Linkspartei will sich weiterhin für offene Grenzen und gegen Abschottung einsetzen

Nachdem vorher die Parteivorsitzenden  der Linkspartei namens Riexinger und Kipping in einem ND Interview schon indirekt auf das  Manifest der Neuen Linken -Bewegung eingegangen waren und ebenfalls die Eigentumsfrage sowie die Forderung nach Vergesellschaftung als Kernforderung proklammierten, haben sie sich als Parteivorstand jetzt vor dem Parteitag auch zur Flüchtlingsfrage positioniert. 

Offensichtlich will  man der für September 2018 geplanten #NeuenLinken-Sammlungsbewegung vor der Gründung schon den Wind aus den Segeln nehmen. Nach einem ersten Anlauf nach dem Manifest der Neuen Linken hatte Sahra Wagenknecht  den Namen  #Fairland für diese erweiterte neue linke Sammlungsbewegung abgelehnt. 

Nur hat die Linkspartei die Forderung nach Überwindung des Kapitalismus und nach Vergesellschaftung schon lange Zeit im Grundsatzprogramm. Nur immer an  der Macht wie aktuell in Thüringen, Berlin und in Brandenburg wird in Regierungen mit der SPD regelmäßig die Eigentumsfrage realpolitisch eben nicht gestellt und auch nicht gefordert. Die Forderung nach Vergesellwschaftung von Konzern- und Oligarchen-Eigentum  wird in Regierungen nirgendwo gestellt. 

Darum ist der aktuelle Parteivorstand in dieser Kernfrage nicht glaubwürdig.

Die Spitze der Linken will die innerparteiliche Diskussion um die Flüchtlingspolitik beenden und auf dem Parteitag in Leipzig in einer Woche eine Richtungsklärung durchsetzen. In dem Antrag des Vorstands für den Parteitag werden "sichere, legale Fluchtwege, offene Grenzen und ein menschenwürdiges, faires System der Aufnahme von Geflüchteten und einen Lastenausgleich in Europa" gefordert. "Statt Abschiebung wollen wir Bleiberechte für Menschen, und statt Familien auseinanderzureißen, wollen wir sie zusammenführen", heißt es dort.

"Der Parteivorstand erneuert in seinem Antrag die Grundüberzeugung unserer Partei von offenen Grenzen und einer solidarischen Einwanderungsgesellschaft", sagte Bundesgeschäftsführer Harald Wolf am Samstag nach Beratungen des Vorstands der Nachrichtenagentur AFP.

Nach "Monaten der öffentlichen Debatten" werde der Bundesparteitag dazu "eine inhaltliche Richtungsentscheidung treffen".

Hintergrund sind Äußerungen der Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht, die in den vergangenen Wochen die Position der Parteispitze um die Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger in der Flüchtlingspolitik wiederholt infrage gestellt hatte, meldet AFP.

Wagenknecht sprach sich etwa für eine Begrenzung der Zuwanderung aus, um die Beschäftigten in Deutschland vor "Dumpingkonkurrenz" zu schützen. Sie betonte zudem mehrfach, es könnten nicht alle Flüchtlinge aufgenommen werden.

Dabei wird übersehen, dass es Sahre Wagenknecht darum geht, die deutschen Kapitalisten bzw. die Top-Wirtschaft für die Dumpinglohnpolitik verantwortlich zu machen und nicht die Flüchtlinge, die allenfalls Opfer dieser  kapitalistischen und  die Gesellschaft spaltenden Billiglohnpolitik sind. 

Die Linkspartei wäre gut geraten wie die KPD unter Thälmann in Weimar eine Politik zu finden, die einerseits die Interessen der deutschen Arbeiterbewegung und des deutschen Prekariats wahrt und andereseits das linke Grundprinzip der internationalen Völker-Solidarität nicht aufgibt.  

Es scheint dem Parteivorstand aber eher  um eine Abgrenzung gegenüber Wagernknecht  zu gehen statt um eine grundlegende Lösung, die auch die Interessen der Benachteiligten hier im Lande wahrt. 

Der Streit zwischen Parteivorstand und Fraktion eskaliert schon seit geraumer Zeit. Nicht die Fraktionsführung hat versucht, die Parteiführung zu entmachten, sondern die Parteiführung hat versucht, die Rechte der Fraktionsvorsitzenden zu beschneiden. Das war zumindest kein integrativer Akt. Nicht die Fraktionsspitze hat gesagt, sie wolle die Parteiführung wegmobben, sondern der Parteivorsitzende Riexinger hat in Madrid nach einigen Gläsern Wein die Absicht bekundet, Sahra Wagenknecht wegzumobben, sagt Oskar Lafontaine in einem Taz-Interview.

Auf dem Parteitag vom 8. bis 10. Juni will die Parteispitze nun eine Klärung in der Frage erreichen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir unseren Kurs der sozialen Gerechtigkeit und der Solidarität fortsetzen", sagte Wolf.

 

In dem Antrag des Parteivorstands heißt es: "Wir wollen Fluchtursachen bekämpfen durch einen sofortigen Stopp von Waffenexporten und friedliche Konfliktlösungen." Zudem solle das Sterben im Mittelmeer durch eine offene Flüchtlingspolitik beendet werden. Im Hinblick auf die Situation in Deutschland formulierte der Vorstand: "Wir wollen eine soziale Offensive, die das Leben für alle Menschen in Deutschland besser macht: mit bezahlbarem Wohnraum, guter Bildung und Arbeit."

#Kipping und #Riexinger stellen sich auf dem Parteitag zur Wiederwahl. Sie stehen seit 2012 gemeinsam an der Spitze der Partei.

 

Oskar Lafontaine (Die Linke) konstatiert die Abschaffung der Demokratie in Italien

Italien: Die Demokratie wird abgeschafft

Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella hat die Ministerliste der Koalition aus Fünf-Sterne-Bewegung und Lega Nord nicht akzeptiert. Er fürchtet, dass die Märkte Italien mit höheren Zinsen bestrafen. Jetzt drohen Neuwahlen. Groß ist die Gefahr, dass aus dieser Wahl die Fünf-Sterne-Bewegung und die Lega Nord mit noch mehr Stimmen hervorgehen. Ein solches Ergebnis würden die Märkte wiederum mit höheren Zinsen bestrafen. Es gibt nur eine Lösung: Am besten schaffen wir Demokratie und freie Wahlen ab (ist ironisch gemeint)! Oder haben die Märkte sie nicht schon längst abgeschafft?

 

#italien #leganord #fünfsterne #demokratie #eu #europa #dielinke #oskar#lafontaine #oskarlafontaine

Sahra Wagenknecht gedenkt den Opfern des rassistischen Brandanschlages in Solingen vor 25 Jahren 

Vor 25 Jahren wurden 5 Frauen und Mädchen bei einem rassistisch motivierten Brandanschlag im nordrhein-westfälischen Solingen im Schlaf ermordet. Ich gedenke Gürsün Ince, Hatice Genç, Gülüstan Öztürk, Hülya Genç und Saime Genç und habe großen Respekt vor den Angehörigen und ihrem dauerhaften Engagement für Versöhnung und für ein friedliches Miteinander. Die Erinnerung an Solingen ist für uns eine Mahnung und Verpflichtung, rechte Gewalt und Rassismus entschieden zu bekämpfen.

 

Scheinheilige Asyl-Hetzkampagne - wegen 0,05 % willkürlich anerkannter Flüchtlinge 

Wegen gerade  mal wegen 400 bis 1200 willkürlich anerkennten Asylbewerbern in Bremen  entfachen Rechtspopulisten eine Hetz-Kampagne  in der Flüchtlingsfrage,  die dem Rechtspopulisten udn zuständigen CSU- Bundesinnenminister Seehofer (CSU) auf die eigenen Füße fallen  könnte - zumal teiloe der Opposition einen Bundestags-Untersuchungsausschuß  deshalbb fordern.

Wenn man genauer hinschaut sind diese Asylbewerber teilweise bis zu 20 Jahre in Deutschland. Da sie immer noch nicht anerkannt wurden, haben sie versucht, durch Bezahlung das Verfahren zu Ihren Gunsten zu beschleunigen. 

Das  funktioniert aber nur, wenn das deutsche Behörden koruppt und bestechlich sind und das ist das eigentliche  Problem in der Bananerepublik Deutschland.

Nich Rassisten  würden eher die zu Unrecht nicht anerkannten Flüchtlinge thematisieren, die  im nachhinein doch  noch ihre Asyl-Anerkennuing durchgesetzt haben  als die wenigen, die quasi ohne Prüfung anerkannt  wurden - denn die Zahl der zu Unrecht nicht anerkannten flüchtlibge ist 30 mal höher als die Zahl der hier betroffenen Asyslbewerber, 

Rechtspopulistische Staats- udn Konzernmedien versuchen dieses AfD Thema zum Top-Thema ihrer Sender  zu machen. Insbesondere ZDF udn NTV haben diesdes Thema tagelang zum Top-Thema ihrer Nachrichtensendungebn gemacht .. Dier ARD hat im Presseclub dieses Thema zur Aslhetze genutzt - genauso wie das ZDF in den Talkshows von "Illner" bis "Anne Will" dieses Thema sofort medienwirksam breitgetreten haben udn der AfD so Schützenhilfe leistete.

Trotdem floppte die Berliner AfD Demo, an der sich nur 2500 Personen beteiligt hatten. Die Polizei sprach zwar  von 5000 Teilnehmern - aber die Gegendemo gegen Rassismus und Menschenhass und für Vielfalt  hatte über 25 000 Teilnehmer ( nach anderen Angaben sogar  über 50 000).   

Ex-CIA-Agent gesteht: USA wollten Jugoslawien zerschlagen und kein basisdemokratisch-sozialistisches Modell überleben lassen

In Jugoslawien gab es vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion ein relativ autonomes und autarkes basisdemokratisches Sozialismusmodell der Arbeiterselbstverwaltung.

Die USA hatten ein Interesse daran neben der EU kein anderes Modell optional  in Europa neu entstehen zu lassden.

Deshalb wurden die Völker von der US Regierung gegeneinander aufgehetzt und der Bürgerkrieg in Europa wurde  eingeheizt, wie ein CIA Papier deutlich macht. 

Der sozialistische Traum von Brüderlichkeit und Einheit im Vielvölkerstaat Jugoslawien unter Tito wurde nach dessen Tod zu einem Albtraum für die Balkan-Staaten. Hunderttausend Tote. Eine Million Vertriebene. Der größte Genozid in Europa seit 1945. Der tapfere Vielvölkerstaat musste sich einer westlichen Übermacht geschlagen geben. 

Ausgerechnet eine rot-grüne  Schröder/Fischer- Bundesregierung hatte  sich am Massenmord der USA in Serbien beteiligt. 

Allein und isoliert hatte Jugoslawien nach dem Zerfall der Sowjetunion lange den von den Westmächten unterstützten Sezessionen und Sanktionen widerstanden.

Allen Widrigkeiten zum Trotz blieben die einzelnen Territorien unabhängig und verpflichteten sich zu einer Wirtschaft, in der sozialistisches Eigentum eine Hauptrolle spielte.

Die jugoslawische Föderation hat vieles überstanden, aber es waren westliche verdeckte Operationen, allen voran der USA, die schließlich mit Hilfe der NATO durch einen Putsch zum Desaster führten.

Unter dem Titel „Yugoslavia Transformed“ entwickelte die CIA eine Strategie für den Jugoslawienkrieg

Schon im Oktober 1990 wurde vom Direktor der Central Intelligence Agency CIA ein Szenario erstellt das folgende Punkte enthielt:

  1. Jugoslawien wird innerhalb eines Jahres aufhören, wie ein Bundesstaat zu funktionieren und sich wahrscheinlich innerhalb von zwei Jahren auflösen. Eine Wirtschaftsreform wird den Zusammenbruch nicht verhindern.
  2. Serbien wird kroatische und slowenische Versuche blockieren, eine jugoslawische Konföderation zu bilden.
  3. Es wird ein langwieriger bewaffneter Aufstand der Albaner im Kosovo stattfinden. Ein landesweiter Krieg ist unwahrscheinlich, aber interkommunale Konflikte werden das Auseinanderbrechen begleiten und danach andauern. Die Gewalt wird hartnäckig und bitter sein.
  4. Es gibt wenig, was die Vereinigten Staaten und die europäischen Alliierten tun können um die Einheit Jugoslawiens zu erhalten, denn die Jugoslawen werden solche Bemühungen als gegen die Demokratie und Selbstbestimmung gerichtet sehen.

Im November 1998 legte Präsident Bill Clinton einen Plan für den Sturz der jugoslawischen Regierung vor, ein gewalttätiger Konflikt in Montenegro würde der NATO einen Vorwand für eine Intervention bieten.

Der anfängliche Schwerpunkt des Plans lag auf der Unterstützung sezessionistischer Kräfte in Montenegro und der rechten Opposition in Serbien.

Man nutzte ethnische und religiöse Spannungen geschickt aus, um Volksgruppen gegeneinander aufzuhetzen. Subversive Agenten der Geheimdienste hatten Millionen Dollar zur Verfügung und Aktionen unter falscher Flagge verfehlten nicht die beabsichtigte Wirkung.

Die Blaupause für viele der von den USA inszenierten Kriege, nämlich perfide Lügen, funktionierte auch in Jugoslawien und wie immer im Vorfeld von Kriegen war der Börsenspekulant George Soros mit von der Partie.

Soros verriet später auch, welche Chancen dieser erzwungene Krieg eröffnet hat. Das Engagement der USA in der Region, so sagte er, "schafft Investitionsmöglichkeiten" und "Ich bin glücklich, mein Geld dort hinzuschleppen, wo es hingehört". Ähnlich glücklich dürfte auch der für den Jugoslawienkrieg zuständige NATO-General Wesley Clark gewesen sein, da die USA im nach Kriegsende eilig als unabhängig erklärten Kosovo die größte US-Militärbasis Europas – das Camp Bondsteel – als Bastion der NATO in Südosteuropa errichteten.