wo sie "21 Minuten" parkten und in einem Geschäft eine Kamera kauften und welche falschen Namen sie benutzten.

Weiter im Link 

https://www.heise.de/tp/features/Spanischer-Geheimdienst-kontrollierte-Terrorzelle-bis-zu-Anschlag-in-Barcelona-4473382.html?fbclid=IwAR1TBQjUrdeqxD5SnXeyajtyw-l5pN47Svhgof14DQ7qIOO6ho4AOTVZ3wo

USA haben wohl an Zecken als Borreliose-Bio-Waffen gearbeitet und sie aktiviert 

Wieder einmal könnte sich einer gezielte Infektion mit Zecken als das Werk US amerikanischer Geheimdienste herausstellen, was man früher als Verschwörungstheorie abgetan hätte.

Doch diesmal fordern Abgeordnete der regierenden Partei der Konservativen Republikaner eine dringende Untersuchung der Vorgänge von von 1950 bis in die 70 er Jahre. 

Es stellt sich die Frage ob die Borreliose-Erreger absichtlich in die Zecken verbracht wurden?

Schweizer Forscher: Lyme-Borreliose entstand aus militärischem Experiment – US-Abgeordnete verlangen Aufklärung

 


Zecken können die Lyme-Borreliose übertragen. Chris Smith ist auch Vorsitzender des Kongressausschusses, der sich mit der Lyme-Borreliose beschäftigt. Willy Burgdorfer, nach dem der Erreger Borrelia burgdorferi benannt ist, impft im Rocky Mountain Laboratory in Hamilton Zecken.

Foto: AP/National Institute of Allergy and Infectious Diseases

Das Forschungszentrum Plum Island (New York).

Foto: AP/ED BETZ

Das US-Repräsentantenhaus fordert, eine Untersuchung einzuleiten, die sich mit der möglichen Verwendung von Zecken als Biowaffe befasst. Die Mehrheit der Abgeordneten unterstützte bei der Abstimmung am 11. Juli einen Antrag des republikanischen Parlamentariers Chris Smith (New Jersey).

Dieser fordert das Verteidigungsministerium auf, Auskunft über "Experimente mit Zecken und Insekten" zu geben, die zwischen 1950 und 1975 stattgefunden haben sollen

Smith begründet seinen Antrag mit der Lektüre des im Mai erschienenen Buchs "Bitten: The Secret History of Lyme Disease and Biological Weapons" der Stanford-Medizinerin Kris Newby. In diesem wird Willy Burgdorfer, der Entdecker der Lyme-Borreliose, mit der Aussage zitiert, die Krankheit habe sich ausgebreitet, nachdem in den 60er-Jahren ein militärisches Experiment fehlgeschlagen sei.

Infizierte Kleintiere

Der 2014 verstorbene Schweizer forschte für das US-Militär an biologischen Waffen. Zu seinen Aufgaben zählte es Burgdorfer zufolge, Flöhe, Mücken und Zecken zu züchten und diese mit für Menschen gefährlichen Pathogenen zu infizieren.

Die Kleintiere hätten dem Buch zufolge in Feindesland aus der Luft abgeworfen werden sollen.

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.@RepChrisSmith cites @KrisNewby’s BITTEN, and amends H.R. 2500 with an investigation into DoD’s use of ticks and other insects as biological weapons. @Lymenews @Harper_Wave https://www.youtube.com/watch?v=FIR-uyIoqJI&feature=youtu.be&t=8366 …

 
 

In den USA seien nicht infizierte Tiere in Wohngegenden ausgesetzt worden, um deren Ausbreitung zu erforschen. Gezüchtet wurden die Zecken Newby zufolge in den Forschungszentren Fort Detrick in Maryland und auf Plum Island (New York), beide im Osten der USA. Präsident Richard Nixon untersagte 1969 weitere Forschungen an Biowaffen, seitdem darf das Militär nur noch erkunden, wie Soldaten vor diesen geschützt werden können, erklärt Smith. Die Krankheit wurde erstmals 1975 in Old Lyme, Connecticut, entdeckt.

Senat muss zustimmen

Das Auskunftsbegehren des Repräsentantenhauses ist Teil des Verteidigungsbudgets. Der Senat hat einen eigenen Gesetzesentwurf eingebracht, in dem biologische Waffen nicht erwähnt werden. Nun müssen sich die beiden Kammern des US-Kongresses auf einen gemeinsamen Entwurf einigen.

Die Ausbreitung der Lyme-Borreliose in den USA.
Foto: Center for Disease Control and Prevention

In den USA erkranken jedes Jahr zwischen 300.000 und 427.000 Menschen an Lyme-Borreliose, in Europa 65.000. Eine Impfung ist nicht möglich, seit der Hersteller Glaxo Smith Kline 2002 einen Impfstoff wegen schwerer Nebenwirkungen vom Markt genommen hat. (bed, 17.7.2019)

lymedisease.org