Kreml schliesst weiterhin Angriffe auf zivile Ziele in der Ukraine aus 

Faschistische Milizen und Armee benutzen Zivilisten aber als menschliche Schutzschilde  und verlegen Flugabwehrgeschütze in Wohnhäuser 

Kreml: Angriffe auf zivile Ziele durch russisches Militär in der Ukraine ausgeschlossen

Nach Ankündigung einer Untersuchung durch den Weltstrafgerichtshof weist Moskau eine Beteiligung an Kriegsverbrechen in der Ukraine vehement zurück. Der Kreml betont, die Angriffe des russischen Militärs seien ausschließlich auf militärische Ziele gerichtet. Es gehe nur um die Entmilitarisierung und die Entnazifizierung der Ukraine und den Sturz der Putsch-Regierung Selenski, der sich und seine militärische Macht auf  faschistische Militärs der Asow Milizen stützt.
Kreml: Angriffe auf zivile Ziele durch russisches Militär in der Ukraine ausgeschlossen
Quelle: Sputnik © Konstantin Michaltschewsky

Am Montag hat Karim Khan, der Chefankläger am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag, seine Entscheidung bekannt gegeben, offizielle Ermittlungen zu Rechtsverletzungen in der Ukraine einzuleiten. Ihm zufolge gebe es "eine ausreichende Grundlage für die Annahme, dass sowohl Kriegsverbrechen als auch Verbrechen gegen die Menschlichkeit" im Land begangen worden seien. Die Ermittlungen sollen sich nach Angaben Khans auf die Ereignisse in der Ukraine seit November 2013 beziehen und angesichts der aktuellen Eskalation im Ukraine-Konflikt auf weitere mögliche Verbrechen ausgedehnt werden. Die Untersuchung werde "so schnell wie möglich" in Gang gesetzt, hieß es.

Angriffe der Ukra-Armee und der Nazi Milizen in der Ukraine seit 2014 und davor, die der Regierung Selenski unterstehen, gegen den Donbass und die russisch stämmige Minderheit gerichtet hat  der " unparteiisch-rechtsstaatliche" internationale Strafgerichtshof trotz 14 000 Todesopfer in 8 Jahren  da hingegen nie zur Anklage gebracht und  meiner Kenntnis nach auch nie erwogen.

In einem offiziellen Kommentar zu der Erklärung Khans wies Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag jegliche Beteiligung Moskaus an Kriegsverbrechen in der Ukraine kategorisch zurück. Darüber hinaus erinnerte Peskow daran, dass Russland kein Vertragsstaat des IStGH ist.

Auf die Frage, welche Stellung der Kreml zu den Angaben über Todesopfer unter der Zivilbevölkerung während der russischen Militäraktion in der Ukraine bezieht, antwortete Peskow:

"Die russischen Streitkräfte führen während der Sonderoperation keine Angriffe auf Objekte der zivilen Infrastruktur oder Wohnkomplexe durch. Dies ist ausgeschlossen. Es handelt sich ausschließlich um eine Entmilitarisierung der Ukraine, um militärische Objekte."

Der Kremlsprecher erklärte, dass mögliche Opfer unter Zivilisten in der Ukraine auf das Vorgehen ukrainischer nationalistischer und faschistischer Gruppierungen zurückzuführen sein könnten, die "Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzen".

Weitere Verluste könnten jedoch vermieden werden, indem Wladimir Selenskij seinen Truppen befehlen würde, die Waffen niederzulegen, erklärte Peskow ferner. Indessen bejahte er die Frage, ob der Kreml Selenskij weiterhin als den legitimen Präsidenten der Ukraine anerkenne.

In Bezug auf die künftigen Wahlen in der Ukraine nach der Beendung der Militäroperation und die damit verbundenen Erwartungen Russlands sowie die eventuellen Pläne Moskaus, bei der Durchführung dieser Wahlen zu vermitteln, sagte Peskow, dass diese Angelegenheit den Kreml nichts angehe:

"Nein, der Kreml hat mit den Wahlen in der Ukraine nichts zu tun. Dies ist ein anderes Land."

Zum Thema Sanktionen sagte Peskow, dass der Hauptimpuls dabei von den USA ausgehe:

"Im Großen und Ganzen sind die Vereinigten Staaten solche Sanktionsverfechter. Sie sind solche Befürworter von Sanktionen. Natürlich hat sich das Engagement für diese Praxis wie ein Bazillus auch auf Europa ausgebreitet."

Sanktionen werden die russische Regierung jedoch nicht von ihrer konsequenten Position abbringen, versicherte der Kremlsprecher:

"Natürlich werden wir unsere Arbeit trotzdem fortsetzen. Mit der Zeit wird es in der EU Führungspersönlichkeiten mit einer umfassenden Vision geben, die sich der Notwendigkeit bewusst sein werden, sich gemeinsam mit unserem Land weiterzuentwickeln. Wir werden auch auf diese Perspektive hinarbeiten."

Mehr zum Thema - Kreml: Russland könnte Probleme mit vielen Staaten bekommen, aber es gab sie auch schon früher

 
 

Entsetzen über Gregor Gysi, den ich immer geachtet und verteidigt habe

Gregor Gysi "entsetzt" über Sahra Wagenknecht und andere Genossen zu Ukraine-Statement

Sieben Mitglieder der Partei Die Linke haben eine gute "Gemeinsame Erklärung" zur Abstimmung über den Ukraine-Antrag der Ampel-Koalition veröffentlicht.
 
Gregor Gysi zeigt sich in einem offenen Brief nun irritiert und schreibt, er sei "insgesamt entsetzt" über die "alte Ideologie".
Welche "alte Ideologie denn " Gregor? 
 
Nach der Auflösung der Sowjetunion als Vielvölkerstaatsgebilde mit den drei Kernstaaten Russland, Weissrussland und der Ukraine ( also auch nach der faktischen Teilung Russlands die  das implizierte) wurde auch der Warschauer Pakt aufgelöst - aber im Gegenzug löste sich die Nato, die 1998 selber wieder völkerrechtswidrige Kriege wie den Kosovokrieg startete, der sich auch gegen Russland in Europa richtet, sich eben NICHT auf.
 
Es ist menschenverachtend den Deutschen eine Wiedervereinigung zuzugestehen, die man den Russen nach der  Teilung der Sowjetunion nicht  zugestehen will. Eigentlich ist das rassistisch - wobei ich glaube, dass sich Gregor hier nicht absichtlich und bewusst pro rassistisch im Stile der Herrenmenschenideologie positioniert, die Wiedervereinigungen nur Ariern - aber  nicht "Untermenschen"  zugesteht.
 
Und der rein defensive Charakter der Nato, den Gregor unterstellt, ist einfach eine dreiste Lüge! 
 
Stattdessen  hat die Nato sich seit 1997 gleichzeitig in 5 Wellen in Richtung Russland ausgedehnt und zuletzt versucht  in Gebieten der ehemaligen Sowjetunion und insbesondere in der Ukraine eine  Nato Mitgliedschaft anzustreben  und vor allem die Ukraine nach  dem Putsch mit Hilfe von Nazi Milizen auf dem Maidan im Jahre 2014 und nach der  Installation einer Marionettenregierung der USA  mit modernsten Nato Waffen wie mit der Jawlin Raketentechnik hochgerüstet . 
 
Gleichzeitig wurde ebenfalls zusammen mit Asow Nazi Milizen und Ukra Militärs ein systematischer Völkermord an russisch stämmigen  Bürgern  8 Jahre lang im Donbass und nicht nur dort  durchgezogen. Auch in Odessa wurden über 40 pro russische Aktivisten massakriert. 
 
Es war ausgerechnet der gute Gregor Gysi der  in einer  Bundestagsrede die Putsch Regierung als wirkliche Regierung von Nazis und Antisemiten in Kiew brandmarkte.   Der Verteidigungsminister und andere Minister seien Faschisten und sie dominieren viel Machtpositionen und Faschisten hätten diese noch nie aufgegeben. Der Parteiführer sei ein Faschist, der " Russensäue, Deutsche und Judenschweine sowie andere Unarten  mit der Waffe in der Hand bekämpfen wolle".
 
 
Am 27. Februar veröffentlichten sieben Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke eine gemeinsame "Politische Erklärung zur Abstimmung über den Entschließungsantrag" der aktuellen Bundesregierung.

Beteiligt an der Veröffentlichung waren Sahra Wagenknecht, Sevim Dağdelen, Sören Pellmann, Andrej Hunko, Żaklin Nastić, Klaus Ernst und Christian Leye.

In der Mitteilung äußern sich die Abgeordneten zu den Forderungen der Ampel-Koalition, ausgehend von der Bundestagssitzung am 27. Februar und dem eingeforderten Entschließungsantrag "zur Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler zur aktuellen Lage" (Bundesregierung: Drucksache 20/846). In der Erklärung heißt es:

"Der militärische Großangriff Russlands auf die Ukraine ist ein völkerrechtswidriger Krieg, den wir unmissverständlich verurteilen. Der Einmarsch in ein anderes Land ist durch nichts zu rechtfertigen, weder durch den Verweis auf eigene Sicherheitsinteressen noch durch ebenfalls völkerrechtswidrige Handlungen der NATO. Wir fordern einen sofortigen Waffenstillstand und einen Rückzug der russischen Truppen."

Die IZ hat dargelegt, dass es sich bei dieser Militäraktion nicht zwingend um einen Völkerrechtsbruch von Russland handelt.

https://internetz-zeitung.eu/6879-war-das-vorgehen-russlands-gegen-die-ukraine-ein-voelkerrechtsbruch-nicht-unbedingt

Die Autoren bezeichnen in der Erklärung den Entschließungsantrag zur Abgabe einer Regierungserklärung durch Kanzler Scholz als "absolut ungeeignet, zu einem Ende des Blutvergießens beizutragen." Die Begründung ihrer Darlegung lautet:

"Die Bundesregierung erhält damit Generalermächtigung für Waffenlieferungen Deutschlands an die Ukraine, die Entsendung deutscher Truppen an die russische Grenze und Sanktionen, die vor allem die Bevölkerung in Russland, aber auch die Bevölkerungen in Europa treffen werden."

Des Weiteren kritisieren die Autoren, eine "Übernahme", seitens der deutschen Regierungspolitik,  der "vor allem von den USA in den letzten Jahren betriebenen Politik, die für die entstandene Situation maßgebliche Mitverantwortung trägt." 

Gregor Gysi, außenpolitischer Sprecher der Partei Die Linke, reagierte am 28. Februar nun im Rahmen eines offenen Briefes auf die Erklärung, der mehreren Medien vorliegt.

Er stellt darin fest, dass die Gruppe ihn "als außenpolitischen Sprecher weder gefragt noch einbezogen (habe), was wohl ebenso eure Absicht war." Des Weiteren formuliert er eindeutige Kritik an dem Inhalt der Veröffentlichung durch die sieben Abgeordneten.

Das Schreiben würde "die Erklärung zum Abstimmungsverhalten" der Parteikollegen Wissler, Hennig-Welsow, Mohammad Ali und Korte "konterkarieren". Dort heißt es:

"Die Linksfraktion teilt die Auffassung der anderen demokratischen Fraktionen des Bundestages, dass Russlands völkerrechtswidriger Angriffskrieg gegen die Ukraine aufs Schärfste zu verurteilen ist. Die Invasion muss sofort beendet und die Soldaten zurückgezogen werden. Wir haben diesen Feststellungsteil in einem eigenen Entschließungsantrag vollständig übernommen."

Auch hier irrt Gregor Gysi. Bezogen auf den Donbass wurde Russland durch vorher von Russland  anerkannte Staaten im Donbass um Militärhilfe gebeten  und die Sicherheit der durch Genozid und Völkermord bedrohten Menschen zu garantieren.

Und gerade Gregor sollte als Ex DDR Bürger und Ex SED Chef wissen, dass dieser unter Schirmherrschaft vom Nazi Kumpanen Selenski stattfindende russophobe Bürgerkrieg sehr real ist und in den letzten Jahren 14000 Menschen  das Leben gekostet hat.

Über diese Opfer auch von Faschisten in der Ost-Ukraine  hat niemand geredet und eher weggeschaut - auch Gregor Gysi.

Aber insbesondere Ampel-Politiker oder Groko-Politiker, die jeden wirklich völkerrechtswidrigen Krieg  der USA gegen Jugoslawien, gegen den Irak oder in Afghanistan und Libyen verteidigt haben, schön geredet oder relativiert haben, haben gar kein Recht sich über Russland  moralisch zu erheben.        

Es war der damalige SPD Generalsekretär Olaf Scholz, der den völkerrechtswidrigen Krieg im Kosovo verteidigt hatte, weil ein Genozid drohe. 

Ich habe schon deutlich gemacht, dass der Militäreinsatz der Russen in der Ukraine nicht zwingend völkerrechtwidrig ist.

Aber selbst wenn es so wäre, ist das Schauspiel der Ampel-Regierung und der Mainstreammedien reine Propaganda und  Kriegshetze  gegen Russland, die zum Anlass für die totale Aufrüstung  Deutschlands und der Nato  und für eine neue Blockkonfrontation gegen Russland und China  missbraucht wird. 

Erstens haben  verlogene Heuchler und erbärmliche Doppelmoralisten  wie ARD, ZDF, RTL, CDU, SPD, Grüne, Scholz, Merz, Habeck Baerbock, Lindner und Konsorten nicht das Recht, sich moralisch über Russland zu erheben.

Sie haben selber völkerrechtswidrige Kriege wie im Kosovo oder im Irak beklatscht oder sie haben geschwiegen.

Sie alle haben den völkerrechtswidrigen Kosovokrieg der USA und der Nato sowie von Rot-Grün mitgetragen oder geschwiegen . Propaganda-Dauer-Kampagnen fand man bei diesen Akteuren jedenfalls nie. Ebenso haben damals Schröder, Fischer und Merkel die illegale Situation klaglos hingenommen oder sie sogar bejubelt. 

Deshalb sind sie allesamt und kollektiv  moralisch unglaubwürdig.

https://www.freitag.de/autoren/marina-achenbach/der-rote-faden

Zitat 

Die große Demontage der UNO

Fast täglich kommt Bosnien, kommt vor allem Kosovo als Argument für den Irak-Krieg ins Spiel, oft nur nebenbei, aber als feststehende Wahrheit, die anzuzweifeln niemandem in den Sinn kommen könne. Sogar Gegner des Irak-Krieges sichern sich gern gegen den Vorwurf des Pazifismus ab, indem sie betonen, dass sie den NATO-Krieg gegen Jugoslawien ja für richtig hielten - schließlich hätte im Kosovo ein Genozid gedroht, so SPD-Generalsekretär Olaf Scholz.

Richard Perle gehört zu einer Gruppe, die sich »Projekt für das amerikanische Jahrhundert« nennt und schon 2000, also vor dem 11. September 2001, der angeblich an allem Schuld ist, eine Denkschrift verfasste, in der steht, wie die USA ihre Rolle als einzig verbliebene Supermacht besser nutzen und ausbauen müssten: Mit militärischen Mitteln und ohne Rücksichten auf Verbündete. Aus dieser Gruppe kommt Bushs heutiger Stab - Vizepräsident Cheney, Donald Rumsfeld, dessen Stellvertreter Wolfowitz, der oft zitierte Historiker Kagan. Das sei hier erwähnt als ein Indiz dafür, dass der Irak-Krieg Teil einer langfristig angelegten Planung ist, nicht einfach Reaktion auf terroristische Ereignisse von außen.

Die jugoslawischen Kriege haben Europa wieder an Krieg als »Normalität« gewöhnt - ihr größtes, unabweisliches Ergebnis. Es war ein schleichender Prozess, die Völker Europas brauchten lange, bis sie für den Kriegsgedanken wieder reif waren, vor allem die Deutschen. ..

In Bosnien wurde auch die UNO systematisch als hilflos vorgeführt, geradezu lächerlich gemacht, sie sah sich zur Position des bewaffneten Beobachters verdammt, indem ihr die Großmächte nie ein klares Mandat erteilten. Die große Demontage der Weltorganisation setzte hier ein. Die europäischen Staaten und die USA verfolgten ihre Sonderinteressen, die mehr mit Dominanz und Profilierung untereinander zu tun hatten als mit der Lage in einem vom Krieg gestraften Land. Auf der Bühne des zerbrechenden Jugoslawiens wird ein fremdes Stück gespielt, nannte den Vorgang Horst Grabert, früher Botschafter in Belgrad.

In jener Zeit ließ sich die Öffentlichkeit darauf dressieren, Bomben als besseres Mittel für Konfliktlösungen anzusehen als Verhandlungen. Nach drei Jahren Bosnien-Krieg wurde die NATO geradezu angefleht, endlich ihre Flugzeuge loszuschicken. Das taten dann erst einmal die Amerikaner allein, im Sommer 1995, als der Krieg schon verebbte, ein Waffenstillstand dem anderen folgte und die Situation längst reif für ein Friedensabkommen war. Die USA setzten damit jene Legende in die Welt: nur sie hätten die Energie, Autorität, Klarheit - und Technik für einen harten chirurgischen Schlag besessen.

Als Außenministerin Madeleine Albright ab 1998 immer offener drängte, wegen des Kosovo in die militärische Offensive gegen »Rest-Jugoslawien« zu gehen, wollten diesmal die anderen Staaten nicht ausgeschlossen bleiben. Für den großen Auftritt der NATO gab es bald keine Vorbehalte mehr, ihre Mitglieder beteiligten sich am drei Monate währenden Bombardement des Kosovo, Belgrads, der Brücken von Novi Sad, der Fabriken, Straßen und Kasernen in Serbien, teilweise in Montenegro. An den straflosen Bruch des Völkerrechts wurde die Weltöffentlichkeit schon hier gewöhnt. Zitat Ende Der Freitag

https://www.freitag.de/autoren/marina-achenbach/der-rote-faden

Eine "grundgesetzlich festgelegte Aufrüstung Deutschlands" würde demnach durch die Partei Die Linke weiterhin abgelehnt, sowie auch der Bundestags-Mehrheitsantrag zu "Waffenlieferungen und Aufrüstung".

Gysi erkennt in der Erklärung, der sieben Abgeordneten, eine "Emotionslosigkeit". So schreibt er wörtlich:

"Was mich aber wirklich entsetzt an eurer Erklärung, ist die völlige Emotionslosigkeit hinsichtlich des Angriffskrieges, der Toten, der Verletzten und dem Leid. Millionen Menschen sind so wie ich tief bewegt, Hunderttausende demonstrieren."

Und weiter:

"Ihr seid nur daran interessiert, eure alte Ideologie in jeder Hinsicht zu retten. Die NATO ist böse, die USA sind böse, die Bundesregierung ist böse und damit Schluss für euch. Müssen nicht auch wir über uns nachdenken, eine gewisse Zäsur begreifen?"

Gysi formuliert in seiner offenen Antwort, dass es "nach dem Völkerrecht keine guten und bösen Kriege, sondern nur verbotene Angriffs- und erlaubte Verteidigungskriege" gäbe.

Emotionslos ist also leider eher die einseitige Positionierung  von Gregor Gysi auf der Seite der Transatlantiker, der wahren Kriegstreiber, der Nato und  der Regierung Scholz/Habeck, die im   Kern nur eine Vasallenregierung der USA ist. Wer wüsste das besser als Gregor Gysi als letzter SED Chef der Geschichte der "anti-imperialistischen" und antifaschistischen SED. 

Nach seiner Einschätzung habe die NATO "jetzt aber keinen einzigen Fehler begangen, der den Krieg Russlands rechtfertige". In Wahrheit ist die Nato ein einziger Fehler und sie hat systematisch über  Jahrzehnte in Osteuropa gezündelt.

" Er habe "mit dieser russischen Führung "nichts, aber auch gar nichts mehr" im Sinn.

Gregor muss sich auch  mit der russischen Regierung nicht absolut identifizieren . 

Es würde schon ausreichen, wenn er zur Kenntnis nimmt, dass es auch um die Wiedervereinigung Russlands nach der Zerschlagung der Sowjetunion geht und das der "böse" Putin gar nicht die Absicht hat, die Ukraine zu besetzen und die Staatlichkeit der Ukraine zu beenden .

Vielmehr geht es um eine Demilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine,  die eine neutralen Status und keine russlandfeindliche  Putsch Regierung von US oder EU Gnaden mehr haben soll. 

Das bietet der Ukraine die Chance eine neutrale Schweiz des Ostens zu  werden und gibt  dem Volk die Möglichkeit später über die Wiedervereinigung Russlands mit der Ukraine  analog der Wiedervereinigung der BRD mit der DDR (  selbige ja sogar ohne Volksreferendum quasi als koloniale Besetzung oder als ungefragten Anschluß )  zu entscheiden und ein  wirklich freies Volksreferendum durchzuführen  - das auch  so wie mit der Doppelstaatlichkeit von Deutschland und Österreich ohne Anschluss an Deutschland enden könnte. 

Gysi formuliert am Ende des Schreibens die Feststellung: "Das imperiale Denken Putins ist katastrophal und muss überwunden werden". Der Brief wurde laut dem RND an die gesamte Fraktion verschickt.

Das imperiale Denken ist also in Wahrheit immer noch auf der Seite der USA und der EU, die die US Diplomatie auch  als Vorposte nder USA in  Europa  betrachtet . Auch das weiß Gregor! 

Sahra Wagenknecht reagierte nach wenigen Stunden auf das Schreiben von Gregor Gysi und zeigte sich ebenfalls "entsetzt". Wagenknecht schreibt auf ihrer Seite:

"Angesichts dessen den Eindruck zu erwecken, wir hätten den russischen Angriffskrieg auch nur ansatzweise gerechtfertigt oder es an Empathie mangeln lassen, grenzt an Rufmord, und ich weise das für mich und alle anderen Unterzeichner aufs Schärfste zurück."

Sie erkennt demnach in Gysis schriftlichem Angriff andere Beweggründe, in der Form, dass Gysi der Fraktion am Sonntag vorgeschlagen hätte, den Antrag der Regierungsparteien und der Union mitzuzeichnen und ihm zuzustimmen.

Dem sei die Fraktion nachweislich nicht gefolgt, habe "den Regierungsantrag vielmehr geschlossen abgelehnt." Wagenknecht informiert:

"Gregor Gysi selbst hat an der Abstimmung leider nicht teilgenommen, da er zeitgleich in einem Berliner Kino sein neues Buch vorgestellt hat. Deshalb gab es auch keine Möglichkeit mehr, mit ihm als außenpolitischem Sprecher über unsere Erklärung zu reden."

 Ich bin gerne  jederzeit zu einem persönlichen Gespräch mit Gregor Gysi bereit. So  viel Respekt muss immer noch sein!  

Grüne Baerbock will Kohleausstieg verzögern - länger auf Dreckschleudern setzen

Das sei der Preis für die Ukraine und damit für den Machterhalt des Selenski-Regimes 

Da fehlt zur Selbstverleugnung nur das Bekenntnis zur  Atomenergie  uns sei es die der Franzosen und der EU. Viva la Trance.

Ob sie die bedingungslose Unterstützung der nazi affinen Regierung Selenski, der sich auf Nazi Batallione wie Asow und Nazi Parteien wie Swoboda stützt, damit meint?  Ich fürchte ja. 

Die ganze jahrelange CO 2 Reduktions- und Ausstiegspropaganda der Grünen erweist sich als heiße Luft und als Fake zwecks Täuschung der Öffentlichkeit.

Baerbock: Späterer Kohleausstieg als Preis der Solidarität mit der Ukraine

 
Außenministerin Annalena Baerbock spricht sich plötzlich für einen späteren Kohleausstieg aus. Dies sei "nichts dagegen, was die Menschen in der Ukraine erleben müssen", sagte Baerbock. Gleichzeitig will man bereits bis 2035 komplett auf erneuerbare Energien umsteigen.
Baerbock: Späterer Kohleausstieg als Preis der Solidarität mit der Ukraine
Quelle: www.globallookpress.com © John Macdougall

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hält angesichts möglicher Engpässe in der Energieversorgung durch den Konflikt mit Russland einen späteren Kohleausstieg in Deutschland für möglich. Die Grünen-Politikerin antwortete am Sonntagabend in der ZDF-Sendung maybrit illner spezial auf die Frage, ob die Grünen nun den Kohleausstieg verschieben müssten:

"Ja, das ist der Preis, den auch wir zahlen für diesen Krieg von Herrn Putin."

Die "Solidarität Deutschlands mit der Ukraine" werde "auch einen Preis für uns hier haben, wirtschaftlich, finanziell", kündigte Baerbock an. Dann ergänzte sie:

"Aber es ist richtig, dass wir diesen Preis bezahlen."

Doch dieser Preis sei nichts im Vergleich zu dem, was in der Ukraine im Moment vor sich gehe. Zuvor am Sonntag hatte bereits Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) längere Laufzeiten von Kohle- und Atomkraftwerken in Deutschland nicht ausgeschlossen.

Gleichzeitig strikt sie das Propaganda-Märchen  von dem baldigen Totalumstieg auf erneuerbare Energien völlig weltfremd  fort.

Dazu ist auch eine forcierte komplette Umstellung der Stromerzeugung auf erneuerbare Energien vorgesehen, wie die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, Franziska Brantner (Grüne), am Dienstag im Deutschlandfunk betonte.

Brantner reagierte auf einen Artikel der FAZ, in dem berichtet wird, dass der Strom in Deutschland statt bis 2050 nun bereits 2035 "nahezu vollständig aus erneuerbaren Energien stammen" solle, mit den Worten: 

"Wir haben jetzt die ersten Gesetzentwürfe zum Osterpaket in die Ressortabstimmung gegeben, und ja, wir planen eine wirkliche nationale Kraftanstrengung, um die Erneuerbaren schneller voranzubringen, in die Fläche zu bekommen."

Brantner sagte weiter:

"Es ist nicht nur eine Frage von Klimaschutz, sondern wirklich von Sicherheit, da müssen wir eben alles geben."

Mit Blick auf die angekündigten massiven Investitionen von 100 Milliarden Euro Steuergeldern in die Kriegsrüstung sagte die Wirtschaftsstaatssekretärin: "Wir haben gemeinsam beschlossen, dass wir größere Anstrengungen für unsere Sicherheit brauchen, für die Verteidigung, aber eben auch für die Energiesicherheit."

Für diese 100 Milliarden sollte man lieber die Energierechnungen für Strom und Gas und Benzin  für sozial Benachteiligte, Niedrigverdiener, Pendler und Normalverdiener bezahlen. Da wären die 100 Milliarden €uro weit besser und vor allem friedlich angelegt.   

 
Ukrainekrieg - Das Feindbild Russland wurde seit Hitler im Westen nie aufgegeben
 
Das Feindbild Russland/ Sowjetunion existiert seit Hitler und es wurde noch nie gebrochen !
Und die Kalte-Kriuegs-Logik der Transatlantiker ist falsch.
 
Mit dem Zerfall der Sowjetunion und der Auflösung des Warschauer Paktes hätte es zwingend eine Auflösung der Nato geben müssen.
 
Stattdessen hat das Angriffskriegsbündnis 1998 einen Krieg gegen Jugoslawien bereits wieder gestartet, der sich im Kern gegen Russlands Verbündete in Jugoslawien/Serbien richtete.
 
Seit 1997 findet auch in 5 Wellen die Osterweiterung der Nato statt die eben doch ein aggressives Angriffskriegsbündnis unter USA Dominanz ist Russland MUSSTE irgendwann auf diese Ostexpansion der Nato reagieren
 
Spätestens der Ausbau der Ukraine nach einem Putsch mit Nazis auf dem Maidan 2014  zu einer Militärkolonie der USA  mit dem Marionettenregime Selenski an der Spitze, der auch Nazi Milizen befehligt und das Land mit Nato Waffen gegen Russland hochrüstete, musste die russische Regierung reagieren . 
 
Zudem fand 2001 der  selbst-inszenierte  angebliche Al Kaida Anschlag im Rahmen von 9/11 der USA statt, der absichtlich eine neue unipolare Weltordnung der neuen USA Weltherrschaft schaffen sollte und schuf. Ein neues Feindbild war für die weitere globale  Konfrontationspolitik des US Imperialismus zwingend notwendig geworden. 
 
Fortsetzung folgt 

Verlogene Heuchler wie Scholz und Baerbock haben nicht das Recht sich moralisch über Russland zu erheben

Ich habe schon deutlich gemacht, dass der Militäreinsatz der Russen in de Ukraine nicht zwingend völkerrechtwidrig ist.

https://internetz-zeitung.eu/6879-war-das-vorgehen-russlands-gegen-die-ukraine-ein-voelkerrechtsbruch-nicht-unbedingt

Aber selbst wenn es so wäre, ist das Schauspiel der Ampel-Regierung und der Mainstreammedien reine Propaganda und  Kriegshetze  gegen Russland, die zum Anlass für die totale Aufrüstung  Deutschlands und der Nato  und für eine neue Blockkonfrontation gegen Russland und China  missbraucht wird. 

Erstens haben  verlogene Heuchler und erbärmliche Doppelmoralisten  wie ARD, ZDF, RTL, CDU, SPD, Grüne, Scholz, Merz, Habeck Baerbock, Lindner und Konsorten nicht das Recht, sich moralisch über Russland zu erheben.

Sie haben selber völkerrechtswidrige Kriege wie im Kosovo oder im Irak beklatscht oder sie haben geschwiegen.

Sie alle haben den völkerrechtswidrigen Kosovokrieg der USA und der Nato sowie von Rot-Grün mitgetragen oder geschwiegen . Propaganda-Dauer-Kampagnen fand man bei diesen Akteuren jedenfalls nie. Ebenso haben damals Schröder, Fischer und Merkel die illegale Situation klaglos hingenommen oder sie sogar bejubelt. 

Deshalb sind sie allesamt und kollektiv  moralisch unglaubwürdig.

https://www.freitag.de/autoren/marina-achenbach/der-rote-faden

Zitat

Die große Demontage der UNO

Fast täglich kommt Bosnien, kommt vor allem Kosovo als Argument für den Irak-Krieg ins Spiel, oft nur nebenbei, aber als feststehende Wahrheit, die anzuzweifeln niemandem in den Sinn kommen könne. Sogar Gegner des Irak-Krieges sichern sich gern gegen den Vorwurf des Pazifismus ab, indem sie betonen, dass sie den NATO-Krieg gegen Jugoslawien ja für richtig hielten - schließlich hätte im Kosovo ein Genozid gedroht, so SPD-Generalsekretär Olaf Scholz.

Richard Perle gehört zu einer Gruppe, die sich »Projekt für das amerikanische Jahrhundert« nennt und schon 2000, also vor dem 11. September 2001, der angeblich an allem Schuld ist, eine Denkschrift verfasste, in der steht, wie die USA ihre Rolle als einzig verbliebene Supermacht besser nutzen und ausbauen müssten: Mit militärischen Mitteln und ohne Rücksichten auf Verbündete. Aus dieser Gruppe kommt Bushs heutiger Stab - Vizepräsident Cheney, Donald Rumsfeld, dessen Stellvertreter Wolfowitz, der oft zitierte Historiker Kagan. Das sei hier erwähnt als ein Indiz dafür, dass der Irak-Krieg Teil einer langfristig angelegten Planung ist, nicht einfach Reaktion auf terroristische Ereignisse von außen.

Die jugoslawischen Kriege haben Europa wieder an Krieg als »Normalität« gewöhnt - ihr größtes, unabweisliches Ergebnis. Es war ein schleichender Prozess, die Völker Europas brauchten lange, bis sie für den Kriegsgedanken wieder reif waren, vor allem die Deutschen. ..

In Bosnien wurde auch die UNO systematisch als hilflos vorgeführt, geradezu lächerlich gemacht, sie sah sich zur Position des bewaffneten Beobachters verdammt, indem ihr die Großmächte nie ein klares Mandat erteilten. Die große Demontage der Weltorganisation setzte hier ein. Die europäischen Staaten und die USA verfolgten ihre Sonderinteressen, die mehr mit Dominanz und Profilierung untereinander zu tun hatten als mit der Lage in einem vom Krieg gestraften Land. Auf der Bühne des zerbrechenden Jugoslawiens wird ein fremdes Stück gespielt, nannte den Vorgang Horst Grabert, früher Botschafter in Belgrad.

In jener Zeit ließ sich die Öffentlichkeit darauf dressieren, Bomben als besseres Mittel für Konfliktlösungen anzusehen als Verhandlungen. Nach drei Jahren Bosnien-Krieg wurde die NATO geradezu angefleht, endlich ihre Flugzeuge loszuschicken. Das taten dann erst einmal die Amerikaner allein, im Sommer 1995, als der Krieg schon verebbte, ein Waffenstillstand dem anderen folgte und die Situation längst reif für ein Friedensabkommen war. Die USA setzten damit jene Legende in die Welt: nur sie hätten die Energie, Autorität, Klarheit - und Technik für einen harten chirurgischen Schlag besessen.

Als Außenministerin Madeleine Albright ab 1998 immer offener drängte, wegen des Kosovo in die militärische Offensive gegen »Rest-Jugoslawien« zu gehen, wollten diesmal die anderen Staaten nicht ausgeschlossen bleiben. Für den großen Auftritt der NATO gab es bald keine Vorbehalte mehr, ihre Mitglieder beteiligten sich am drei Monate währenden Bombardement des Kosovo, Belgrads, der Brücken von Novi Sad, der Fabriken, Straßen und Kasernen in Serbien, teilweise in Montenegro. An den straflosen Bruch des Völkerrechts wurde die Weltöffentlichkeit schon hier gewöhnt.

Wieder kapituliert der Gegner nicht sofort

Wieder sitzen wir vor dem Fernsehgerät, blättern die Zeitungen durch, erstarren vor manchen Fotos, schildern uns gegenseitig die eindrücklichsten Bilder. Zu den Ähnlichkeiten dieser Kriege gehört unsere Rolle als Zuschauer: es ist das unerträgliche Missverhältnis von innerer Anteilnahme und Handlungsunfähigkeit. Eine alte Dame höre ich zermürbt sagen: Man erfährt heute ja alles, was die Militärs planen, im Voraus, das ist nicht auszuhalten. Viele versuchen sich durch Wegschauen zu schützen, aber das entlastet sie nicht. Die Nachrichten dringen trotzdem durch Ritzen der Abschottung, sie wandern durch die Psyche, so wie Bombensplitter durch Körper, die sie immer wieder neu an unerwarteten Stellen verletzen.

Wieder läuft ein Krieg nicht so wie erwartet.

Wieder kapituliert der Gegner nicht sofort.

Wieder fällt das Regime nicht in sich zusammen, weicht nicht zurück ohne »Blutvergießen« wie 1989/90 das ganze kommunistische System. Seither gibt es keine Wiederholung mehr dieses »Wunders«.

Während des NATO-Angriffs 1999 sammelten sich die Serben um Milosevic´, ganz unabhängig davon, wie sehr sie ihn die Jahre vorher gehasst haben mochten. 20.000 junge Männer waren aus Serbien vor der Einberufung geflohen, manche gingen 1999 zurück, um zu kämpfen, so wie jetzt Iraker aus Jordanien zurückkehren. Die Serben wussten über Milosevic´ gut Bescheid, auch über die Verwicklung von Politik und Kriminalität. Aber der Angriff auf das unterlegene Land veränderte die Konstellationen im Inneren völlig. Als der Krieg beendet war, saß Milosevic´ anfangs sicherer auf seinem Stuhl als vorher, trotz seines Rückzugs aus dem Kosovo. Gestürzt wurde er über ein Jahr später - unter anderem, weil sich die Oppositionskräfte wieder sammelten und massive Hilfe von außen erhielten, die vorher nur halbherzig und voller Skepsis geleistet wurde....

Im Krieg gegen Jugoslawien debattierte die NATO drei Monate lang öffentlich, ob Bodentruppen eingesetzt werden müssten. Das Wort »Bodentruppen« bekam einen magischen Klang. Die NATO wollte ihren Einsatz und damit die schwarzen Leichensäcke nach Möglichkeit vermeiden. Dafür wurde die UÇK im Eilverfahren aufgerüstet. In Deutschland wurden junge Kosovo-Albaner von der UÇK rekrutiert und nach kürzester Ausbildung, aber angefüllt mit Hoffnung auf eine Zukunft unter westlicher Ägide, mit Bussen an ihre Kampfgebiete herangefahren.

Nun sind Bodentruppen im Irak auf Befehl eines Präsidenten, der für seine Person wusste, wie er sich einst vor ähnlichen Gefahren drücken konnte. Dass sich die irakischen Truppen auch mit den Guerilla-Methoden der Schwächeren wehren, wird sofort als schmutzig, hinterhältig und grausam bezeichnet. Während des Kosovo-Krieges überschlug sich Verteidigungsminister Scharping mit Phantasien von serbischen Gräueltaten. Diesmal geht es um mehr als die Dämonisierung eines Feindes, der sich mühsam tief unten am Boden bewegt, von den Flugzeugen aus kaum sichtbar. Der Irak-Krieg hat eine schrecklichere Dimension, er fährt tief in die internationalen Strukturen hinein.

Als Sarajevo auf einen Militärschlag der NATO hoffte, der es von der Belagerung erlösen sollte, war manchmal der sarkastische Satz zu hören: Würden sie unter unserem Boden Öl vermuten, wären sie längst da! Ich fragte: Meinst du, dann wäre es besser? - Ja, natürlich, dann wäre hier schnell Frieden, dann würde man uns nicht allein lassen. Wahrscheinlich ist dieser Spruch angesichts der Kriegsmaschinerie, die gegen den Irak aufgezogen ist, vergessen, wie viele andere Selbsttäuschungen auch.

Sie waren nie allein, die Bosnier, Kroaten, Serben oder Kosovo-Albaner. Sie wurden beobachtet von allen Seiten, ihre Kämpfe für Kriegspropaganda genutzt, für die Rückkehr des ethnischen Arguments, für die Demontage des Völkerrechts, das Erproben von Waffen und Strategien, besonders im NATO-Krieg gegen Jugoslawien.

Im Kosovo haben inzwischen die Amerikaner eine ihrer größten europäischen Luftbasen errichtet, Bondsteel ihr Name. Wie ein eigener Staat im Protektorat - eine geschlossene amerikanische Welt mitten unter den Albanern. Es gibt dort zwar keine Ölquellen, dafür aber liegt Bondsteel direkt an der Öl-Trasse, die vom Kaspischen Meer zur Adria führen wird. Zitat Ende 

20 Jahre Krieg und Völkermord der USA und der Nato in Afghanistan und Irak haben alle oben genannten Akteure ohne Widerspruch hingenommen. Ich nicht . Ich hätte das Recht Russland zu kritisieren aber alle oben genannten Akteure haben das nicht!!

Sie haben einfach ihre verlogene Schnauze in Richtung Russland zu halten.
 
Gerade nach dem Völkermord der Deutschen an 27 Millionen Russen! Diese tagtägliche Kriegshetze von ARD ZDF RTL und politischer Klasse aus Ampel- und Grokoparteien geht mir genauso auf den Senkel wie die gebetsmühlenartige Corona Kampagne davor oder die Flüchtlingshetzkampagne der ZDF Rechtspopulisten davor.