In Sachen  "Aufstehen"-Klüngel: Austrittserklärung von Peter Ö. aus den "Geheimstrukturen" von "Aufstehen - Er ist ebenfalls SPD Mitglied 

Jemand aus dem Adminteam von "Aufstehen" (SMT) beklagt sich auf Facebook (bzw. wird da in öffentlichen Gruppen zitiert ) in Sachen Intrigen im Modteam von "Aufstehen" im Vorfeld des Austritts von Peter Ö., der frustriert  aus Führungsstrukturen von "Aufstehen" aus Protest zurücktrat. 

In diesem Kontext werden starke Konflikte im Adminteam von "Aufstehen " sichtbar.  Die Leitung des SMT Team mit Bauer, Reitzig, Rauch reagiert angeblich nicht auf diese Zerwürfnisse im Team, beklagen untergeordnete Moderatoren.   

SMT ist das Internet-Lenkungsteam von "Aufstehen", das vom SAMT Team gesteuert wird. Gegenseitige Verleumdungen unterstellen sich Moderatoren gegenseitig. 

Moderatoren werden gefügig gemacht und auf Protokolle  bzw. Kenntnis gegen eine angebliche Meyer/Weiler /Veidl/Abbas - Viererbande eingeschworen.    

Im Ergebnis verfassen Moderatoren Statements zu den Vorgängen beispielsweise mit dem Titel: 

"Klarstellung zu verleumderischen Aussagen zu meiner Admin-Tätigkeit durch S. F. (Admin) im Kontext zur  angeblichen Unterwanderung durch das Netzwerk #Meyer-Weiler-Abbas-#Veidl
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Nach vorheriger Absprache mit mehreren Orga-Mitgliedern wurde gegen eine kritische "Aufstehen " Dortmund Gruppe am  9.9.2018 die offizielle Ortsgruppe Aufstehen Dortmund als Gegengewicht gegründet. So finden Machtspielchen gegen die Basis statt. Marcel #Bauer wurde am gleichen Abend nach offizieller Kaperung auch dort sofort Admin.

Zu dem Zeitpunkt gab es aber wohl schon eine Gruppe "Aufstehen" Dortmund, mit der man auch verhandelte. So kaperten die "Offiziellen" eine weitere unabhängige  Gruppe.  

Offizielle Admins und Moderatoren behaupten, dass zu dieser Zeit  Jürgen Meyer ( angeblich)  die Bewegung #Aufstehen bereits sehr aktiv  gekapert habe und zwar mit mehreren FB-Seiten und Gruppen, die auch namentlich suggerieren sollten, es gäbe zum Original-Projekt Aufstehen eine enge Verbindung und man stünde mit Sahra Wagenknecht in regem Austausch und Kontakt.

Strategisch wurden und werden so Interessierte  laut Admin angeblich  in die Bewegung NLB Neue Linke umgelenkt.

Aber auch das ist eine dreiste Lüge, denn die "Neue Linke Bewegung" hat sich nie als Konkurrenz zu "Aufstehen" betrachtet sondern als eine  linke Sammlungsbewegung  von Linken auf Facebook unter dem Dachverband "Aufstehen", den sowohl Wagenknecht als auch Bülow immer als Dachorganisation verschiedener linker Sammlungsbewegungen bezeichnet haben. 

( Dabei sah sich die Neue Linke Bewegung nie als Konkurrenz zu "Aufstehen" sondern allenfalls als linken Flügel der Bewegung - Im Gegensatz zum dominierenden SPD-Bülow- Flügel der "Progressiven", Anmerkung der Red.) 

Es ging lediglich darum, dass Sozialdemokraten die Bewegung "Aufstehen" nicht alleine steuern und kritische Linke nicht aussperren. Doch genau das ist massenhaft erfolgt.  Dabei haben sich angeblich"offizielle" Aufstehen Gruppen eine Sonderstellung und Privilegien gegenüber spontan entstandenen unabhängigen "Aufstehen" Gruppen, für die sie keinerlei demokratische Legitimation der Aufstehen-Basis hatten. Dieser diktatorische  und selbstherrliche Eingriff in "Aufstehen " Gruppen durch Admins war der erste Sündenfall.   (Red.) 

Während kein einziger Linker der Neuen Linken Bewegung Mitglied des Orga-Teams wurde, haben Sozialdemokraten und Neoliberalismus-Versteher wie Daniel Reitzig die offiziellen Gruppen gekapert und Linke systematisch gesperrt, die sich diesen Strukturen nicht vorbehaltlos unterordnen.  So wurden etliche "Aufstehen" Gruppen von den Offiziellen gekapert und  moderationstechnich gleichgeschaltet. 

Das ist der wahre Hintergrund dieser Auseinandersetzung von Linken und Sozis immerhalb von "Aufstehen".  

Es geht um kein "Meyer Netzwerk", wie verleumderisch unterstellt wird - zumal der Angesprochene  Jürgen Meyer seit 10 Jahren Linksgruppen  mit über 10 000 Linken auf Facebook als Admin leitet. ( Anmerkung der Redaktion). Sie haben sich immer als  links-überparteiliches Sammelbecken von Linken verstanden.  ( Anm. Ende).  

Als Admins am 19.9. mit Entsetzen feststellten, dass Veidl (Moderator bei Abbas/ Meyer) plötzlich Mitglied in der Dortmund-Gruppe war (hineingelassen von F.s Admin-Kollegen Dominik M., Admin für Aufstehen Kreis >COESFELD<, um 2:53 Uhr nachts) und Veidl um 12:31 Uhr Jürgen Meyer hineinliess, hat der Admin sich sofort an Marcel Bauer gewandt, der die Gruppeneinstellungen - die es seinerzeit möglich machten, dass jedes Gruppenmitglied Beitrittsanfragen bestätigen konnte - umgehend korrigierte.

( Andererseits hat Peter Ö. in den letzten Wochen sogar per Nachricht  bedauert, dass Jürgen Meyer in den letzten Wochen nicht mehr so aktiv auf Facebook gewesen sei. Das bedaure er sehr. ) ( Red.) 

Also wurde von Admins der Admin der inoffiziellen Aufstehen-Dortmund Gruppe nämlich Veidl vorerst stummgeschaltet und Meyer geblockt. 

Auszug aus einem Moderationsprotokoll:

•[ Admin  hat Tobias Veidl bis Donnerstag, 20. September 2018 um 17:56 stumm geschaltet.
19.09.2018, 17:56 ],
• [ Admin hat Jürgen Meyer aus der Gruppe entfernt. 19.09.2018, 17:54 ]

Es muss sich wohl um die Gruppe "Aufstehen" Dortmund selber handeln. ( Anm. Red.  Ich hatte überhaupt nicht bemerkt, da gesperrt worden zu sein, weil ich in der 2. Dortmund-Gruppe von Veidl gleichen Namens war.) 

Zudem unterstellen Admins neben der angeblichen Meyer-Viererbande  verschwörungstheoretisch und spekulativ  die Existenz einer feindlichen  Achse zu Movassat.( Linke MdB)  (Der Beitrag ist wie die meisten meiner Beiträge für alle öffentlich zugänglich. meint eine Administratorin) .

Möge sich nun jeder ein eigenes Bild machen...

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Solche Vorgänge u.a. veranlassten Peter Ö. als Admin die Strukturen von "Aufstehen " zu verlassen.

Die merkwürdigen Reaktionen des Orga-Teams und die spätere noch stärkere organisatorische Einbindung F. s (durch Reitzig und Bauer) waren für mich der Grund, die Aufstehen-Online-Strukturen zu verlassen, so Peter Ö.). 

"Aufstehen" darf kein neoliberaler SPD Wahlverein werden

Die Distanzierung von der #Ausgehetzt-Demo durch Sahra Wagenknecht war ein großer  politischer Fehler, zumal die Demo von einem Marxisten und Hausbesetzer-Aktivisten namens Lukas Thieme  mit klarer  antikapitalistischer Stoßrichtung angemeldet worden war und eben nicht von neoliberalen Soros-Jüngern. 

Die Demo hatte im Aufruf eine klare antikapitalistische Stoßrichtung, die Soziale Gerechtigkeit und den Kampf gegen Mietwucher beinhaltete - genauso wie den Kampf gegen Rassismus und gegen kapitalistische Kriege, die Flüchtlingsstöme schaffen. 

250 000 Menschen hätten bei ihrer #Ausgehetzt Demo, die sich auch gegen Hetze gegen Migranten richtete  und für eine offene Gesellschaft jenseits vom Neoliberalismus plädierte, von der #Aufstehen-Bewegung unterstützt werden müssen.  Das geschah leider nur vereinzelt durch wenige Aufsteher, die in der Regel der Neuen Linken Bewegung  und somit dem linken Flügel zuzuorden sind, der Vergesellschaftungssozialismus anstrebt.   

Nachdem Linke auf Facebook-Gruppen von #Aufstehen systematisch gesperrt worden waren und kein Linker der Neuen Linken Bewegung ( NLB) Mitglied des Arbeitsausschusses von #Aufstehen geworden ist, haben Sozialdemokraten und der rechte Sozi-Flügel von Bülow und ihre Sammlung, die so Facebook-Gruppen kaperten auch den Arbeitsauschuß von #Aufstehen unter ihre Kontrolle gebracht. 

Die Initiatoren haben einen Arbeitsausschuss gebildet, der sich regelmäßig trifft und über strategische Fragen der Sammlungsbewegung diskutiert und politische und organisatorische Entscheidungen trifft.

Bis zum Jahresende wird ein Vorschlag entwickelt, wie Aufstehen lokale Delegationen bilden kann.

Dem Arbeitsausschuss gehören Ludger Volmer, Antje Vollmer, Sahra Wagenknecht, Simone Lange, Bernd Stegemann, Ralf Köpke, Lühr Henken, Steve Hudson, Marco Bülow, Ingo Schulze, Andre Schubert, Ida Schillen, Hans-Michael Albers, Peter Brandt, Sevim Dagdelen, Fabio De Masi, Andreas Nölke, Florian Kirner, Wolfgang Zarnack, Torsten Teichert, Achim Hagemann und Frank Havemann an. 

Peter Brandt schreibt beispielsweise für die rechtspopulistische "Junge Freiheit" Artikel. Auch deshalb wollte man keine Linken ausserhalb des Wagenknecht-Umfeldes in der Leitung der Bewegung haben. So gehören nur Vertraute von Wagenknecht wie Dagdelen oder Fabio de Masi ( Ex Mitarbeiter von Wagenknecht) der Führung an. 

Nachdem die SPD in Bayern unter 10 % absackte und auch bundesweit zuletzt nur noch bei 14 % liegt, haben manche Mitglieder der Linkspartei immer noch nicht kapiert, dass die Zusammenarbeit mit der neoliberal entarteten SPD den Untergang auch der Linken bewirkt, die sich der SPD wie in Thüringen unter einem linken Ministerpräsidenten total unterwerfen.

So landete auch die Linkspartei in Bayern nur bei ca. 3 %, die sich eben auch  dort im Lande nicht von der SPD fundamental distanziert. 

Und selbst da wo die Linke zusammen mit der SPD regiert - wie in Thüringen unter Ramelow - sackt die regierende Linkspartei auf 20 % ab, während die  völkisch-rassistische AfD sie mit 21 % sogar überflügelt. Auch hier nimmt den Ausverkauf der Linken  an die SPD niemand mehr als linken Aufbruch oder linke Systemkritik wahr. Deshalb sucht man sich  vermeintliche systemkritische Alternativen wie  die AfD.

Aber auch #Aufstehen macht genau den Fehler der Linken, der eine linke Volksbewegung als Protestbewegung eben verhindert nämlich den Kotau vor einer neoliberal  verformten SPD zu kuschen oder sich dieser Partei perspektivisch als Koalitionspartner anzubiedern.

Damit hat #Aufstehen momentan noch nichts mit erfolgreichen linken Volksbewegungen wie Syriza in Griechenland oder la insoumise  mit Melenchon in Frankreich zu tun, die sich strikt und  klar von der neoliberal tickenden Sozialdemokratie sich dort scharf abgrenzte und nur so zu 25 % bis 40 % Volksbewegungen wurden.

Genau deshalbverharrt die Linke in Bayern auch bei 3 % und im Bund bei 10 % . Die echte systemische Alternative zum Neoliberalismus und Kapitalismus kann man in dieser deutschen Linken nicht erkennen - momemtan noch genausowenig wie bei #Aufstehen.

An einem linken, systemkritischen und vergesellschaftungssozialistischen Programm wird #Aufstehen nicht vorbeikommen, wenn es erfolgreich werden will. 

So wird #Aufstehen nie zu einem  massenhaften Aufstand der "Volksmassen! führen, den sich die Hauptbegründerin der Bewegung mal wünschte.       

Schwarz-Grün steht in Hessen vor der Abwahl - und das Merkel Regime wackelt im Bund

Wer grün wählt, wählt Merkel

Für die herrschende politische Klasse ist die Landtagswahl in Hessen der Supergau. Ebenso geraten Mainstreammedien in eine Art Endzeitstimmung.

Denn in Hessen steht nicht die die CDU Herrschaft im Lande auf dem Spiel sondern auch die Herrschaft des Merkel-Regimes in Berlin, weil beide ehemaligen Volksparteien Verluste über 10 % zu erwarten haben. 

Bislang hatte das Merkel Regime in der Groko in Berlin die SPD als Steigbügelhalter einer CDU domimnierten Kanzlerschaft eingespannt - aber in Hessen geht es um mehr. Auch das Reserverad für Merkels Machterhalt also die Grünen, die die SPD perspektivisch im Bund als Partner der CDU ablösen könnte, garantiert keine Mehrheit der CDU mehr, obwohl die Grünen wegen des Medienhype für sie wohl zulegen werden.

Aber auch schwarz-grün könnte die Mehrheit in Hessen verlieren, weil die CDU zweistellig verlieren dürfte. 

Das ist ein herber Rückschlag für cdu dominierte Staats- und Konzernmedien, die CDU und Grüne  auch ohne die FDP als die Kostellation der Zukunft im Bund darstellen wolllem. die die Herschaft des CDU Regimes auch über die nächste Bundestagswahl erhalte soll.  Deshalb werden die neoliberal-olivgrünen rechtsoffenen Grünen als der neue Hoffnungsschimmer am Politikhorizont der Republik dargestellt.

Das Hauptzoel wird die dominierende politische Klasse ud die weitgehend gleichgeschalteten Medien wohl erreichen nämlichRot-Rot-Grün als die eigentliche Alternative zu verhindern - zumal die Linkspartei sich mit Janine Wissler links aufstellt  und die inzwischen rechtslastigen Grünen als Partner für eine sozialistische Linke wohl definitiv ausfallen.

So wird in Schäfer-Gümbel von der SPD auch keine echte Alternative gesehen - allein weil die SPD im Bund mit CDU/CSU Rechtspopulisten zusammen regiert. 

Die Linkspartei kan also weder allein noch mit der SPD zusammen eine Wandel erzwingen und auvh die Bewegung "Aufstehen" hat sich noch nicht klar sozialistisch positioniert, die deshalb auch keinen Schub in Hessen bringen kann. 

Davon profitieren die Rechtspopulisten und Rassiste der AfD, die sich als Fundamentalopposition zum Ancient Regime aufspielen - aber genauso gut als das nächste Reserverat der CDU eine Rechtskoalition bzw eine CDU Herrschaft ebenfalls  sichern könnte - zumal die Hessen CDU traditionell einen straken rechten und AfD affinen Flügel hat. 

Für die ehemaligen 40 Prozent-Volksparteien wird es auch in Hessen zu einer Katastrophe kommen. CDU und SPD werden  zuletzt in den Umfragen  signifikant abgestraft. Die Konservativen fielen dabei teilweise auf 26 Prozent, behaupteten sich damit aber  leider immer noch weiterhin als stärkste politische Kraft im Bundesland. Sie kontrollieren die Medien. Rechnet man diesen Herrschaftseffekt heraus, kann man von einem Absturz der CDU reden.  

Mit deutlichem Abstand dahinter folgt die SPD mit zuletzt 20 bis 21 Prozent.

Eine Umfrage sah die Grünen bereits gleichauf mit den Sozialdemokraten auf Platz zwei. Erstmals wird die AfD aller Voraussicht nach den Einzug in den Landtag schaffen - sie wäre damit in allen 16 Landesparlamenten vertreten.

Auch für Die Linke und FDP sagen die Prognosen für die Landtagswahl in Hessen  mit bis zu ca 10 % voraus, dass die Parteien den Sprung in den Landtag schaffen werden.   

Wenn danach die SPD immer noch an der Merel Herrschaft im Bund festhält, ist der totale Untergang der SPD vorprogrammiert - zumal sie auch bundesweit in manchen Umfragen schon bis auf 13 % abgestürzt ist.  

 

 

 

Asozial: Grüne haben 25 % der Sozialwohnungen zusammen mit der CDU in Hessen vernichtet 

Prognose: CDU Minus 12 % - Horror-Bilanz von schwarz-grün 

Die Spitzenkandidatin der Linken in Hessen, Janine Wissler, fordert die Schaffung von Wohnraum durch den Staat und die Eigentumsfrage zu stellen. 

Die Regierung aus CDU und Grünen habe 25 % der Sozialwohnungen vernichtet und so die Schaffung von Wuchermieten weiter Vorschub geleistet.

Abschiebungen nach Afghanistan lehnt sie entschieden ab. 

Der Sozialabbaiu sei Schuld an der sozialen Schieflage und nicht die Flüchtlinge.  Das Video mit der Wissler-Rede befindet sich im Anhang. 

Ministerpräsident Volker Bouffiers CDU liegt mit aktuell 26 Prozent zwölf Prozentpunkte unter dem Ergebnis von 2013. Rechnerisch möglich wären demnach Dreierbündnisse aus Grünen, SPD und Linken oder auch aus SPD, Grünen und FDP. Eine Mehrheit für die amtierende schwarz-grüne Regierung ist in den Umfragen ungewiss.

Im Regierungsbündnis mit der CDU mussten die grünen Koalitionäre einige Kröten schlucken. Am Frankfurter Flughafen wird das dritte Terminal gebaut, im Wahlkampf 2013 hatten die Grünen noch dagegen plakatiert. Die von Al-Wazir ausgehandelte freiwillige „Lärmobergrenze“ sichert allenfalls den Status quo. Die Luftverkehrswirtschaft hat sich vorbehalten, sie aufzukündigen, wenn sie zusätzliche Kapazitäten, sprich mehr Starts und Landungen braucht.Mit der CDU zusammen mussten die Grünen einige Kröten schlucken.

Als Verkehrsminister darf Al-Wazir jetzt Autobahnabschnitte eröffnen, gegen die Grüne und Umweltschützer jahrzehntelang gestritten hatten. „Damit die Diesel-Fahrer nicht die Dummen sind“, klagt die schwarz-grüne Landesregierung sogar gegen das Diesel-Fahrverbot in Frankfurt.

 Die Landesregierung verweist auf Investitionen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro bis 2020 und auf Überlegungen auf Bundesebene, den privaten Wohnungsbau wieder stärker zu fördern, doch bisher wurde der Bau neuer Wohnungen viel zu schleppend umgesetzt.

SPD-Chef Schäfer-Gümbel spricht gar vom „Versagen bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum“. Die Zahl der öffentlich geförderten Wohnungen mit erschwinglichen Mieten sei unter der Regentschaft der CDU seit 1999 von mehr als 180 000 auf weniger als 90 000 gesunken. Zudem entstünden zu viele Wohnungen im Luxus-Segment.

Hessen hat durch riskante Finanzgeschäfte mehrere Hundert Millionen Euro an Steuergeldern verspekuliert.

Langfristig drohen dem Land sogar Mehrausgaben in Milliardenhöhe.

Es geht um Zinsderivate, die die Schuldenverwaltung des hessischen Finanzministeriums im Jahr 2011 gekauft hat. Das Land Hessen hat in den vergangenen Jahren durch riskante Finanzgeschäfte mehrere Hundert Millionen Euro an Steuergeldern verspekuliert. Das zeigen Auswertungen von Springer Konzerrnmedien. Langfristig drohen demnach sogar Mehrausgaben in Milliardenhöhe.

Es geht um Zinsderivate, die die Schuldenverwaltung des hessischen Finanzministeriums im Jahr 2011 gekauft hat. Damit wollte man sich für die Zukunft einen vermeintlich niedrigen Zinssatz sichern – die Papiere sind also eine Art Wette darauf, dass die Zinsen steigen werden. Hochriskant ist die große Menge der erworbenen Derivate  und erst recht die extrem lange Laufzeit: 40 Jahre.

Die Wette aber ging nicht auf. Vielmehr sind aufgrund der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) die Zinssätze stark gefallen, mit verheerenden Folgen für die hessischen Steuerzahler.

Die expansive Derivatepraxis begann, wenige Monate nachdem der heutige Ministerpräsident Volker Bouffier und der aktuelle Finanzminister Thomas Schäfer (beide CDU) im August 2010 ins Amt kamen. Der Finanzminister verteidigte die Derivatepraxis auf Nachfrage: „Wir haben nicht spekuliert, sondern für Planungssicherheit gesorgt“, sagte Schäfer zu Springer-Medien.  Ob die Derivate ein Erfolg seien, wisse man erst am Ende der Laufzeit.

Beim Koalitionspartner, den Grünen, hält man sich bedeckt. Vizeministerpräsident Tarek al Wazir  sei 2011 noch kein Mitglied der Regierung gewesen, teilte sein Sprecher mit. Aber das Duckmäusertum  der Grünen gegenüber der CDU erinnert doch stark an das Duckmäusertum der neoliberalen FDP gegenüber der Kohl-CDU in früheren Jahrzehnten. 

Opposition in Hessen fordert Aufklärung

Die Opposition dagegen fordert Aufklärung. SPD-Spitzenkandidat und Bundesvize Thorsten Schäfer-Gümbel schrieb auf Twitter: „Die Vorwürfe müssen vollumfänglich aufgeklärt werden. Sowohl der Rechnungshof als auch die Landesregierung müssen im Haushaltsausschuss volle Transparenz zu den Berechnungen und Szenarien vor der Landtagswahl herstellen.“

Der hessische Landesrechnungshof untersucht die Derivatepraxis bereits seit Längerem. Ein Bericht dazu wurde aber nie fertiggestellt. Den Recherchen zufolge streiten die Finanzprüfer und das Finanzministerium vielmehr seit einem Jahr über eine Veröffentlichung, die die Landesregierung in Erklärungsnot bringen könnte.

Der Landesrechnungshof wollte sich seinerzeit auf Anfrage nicht zu dem Prüfverfahren äußern, da es noch nicht abgeschlossen ist. Es sei bei komplexen Themen nicht ungewöhnlich, dass die Prüfung weit über ein Jahr dauere, hieß es.

 

 

 

Obwohl 14 Mio Jemeniten im Krieg der Hungertod droht, hält das Merkel Regime der Saudi-Diktatur weiterhin die Stange 

Faktisch halten CDU und SPD als Groko-Regierung der Diktatur trotz der Kashoggi-Ermordung und dem Völkermord der Saudie im Jemen der Saudis auch weiterhin die Stange.

Die Hälfte der Bevölkerung im Jemen von Hungersnot bedroht, sagt UN-Nothilfekoordinator

Rund 14 Millionen Menschen im Jemen, knapp die Hälfte der Gesamtbevölkerung, sind „Vor-Hungersnot Konditionen“ ausgesetzt, sagte der UN-Untergeneralsekretär für humanitäre Angelgenheiten, Mark Lowcock, am Dienstag im UN-Sicherheitsrat.

 Lowcock, der auch UN-Nothilfekoordinator ist, sagte, dass diese neue Einschätzung der Vereinten Nationen die letzte Schätzung von September, nach der 11 Millionen Menschen gefährdet seien, revidiert. Die neue Einschätzung basiere auf jüngsten Umfragen und Auswertungen, und betrachte all diejenigen, die gänzlich auf lebensnotwendige externe Hilfe angewiesen sind, den „Vor-Hungersnot Konditionen“ ausgesetzt.

Hungersnöte seien in der heutigen modernen Welt eine Seltenheit, sagte Lowcock. Während das ein positives Zeichen des Fortschritts sei, sei dies gleichzeitig der Grund, weshalb die Situation im Jemen so schockierend ist.

Obwohl es schwierig sei zu bestätigen, wie viele Menschen am Hungertod oder den dadurch verursachten Krankheiten sterben, sagte Lowcock, dass Gesundheitsfachkräfte auf eine steigende Anzahl an Todesfällen in Zusammenhang mit nahrungsbezogenen Faktoren hingewiesen haben. Eine Hilfsorganisation schätzte Ende 2017 die Zahl der Kinder, die täglich aufgrund von extremem Hunger und Krankheiten sterben, auf 130: das sind auf das Jahr gerechnet fast 50,000 Kinder.

30 % der Aufstehen-Anhänger sind migrationsfeindlich 

Während sozialistische Linke bei "Aufstehen" ausgegrenzt und marginalisiert werden, befinden sich laut eigener Pol.is-Umfrage ca 30 % der Anhänger auf einer rechtspopulistischen und ausländerfeindlichen "Deutsche zuerst"- Linie. Das muß sich dringend ändern. 

Wagenknecht selber hingegen geht es wie der "Neuen Linken Bewegung" darum, den Kapitalismus zu bändigen oder ihn gar zu überwinden. Insofern ist es fraglich, inwieweit die Bewegung die Positionen von Wagenknecht wirklich widerspiegelt. 

Die anderen zwei Drittel sind  allerdings für eine tolerante Migrationspolitik, sind weltoffener und sagen, dass es Zufall ist, dass sie Deutsche seien.

Nur 9 Prozent nennen einen eigenen Migrationshintergrund. Knapp die Hälfte aller Beteiligten sieht sich selbst bessergestellt als der Durchschnitt in Deutschland; 80 Prozent aus beiden Gruppen sind für einen Staat mit Gesetz und Ordnung; 82 Prozent beider Gruppen sind gegen eine Politik der „Offenen Grenzen“ (bei der ersten Gruppe sind es so gut wie alle); 56 Prozent sind für ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“ und ganze 81 Prozent sind für die Abschaffung des Fraktionszwanges im Bundestag. 16 Prozent sind selbstständig und 41 Prozent fühlen sich als Patrioten. 

Im Vorfeld der Gründung der Bewegung hatte der linke Flügel der Bewegung der Neuen Linken Bewegung sich auf ein Manifest festgelegt, dass Rassismus und die Abschottung Europas inklusive virtuellem Mauerbau ablehnt.  Diese Richtung in der Bewegung "Aufstehen" soll offensichtlich an den Rand gedrängt werden. 

Mittlerweile gibt es ungefähr 70 Regional-, Orts- und in Berlin auch Stadtteilgruppen. Sie sind aus Facebook-Gruppen entstanden. Die zentrale Verwaltung hat dabei Schützenhilfe und Daten zur Verfügung gestellt und auch unliebsame Administrator*innen von lokalen Facebook-Gruppen mehr oder weniger rüde beiseite gedrängt. deren Gruppen wurden  auch mit sozialdemokratischen und antilinken Moderatoren weitgehend gekapert und auf Linie gebracht. 

Zudem wurden Verhaltensrichtlinen in den Gruppen durchgeboxt, die sowohl innerlinkes Gezänk als auch zu krass ausländer- und flüchtlingsfeindliche Posts verhindern sollen. Andererseits garantieren sie aber auch  die Duldung migationsfeindlicher und antisozialistischer Posts, zumal die Administration willkürlich  durch heimlich agierende Leute stattfindet, die niemand  von der Basis kontrolliert. Manche  sozialdemokratische Moderatoren leugnen offiziell  sogar ihre Tätigkeit in Facebook-Gruppen.   

Dieser erste Säuberungsprozess ist weitgehend abgeschlossen, so dass in allen 16 Bundesländern offizielle „Aufstehen“-Facebook-Gruppen bestehen, die insgesamt 12.000 Mitglieder haben.  Sie werden künstlich und propagandistisch  gegen "inoffizielle Gruppen" ausgespielt - obwohl auch die "offiziellen" keinerlei demokratische Legitimation der Basis haben. Die Denunzierung der  antikapitalistischen „Unteilbar“-Demonstration als von Soros gesteuert, konnte sich so in den offiziellen Gruppen als Mainstream-Meinung etablieren. Davei wurde die Demo von einem Marxisten angemeldet, der auch Anwalt und Mitglied der sozialistischen "Roten Hilfe" ist. 

In der Hälfte der Ortsgruppen fanden auch schon Treffen statt. Dafür ist ein „Merkblatt“ der Organizer bereitgestellt worden, in dem sehr kluge Tipps zur Durchführung solcher Veranstaltungen, zur Verhinderung des Durchmarsches von Polit-Professionellen anderer Parteien, zur Integration von Neuen und wenig Redegewandten und vielem anderem gegeben werden. 

So beteiligen sich  bei realen Treffen migrationsfeindliche Aktivisten wie der Kabarett Schönauer im Saarland sogar auf dem Podium  in exponierter Position an der offiziellen Auftakt- Veranstaltung der Bewegung. Ebenso schreibt Peter Brandt als rechter Sozialdemokrat  und offizieler Vertreter der Bewegung im Orga Team für die rechtspopulistische "Junge Freiheit".

Dabei hatte sich Sahra Wagenknecht als Kopf der Bewegung  zuletzt gegen Nationalismus ausgesprochen. Zudem hatte sie offene Grenzen nicht grundsätzlich angelehnt. Vielmehr sei sie für offene Grenzen, wenn die globalen Rahmenbedingungen stimmen würden und eine gerechtere Weltwirtschaftsordnung Realität wäre. 

Die Aufständlerin Sahra Wagenknecht hat in einem Interview mit Jakob Augstein im  " Der Freitag" dem Nationenbegriff und damit  Nationalismus  als politischen Ordnungsbegriff an sich eine klare Absage erteilt.

Es gehe nicht um den Nationenbegriff an sich sondern darum, das alle sozialen Rechte territorial im Lande erkämpft wurden - insofern könne man auch von "Territorialbegriff" sprechen.

Im Prinzip sei sie also insofern auch für offene Grenzen, wenn es eine gerechte Welt jenseits der globalkapitalistische Realität gäbe.

 

Augstein: Aber wenn es um Solidarität mit den Schwächsten geht – mit den Migranten –, müssen dann nicht alle Meinungsverschiedenheiten hintanstehen? Wagenknecht: 

Selbstverständlich brauchen wir mehr Solidarität in unserer Gesellschaft. Die Unterstützung von Flüchtlingen und ihre Verteidigung gegen rechte Hetzer ist dabei ein wichtiger Punkt. Aber wer eine solidarische und tolerante Gesellschaft fordert und sich nicht zugleich gegen verschärfte Ausbeutung und eine zunehmende Verrohung unserer ökonomischen Beziehungen wendet, ist unehrlich. Wenn die Leidtragenden der neoliberalen Globalisierung hier bei uns das Gefühl bekommen, dass die gesellschaftliche Linke sich für ihr Schicksal nicht mehr interessiert, treiben wir sie der Rechten in die Arme.

   

Und zum Nationenbegriff sagt sie klarstellend: 

 

Augstein : Ich könnte mir vorstellen, dass es einen anderen Grund gibt, warum Ihnen die Leute das nicht glauben. Sie weichen vom Code ab, den bestimmte Linke für zwingend halten. Sie sprechen vom „Nationalstaat“ als etwas, das man nicht überwinden muss.  Wagenknecht: 

 

Meinetwegen kann man vom „Territorialstaat“ sprechen. Es geht nicht um die Nation. Es geht darum, dass es außer- oder oberhalb der Staaten keine institutionellen Voraussetzungen für Demokratie und soziale Sicherungssysteme gibt. Nur die Staaten können, wenn sie denn wollen, den Kapitalismus wieder bändigen, im Interesse derer, die in ihnen leben.

 

Sie trauen eine solche Bändigung der EU nicht mehr zu. Und landen dann beim nächsten Begriff, der einem Großstadtlinken Schauer den Rücken hinunterjagt: dem Wort „Grenze“. Im Programm Ihrer Partei ist von offenen Grenzen die Rede. Was meinen Sie, Grenze auf oder Grenze zu?

 

Auch mein Traum ist eine Welt ohne Grenzen. Eine Welt mit so ausgeglichenen Wohlstandsniveaus, dass man keine Grenzen mehr braucht. Aber in unserer Gegenwart profitiert nur das Kapital von einer „Welt ohne Grenzen!“, nicht die Menschen. Der grenzenlose Kapitalismus ist ein neoliberal entfesselter Kapitalismus. Er verbessert nicht die Lebensverhältnisse der Menschen, sondern die Gewinne der großen Unternehmen. Und noch mal zum Staat: Ich hätte nichts dagegen, wenn wir eine funktionierende Demokratie auf europäischer Ebene hätten oder funktionierende demokratische Institutionen auf globaler Ebene. Es gibt sie aber nicht. Es spricht wenig dafür, dass sie bald entstehen, weil wichtige Voraussetzungen für eine funktionierende Demokratie auf dieser Ebene fehlen.

 

Man wirft Ihnen vor, durch die Revitalisierung des Nationen-Begriffs Ihre Sammlungsbewegung nach rechts zu öffnen. Es heißt, Sie wollten AfD-Wähler einsammeln und mit den Linken eine Querfront bauen.

 

Wir müssen uns doch ansehen, was viele AfD-Wähler vor fünf, zehn Jahren noch gewählt haben. Im Ruhrgebiet war das die SPD, im Osten die Linke. Natürlich müssen wir versuchen, diese Menschen zurückzugewinnen. Ich will keine Nazis einsammeln. Wer ein Rassist ist, ist bei der AfD gut aufgehoben.

Ansonsten hebt Wagenknecht den angeblichen Erfolg der Bewegung "Aufstehen" hervor, da sich über 160 000 Menschen registriert hätten.

Das sich schon wie im Saarland antilinke Migrationshetzer wie der Kabarettist Detlev Schönauer beteiligen und Vergesellschaftungslinke in offiziellen Grippen der Sozialen Netzwerke gesperrt wurden, blendet sie aus. 

In den Leitungsgremien befinden sich nur wenige Linke wie Sevim Dagdelen oder Fabio de Masi, die als enge Vertraute von Wagenknecht gelten. Ansonsten wurde kein einziger Linker der Neuen Linken Bewegung Mitglied dieser Gremien. Nur Sozialdemokraten des  rechten Bülow Flügels der Bewegung und wenige  Grüne sind da vertreten, die im Grundsatz den Neoliberalismus der SPD und der Grünen als Parteimitglieder mittragen.    

Insofern droht das Kapern  der Bewegung durch Sozialdemokraten, die die Bewegung zum SPD Wahlverein umfunktionieren könnten, weil sie die Mehtrheit in dioesen Gremien haben und somit auch den Internetauftritt der Bewegung kontrollieren. 

Soe schreien übrigens am Lautesten, das angenliche Trittbrettfaher die Bewegung nutzen würden - dabei haben gerade  sie als das vermeintliche Original keinetlei demokratische Legitimierung durch die Basis.  

Durch Sperrungen und Vorauswahl sowie Selektion in Sozialen Bewegungen versucht der rechte Flügel der Bewegung vor Ort nur solche Mitglieder zuzulassen, die sich der Linie der anbiederung an den Neoliberalismus der SPD ergeben . So sollen echte Vergesellschaftungslinke im Vorfeld aussortiert werden.

Nur haben bisher in Europa nur solche linken sammlungsbewegung wirklichen Erfolg, die sich klar von der neoliberal antarteten Sozialdemokratie abgrenzen . Das galt für Syriza in Griechenland genauso wie für la france insoumise mit Melenchon in Frankreich. Alle kperierten mit Marxisten ud grenzten sich von etablierte Mainstreeam-Sozialdemokraten ab.  So wird der Bewegung schon im Vorfeld leider eine Chance auf einen echten Erfolg in der Gesellschaft geraubt.   Eibe zweite oder dritte neoliberal-systemisch ausgerichtete SPD braucht kein Mensch.  

Eine Parteigründung schliesst Sahra Wagenknecht aber auch nicht aus . Sie präferiert sie aber auch nicht. So betrachtet bleibt es also eine offene Frage.  

 Augstein: Was sagen Sie denn den Leuten, die Aufstehen wählen wollen?Wagenknecht:  Das sagen viele, stimmt. Meine persönliche Meinung lautet: Es spricht einiges dagegen, die gesellschaftliche Linke weiter aufzuspalten. Bei Aufstehen engagieren sich etwa 11.000 Mitglieder der Linken, etwa 5.000 von der SPD und ungefähr 1.500 von den Grünen. Da in Deutschland Bewegungen nicht gewählt werden können, müssten wir aus Aufstehen eine neue Partei formen, um antreten zu können. Dann müssten all diese Mitglieder bestehender Parteien sich entscheiden, wo sie mitmachen. Anstatt eine neue Partei zu gründen, würde ich daher lieber die bestehenden Parteien verändern.

Im Ergebnis glauben nur etwa 20 % der Befragten an einen Erfolg der linken Sammlungsbewegung nach dem Start. Zweidrittel glauben eher nicht an einen Erfolg dieser Bewegung.  

Und auch das Rebellische und Aufständlerische von "Aufstehen " wird gestreift - den Kern von "Aufstehen".  Aber man beraubt  sich diesem Kern selber wenn - anders bei den erfolgreichen linken Volksbewegungen von Syriza über la france insoumise bis Momentum in GB und anderswo  in Europa-  Vergesellschaftungslinke ausgeschlossen werden.  Deshalb stellt Augstein diese Frage nach dem Wesenskern der Bewegung, die sich gegen Konzernherrschaft der Oligarchen und der Superreichen richten könnte. 

Augstein: Die Deutsche Bank hat hier um die Ecke eine Filiale: Unter den Linden. Da könnte man einen Farbbeutel gegen werfen, wenn man wollte.

 

Wagenknecht: Die Leute ahnen doch, dass ihre Farbbeutel die Deutsche Bank nicht vertreiben.  Menschen werden anfällig für Intoleranz und Fremdenhass, wenn sie sich permanent zurückgesetzt fühlen. Das ist wirklich der Klassiker in den Mails, die ich bekomme: Da schildert jemand, warum es ihm schlecht geht, warum er wütend ist, über seinen schlechten Job, die miese Rente, die explodierenden Krankenkassenbeiträge – und dann kommt er mit der Flüchtlingsfamilie nebenan, die nie ins Sozialsystem eingezahlt hat und trotzdem Leistungen bekommt. Natürlich ist es unsere Aufgabe als Linke, klarzumachen, wer für miese Löhne und schlechte Renten die wirkliche Verantwortung trägt. Aber trotzdem: Es ist Ergebnis des jahrelangen Sozialabbaus, dass die Leute ansprechbar sind für solche Sündenbock-Theorien. Deswegen kann ich auch nicht nachvollziehen, wenn sogar Linke Frau Merkel loben. Sie hat die soziale Spaltung weiter vertieft. Dass die AfD heute als Oppositionsführer im Bundestag sitzt, ist das Ergebnis ihrer Politik. Und wenn man es noch weiter zurückverfolgt: wahrscheinlich gäbe es ohne Agenda 2010 auch keine AfD.