Seit Impfbeginn landen immer mehr Kinder auf der Intensivstation!

Volle Kinder-Intensivstationen: Corona ist nicht der Grund - womöglich aber die Massenimpfung der Kinder dagegen 

Die Kinder- und Jugend-Intensivstationen in Deutschland sind derzeit so voll wie seit Beginn der Datenerfassung im November 2020 nicht. Ab Anfang September wurden zeitweise bis zu 22 Prozent mehr minderjährige Patienten behandelt als vor einem Jahr. An Corona liegt das nicht – und über mögliche Impffolgen will niemand reden.

Während Intensivstationen für Erwachsene seit Beginn der "epidemischen Lage von nationaler Tragweite" insgesamt relativ gleichbleibend belegt waren, schnellen die Zahlen schwer kranker Kinder seit Anfang September in die Höhe.

Seit etwa fünf Wochen befinden sich bundesweit durchweg mehr als 2.000 Minderjährige in intensivmedizinscher Behandlung. Das belegen die Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), die der Verband in tagesaktuellen Reports herausgibt. Dieser Wert wurde in der gesamten Pandemie bisher nicht erreicht. Woran liegt das?

"Corona ist für Kinder nach wie vor nicht sonderlich gefährlich"

"Auf keinen Fall hat das etwas mit Corona zu tun", versicherte DIVI-Sprecherin Nina Meckel am Dienstag im Gespräch mit der Autorin. Aktuell befänden sich bundesweit sechs positiv getestete Kinder und Jugendliche auf Intensivstationen. "Diese leiden aber alle an weiteren schweren Erkrankungen", erklärte sie. Sie würden daher wohl eher mit als wegen COVID-19 allein behandelt.

"Wir können an dieser Stelle Entwarnung geben: Das Virus, auch die neue Variante, ist für Kinder nach wie vor nicht sonderlich gefährlich", so Meckel.

Über weitere Informationen verfüge die DIVI als Betreiberin des Registers leider nicht, sagte sie. "Ob das an vermehrt auftretenden anderen Atemwegsinfekten oder auch anderen Ursachen liegen könnte, wäre daher reine Spekulation." Allerdings blickt sie mit Sorge auf die Entwicklung. "Jedes fünfte Intensivbett auf den Kinderstationen ist derzeit gesperrt", mahnte Meckel. Das liege vor allem am Personalmangel. Diese Situation bestehe seit vielen Jahren, und dies sei der Politik bekannt.

Viele Atemwegsinfekte: Durch Maßnahmen geschwächtes Immunsystem?

In der Berliner Charité bekommt man das zu spüren. "Unsere Kinderstationen, einschließlich der Intensivstation, sind seit mehreren Wochen stark belegt", teilte Anne Rediger, Sprecherin dieser Universitätsklinik, auf Anfrage der Autorin mit. Trotz der Verschiebung von Operationen bei Kindern, die keine Notfälle sind, müsse man bereits kleine Patienten in andere Kliniken in Brandenburg verlegen.

Auch die Verlegung sei inzwischen aber schwierig. Grund sei die "allgemein angespannte Situation" in den Kinderkliniken. Zunächst bestätigte Rediger, wesentlich dafür verantwortlich seien akute Atemwegsinfektionen, etwa mit dem RS-Virus. Dies sei ungewöhnlich:

"Wir sehen das in dieser Jahreszeit sonst nicht", erläuterte sie.

In den Medien wurde darüber vielfach spekuliert. Ärzte mutmaßen demnach, einer der Gründe für das verstärkte Auftreten anderer durchaus gefährlicher viraler und bakterieller Infekte bei Kindern seien die monatelangen Abstands- und Maskenverordnungen in Schulen, um Corona-Infektionen vorzubeugen. Das Immunsystem der Kinder könnte dadurch geschwächt sein, glauben Mediziner.

Rasanter Patientenanstieg: Könnten Impfnebenwirkungen eine Rolle spielen?

Obwohl sich Mediziner recht einig sind, dass COVID-19 für Kinder und Jugendliche keine ernste Bedrohung ist, läuft bekanntermaßen derzeit die Impfkampagne für Zwölf- bis 17-Jährige auf Hochtouren. Laut Robert Koch-Institut (RKI) sollen bereits mehr als 40 Prozent der Minderjährigen in dieser Altersgruppe mindestens eine Impfung mit den Vakzinen von Pfizer/BioNTech oder Moderna erhalten haben.

Und bei objektiver Betrachtung fällt auf: Der Anstieg der Intensivfälle bei Kindern und Jugendlichen korreliert zumindest zeitlich mit der Freigabe der Vakzine für diese Altersgruppe. So gab die Europäische Kommission den Impfstoff der Konzerne Pfizer und BioNTech am 31. Mai 2021 für Zwölf- bis 17-Jährige bedingt in der EU frei. Damit konnte er in Deutschland bereits angewendet werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am RKI folgte nach langem Zögern mit einer Empfehlung am 16. August.

Vor der EU-Zulassung Mitte Mai hatten laut DIVI etwas weniger als 1.900 Kinder und Jugendliche auf den Intensivstationen gelegen, einen Monat später, also 14 Tage nach Freigabe, waren es knapp vier Prozent mehr. Bis etwa Ende August hatte sich das Plus auf diesem Niveau gehalten, danach erfolgte ein neuer Anstieg.

So verzeichnete die DIVI im Register am 15. August, einen Tag vor der STIKO-Empfehlung, 1.922 intensivmedizinisch behandelte Kinder und Jugendliche. Am 31. August war die Zahl um 1,5 Prozent auf 1.951 gewachsen. Am 15. September versorgten die Kliniken bundesweit bereits 2.014 schwer kranke Kinder (plus 4,8 Prozent), am 30. September sogar 2.096 (plus neun Prozent). Seither lag das Plus gegenüber der Belegung am 15. August kontinuierlich bei sechs bis neun Prozent. Alles nur eine Folge von RS- und anderen Atemwegsviren?

PEI: Herzentzündungen und Gerinnungsstörungen auch bei Kindern

Allgemein ist inzwischen bekannt, dass insbesondere männliche Jugendliche nach der Impfung häufiger Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündungen bekamen. Da es sich um schwerwiegende Erkrankungen handelt, die potenziell zum Tod etwa durch Herzinfarkt führen können, ist es zumindest vorstellbar, dass vermehrt Jugendliche mit solchen Diagnosen auf den Intensivstationen liegen. Auch Blutgerinnungsstörungen wie Thrombosen, Embolien oder ein akuter Mangel an Blutplättchen werden als mögliche "sehr seltene" Nebenwirkungen bereits beschrieben.

Allein bis zum 31. August, also zwei Wochen nach der STIKO-Empfehlung, registrierte das dafür zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) 58 Meldefälle zu Minderjährigen, die unmittelbar nach der Impfung eine sogenannte Myokarditis (Herzmuskelentzündung) oder Perikarditis (Herzbeutelentzündung) erlitten hatten. Auch verstarben laut PEI bis dahin drei Kinder nach der Impfung unter anderem an Lungenblutungen und Multiorganversagen, einem Kreislaufschock oder einer Lungenembolie. Seither sind bereits mehr als eineinhalb Monate vergangen. Doch einen neueren Bericht hatte das Bundesinstitut bis Dienstag noch nicht veröffentlicht.

Aus "Datenschutzgründen": Charité will nichts zu weiteren Erkrankungen sagen

DIVI-Sprecherin Meckel sagte, in den Patientenzahlen seien auch viele Kinder unter zwölf Jahren enthalten, für die es noch kein Impfangebot gebe. Es könne daher pauschal "keinerlei Bezug zu möglichen Nebenwirkungen gezogen werden". Ohne Daten dürfte das auch gar nicht möglich sein. Über solche müsste die Charité verfügen. Aber dort will man dazu nichts sagen. Klinik-Sprecherin Rediger teilte auf Nachfrage mit:

"Nach interner Rücksprache möchten wir Sie auf die bereits getroffene Aussage, hinsichtlich des akuten anstiegs von respiratorischen Virusinfekten einschließlich RSV, hinweisen."

Über Erkrankungen der Patienten gebe man nichts bekannt, stellte sie klar und begründete dies mit "Datenschutzgründen". Deshalb gebe es auch keine Auskunft über möglicherweise gehäuft auftretende andere Krankheiten, als Atemwegsinfektionen. Das erscheint ein bisschen wie zweierlei Maß.

Mehr zum Thema - Bilanz des PEI: Deutlich mehr Kinder mit Impfreaktion als mit COVID-19-Diagnose im Krankenhaus

Linkspolitikerin Wagenknecht fordert Spahn auf, die Lügen über Geimpfte und Hospitalisierungen zu beenden

Immer mehr doppelt Geimpfte erkranken und versterben an Corona

Als "Skandal" bezeichnet einem Bericht zufolge die Linkspartei-Politikerin und Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht den Umgang des Bundesgesundheitsministeriums mit den Zahlen der "Impfdurchbrüche". Sie fordert eine zeitnahe Darstellung und eine Korrektur der politischen Maßnahmen gegen sogenannte Ungeimpfte.
Pandemie der Ungeimpften? – Wagenknecht kritisiert offiziellen Umgang mit Zahlen
 
Quelle: www.globallookpress.com © Klaus W. Schmidt via www.imago-images.de

Das Bundesgesundheitsministerium unter Jens Spahn (CDU) verschweigt aus Sicht von Sahra Wagenknecht (Die Linke) die steigende Zahl der sogenannten Impfdurchbrüche. Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sagte die Bundestagsabgeordnete:

"Jens Spahn will die Öffentlichkeit weiterhin nicht über die zunehmende Dynamik bei den Impfdurchbrüchen aufklären."

Dabei geht es um alle jene Menschen, die nach offizieller Darstellung einen vollen Corona-Impfschutz haben und die später trotzdem positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet werden oder mit der Diagnose COVID-19 erkranken. Ihr Anteil nimmt Berichten zufolge in den Statistiken des Robert Koch-Instituts (RKI) deutlich zu. Demnach waren in der Zeit vom 13. September bis zum 10. Oktober mehr als die Hälfte, nämlich 55 Prozent der positiv getesteten Personen durch die Injektion eines der experimentellen Impfstoffe "vollständig" gegen COVID-19 immunisiert worden.

Der Anteil dieser "Immunisierten" unter den derzeit intensivmedizinisch behandelten Patienten macht laut RND einen Anteil von 29 Prozent aus. In den vier Wochen zuvor lag dieser Anteil noch bei zehn Prozent, wie eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums dem RND erklärte. Demnach wird diese Entwicklung jedoch mit einem "rein statistischen Effekt" begründet, weil das RKI seine Zählweise umgestellt hätte.

Doppelt Geimpfte im Winter gefährdet?

Das RND verweist auf Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sowie der Deutschen Krankenhausgesellschaft, wonach die "allermeisten" COVID-19-Intensivpatienten nicht geimpft wären. Zugleich wird von einer schriftlichen Frage Wagenknechts an das Bundesministerium berichtet. In der Antwort dazu erklärte ein Staatssekretär den steigenden Anteil sogenannter Geimpfter auch mit der "Wahrscheinlichkeit, dass unter allen Personen, die sich infizieren, mitunter geimpfte Personen betroffen sein können".

Wagenknecht hält es laut RND für einen "Skandal, dass sich das Bundesministerium für Gesundheit weigert, die noch aktuelleren Zahlen auf Wochenbasis zu veröffentlichen". Wenn sich die Zunahme der sogenannten Impfdurchbrüche wie in den letzten Wochen fortsetzt, werde "noch in diesem Winter der überwiegende Teil der neuen COVID-19-Fälle durch Infektionen bei doppelt geimpften Menschen stattfinden", wird die Linken-Politikerin zitiert.

Die wiedergewählte Bundestagsabgeordnete kritisiert demzufolge die Reden von Politikern wie Spahn und Wissenschaftlern wie RKI-Präsident Lothar Wieler über eine angebliche "Pandemie der Ungeimpften" als "üble Stimmungsmache". Der zunehmende finanzielle Druck sowie das "öffentliche Mobbing" gegen Ungeimpfte sollten dringend beendet werden, fordert die Politikerin der Linken laut RND. Und es müssten von den regierenden Politikern "falsche Maßnahmen" wie die "2G"-Regeln, die Abschaffung kostenloser Tests und die Lohnstreichung für Ungeimpfte im Quarantäne-Fall schnellstmöglich zurückgenommen werden.

Tempolimit würde 5,4 Mio. Tonnen CO2 einsparen

Ampel wegen FDP voll dagegen

Studie des Umweltbundesamtes 

Beck bezieht sich auf eine Studie des Umweltbundesamts (UBA), die Anfang 2020 veröffentlicht wurde - nachdem der Bundestag den Vorstoß der Grünen zu einem Tempolimit bereits abgelehnt hatte. Der Studie liegen Daten der Bundesanstalt für Straßenwesen zu den mittleren Geschwindigkeiten und Geschwindigkeitsverteilungen auf Autobahnen zu Grunde.

Demnach ließen sich mit einem Tempolimit von 130 Kilometern pro Stunde die Treibhausgasemissionen des Verkehrs um jährlich 1,9 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente mindern. Bei einem Tempolimit von 120 km/h wären es 2,6 Millionen Tonnen und bei 100 Kilometern pro Stunde sogar 5,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente.

Die Grünen üben jetzt schon Verrat an der Sache des Klimaschutzes 

Vollständig geimpfter General Powell ( USA) stirbt an Corona

Ende der Märchenstunde

Laut Familie „vollständig geimpft“

Ex-US-Außenminister Colin Powell stirbt an Corona

Colin Powell, hier bei einer Rede vor den UN im Jahr 2003, ist im Alter von 84 Jahren gestorben.

In der zweiten US-Präsidentschaft von George W. Bush war Powell Außenminister. Nun ist der Ex-Republikaner an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.

Der frühere Außenminister der USA, Colin Powell, ist tot. Der pensionierte General starb im Alter von 84 Jahren an den Folgen einer Corona-Infektion, wie seine Familie auf Facebook mitteilte.

 

Der Mitteilung zufolge war Powell „vollständig geimpft“. Demnach wurde er bis zuletzt im Walter-Reed-Militärkrankenhaus im US-Bundesstaat Maryland medizinisch versorgt. Die Familie dankte dem Personal für die Behandlung.

Der ehemalige Republikaner war von 2001 bis 2005 unter Präsident George W. Bush als erster Afroamerikaner Außenminister in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. Bekannt ist Powell unter anderem für einen umstrittenen Auftritt vor den Vereinten Nationen 2003, wo er zur Begründung für einen Einmarsch der USA im Irak vermeintliche Belege für Massenvernichtungswaffen präsentierte, die Bagdad gar nicht besaß.

Vor seiner Zeit als Politiker hatte sich Powell in seiner militärischen Laufbahn zu einem Vier-Sterne General hochgearbeitet. In diesem Rang war er Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte während des Golfkriegs von 1991. Er war - ebenfalls als erster Afroamerikaner - US-Generalstabschef. Innerhalb der Bush-Administration galt Powell als moderate Kraft.

Vor der Präsidentschaftswahl im vergangenen November stellte sich Powell hinter den demokratischen Kandidaten Joe Biden und gegen den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump. Nach dem Sturm auf das Kapitol in Washington Anfang 2021 trat Powell aus der Republikanischen Partei aus.

 

Die Ampel wird für die Mehrheit grausam werden - für die Superreichen das Paradies auf Erden 

Dank FDP wird das Koalitionspapier den liberalen Kapitalismus und damit Marktgläubigkeit vor und über den Sozialstaat stellen

 

Hinter der Aufbruchs-Phraseologie steckt sozialpolitischer Stillstand und freie Fahrt für Superreiche und das wird nicht nur durch den Verzicht auf das Tempolimit deutlich dass  kostenlos und damit sozialverträglich Millionen Tonnen CO 2 Abgabe einsparen könnte . Stattdessen wird es für das einfache Volk insbesondere durch hohe Spritpreise und Preise für das Heizen  durch die Emissionsabgaben extrem teuer.

Wir stehen vor der nächsten Etappe des liberalen Kapitalismus, den man sich leisten können muß. Die Türen öffnen sich weiter für eine bunte Gesellschaft, aber für die Ausgeschlossenen des Systems zeichnet sich kaum Besserung ab und auch viele Migranten werden sozialpolitisch abstürzen oder als Billigarbeitskräfte trotz nominal höheren Mindestlohn, der im Bereich  Minijobs ausgehöhlt werden soll, zunehmend ausgebeutet werden . Und beim Megathema Klima verdient das Papier am ehesten die Bewertung „fauler Kompromiss“. Das Tempolimit zeigt es ganz gut auf, dass es dieser Koalition insgesamt im Kern eben nicht um Klimaschutz geht sondern darum der top Wirtschaft zu dienen  und nur insoweit Klimaschutz zu betreiben insoweit es die Top Wirtschaft zulässt und es deren Profitinteressen nicht stört. 

Was die offene Gesellschaft angeht, verbindet sich der Ton der Erneuerung in Teilen mit einer politischen Energie, die die Ampel vor allem im Grün und Gelb der beiden liberalen Koalitionsparteien leuchten lassen könnte.

„Wir wollen unsere Rechtsordnung der gesellschaftlichen Realität anpassen“, heißt der Schlüsselsatz.

Und was dazu im Sondierungspapier angedeutet wird, sieht nach ernst gemeintem Einsatz für diejenigen aus, die bis heute Diskriminierungen wegen ihrer Hautfarbe oder Herkunft, ihrer sexuellen Identität oder alternativer Formen des Zusammenlebens ausgesetzt sind. Das ist nicht gerade radikal – das Wort „Quote“ zum Beispiel kommt nicht vor –, aber es löst das Versprechen einer „Fortschrittskoalition“ zumindest im Ansatz ein. Und Gendern als Selbstzweck steht eben für eine pseudo-linke  und rein  verbale  fortschrittliche Ausrichtung der Politik.

Dass die Grünen die Forderung nach Tempo 130 quasi vorauseilend aufgegeben haben, ist unverzeihlich  aber nicht mal konkrete Zusagen  für eine entschiedene Klima-Ordnungspolitik sind stattdessen gemacht worden.  Aber die sind weitgehend Fehlanzeige.

Stattdessen eine abgespeckte (auf Gewerbegebäude begrenzte) Solarpflicht für Neubauten, zu nichts verpflichtende FDP-Lyrik („Neue Geschäftsmodelle und Technologien können klimaneutralen Wohlstand und gute Arbeit schaffen“) sowie ein höchst allgemeines und phrasenhaftes sowie substanzloses Bekenntnis, das Klimaschutzgesetz „konsequent weiterzuentwickeln“.

Nun aber zu den „Ausgeschlossenen“. Globaler Klimaschutz ist ebenfalls kein Thema! 

Von denen, die im globalen Süden mit Armut und Umweltschäden für unsere Produktionsweise bezahlen, ist bisher praktisch gar nicht die Rede. Aber auch die ungerechte Ressourcenverteilung bei uns bleibt, Christian Lindner sei „Dank“, fast unangetastet – trotz Mindestlohn und Kindergrundsicherung.

Keine Steuerreform, Festhalten an der unsinnigen und unsozial ausgerichteten Schuldenbremse, keine allgemeine Bürgerversicherung, in der alle einzahlen, kein Ende der Sanktionen (hier schamhaft hinter dem Wort „Mitwirkungspflichten“ versteckt) beim Hartz-IV-Ersatz  ein liberales „Bürgergeld“. Es bleibt alles Stückwerk! 

Wenn schon Ampel, dann hätte in einer wahrhaft „sozial-links-liberalen“ Koalition die Chance des Projekts gelegen. Aber das ist mit der rechtspopulistischen und wirtschaftsliberalen FDP der Superreichen nicht zu machen. 

In der Erkenntnis, dass die Idee der Freiheit nur überzeugen kann, wenn potenziell alle Gesellschaftsmitglieder sie sich auch „leisten können“ – egal, ob es um die Kosten von Bildung, kultureller Teilhabe oder Klimaschutz geht.

Wenn die Koalitionsverhandlungen nur das halten, was das Ergebnis der Sondierungen verspricht, ist diese Chance  jetzt schon absolut vertan.