IZ History: Das Massensterben der 5 NSU Zeugen

Das reihenweise Sterben der NSU-Zeugen

  • Rätselhafte Todesfälle rund um den NSU-Prozess - nur Zufall?
  • Fünf Zeugen sterben unter merkwürdigen Umständen
  • Ermittler erklären den Tod jeweils schnell als "natürlich" oder selbst gewollt
  • Staatsanwaltschaft will nach WDR-Informationen Fall Corelli neu untersuchen.

Die fünf toten Zeugen rund um den NSU-Prozess. Sie könnten zufällig gestorben sein. Nur wären es doch recht viele Zufälle. Immer mehr Beobachter haben Zweifel daran. "Da stimmt was nicht. Das ist zu viel Zufall", sagt zum Beispiel der Politwissenschaftler Hajo Funke, der nicht nur die NSU-Morde, sondern auch das reihenweise Sterben der Zeugen untersucht.

Dass all das nicht so weit hergeholt ist, zeigt der Fall Corelli (Thomas Richter). Er soll an einer Diabeteserkrankung gestorben sein -doch der Fall soll jetzt neu aufgerollt werden. Der Diabetes-Experte Werner Scherbaum erklärte gegenüber dem NSU-Untersuchungsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags, dass er weiter davon ausgehe, dass Corelli eines natürlichen Todes gestorben sei. Bei seinem Gutachten im Jahr 2014 sei ihm aber die Dimension des Falles nicht bewusst gewesen. Nach dem, was er jetzt über den Fall wisse, müsse man hier alles in Betracht ziehen – bei der Brisanz.

Die Chronologie der Todesfälle

  • Februar 2016, Sascha W.: Laut den Ermittlungsbehörden soll Sascha W. Selbstmord begangen haben. Er war der Verlobte von Melissa M., die im Vorjahr verstorben war. Zu den Details von Sascha W.s Tot schweigt die Staatsanwaltschaft, die Ergebnisse seiner Obduktion sind noch nicht bekannt.
  • März 2015, Melissa M.: Nur einen Monat nach ihrer Aussage im NSU-Ausschuss stirbt die 20-jährige Melissa M.. Sie ist die Exfreundin von Sascha W., der dann im Februar 2016 ebenfalls verstarb (siehe oben). Auch Melissa M.s Tod ist rätselhaft: Sie stürzte mit dem Motorrad, prellte sich dabei aber nur das Knie. Laut Obduktionsbericht starb sie wenig später an einer Lungenembolie, die durch eine Thrombose entstanden sein soll. Ihr damaliger Verlobter brachte Melissa noch in die Klinik.

  • April 2014, Thomas Richter alias Corelli: Der Tod von Thomas Richter - auch er ist mysteriös. Er hatte jahrelang als V-Mann für den Verfassungsschutz gearbeitet. Nach seiner Enttarnung landete er in einem Zeugenschutzprogramm, lebte in einem Haus in Paderborn. Mitarbeiter des Verfassungsschutzes fanden ihn dort tot auf. Der 39-Jährige soll an einer unentdeckten Diabeteserkrankung gestorben sein. Auch diese Todesursache klingt zumindest merkwürdig. Die Geschichte um den Tod des V-Mannes wird gerade auch immer bizarrer. Die Staatsanwaltschaft will den Fall neu untersuchen.
  • September 2013, Florian H.: Ein Mann verbrennt in seinem Auto. Es ist der 21-jährige Florian H., ein Aussteiger aus der rechten Szene. An seinem Todestag sollte er eigentlich bei der Polizei aussagen, die Staatsanwaltschaft geht dennoch von Selbstmord aus.
  • Januar 2009, Arthur C.: Der erste der fünft Toten. Er soll ebenfalls Suizid begangen haben. Der 18-jährige Arthur C., sein Name taucht in den Ermittlungsakten eines NSU-Mordes auf. Im Januar 2009 verbrannte er in seinem Auto auf einem Waldparkplatz bei Heilbronn.

"Da schwirrt eine Angst herum, die nicht erklärt ist"

"Da schwirrt eine Angst herum, die nicht erklärt ist, aber auf eine Gewaltstruktur von Rechtsextremen und organisierte Kriminalität hinweist", sagt der Journalist Funke. Die Rechtsbehörden seien dieser Herausforderung bisher nicht gerecht geworden. Es ist ein unheimlicher Vorwurf: Morden tatsächlich Unbekannte weiter - lange nach den mutmaßlichen Verbrechen von Uwe Mundlos, Uwe Böhnhard und Beate Zschäpe?

Todesfälle haben mit NSU-Komplex zu tun

Seit Mai 2013 läuft der NSU-Prozess in München, die juristische Aufarbeitung des jahrelang unerkannten braunen Terrors in Deutschland. Im Mittelpunkt steht die Angeklagte Beate Zschäpe, seit 2011 in Haft. Böhnhard und Mundlos sind tot.

Der Journalist Thomas Moser recherchiert seit Jahren zu den Ungereimtheiten des NSU und glaubt nicht an all die Zufälle: "Brisanz erhalten die Todesfälle dadurch, dass die NSU-Täter damit nichts zu tun haben können. Aber die Todesfälle haben alle mit dem gesamten NSU-Komplex zu tun."

Bundes-Linkspartei hat hunderte Mitgliedschaften im Landesverband Saar gestrichen  

Nachdem zuerst  die Landespartei erfolglos aufgefordert war, Karteileichen und Schein-Mitgliedschaften der Linken in Kreisverbänden  im Saarland zu entfernen, hat die Bundespartei selber ca 300 Mitglieder gestrichen, die vorher erfolglos  angemahnt und zur Zahlung der  Mitgliedsbeiträge aufgefordert worden waren.

Wie gut informierte interne Kreise der  Bundes-Linken berichten, hat jetzt der Bundesvorstand der Linken im Saarland einige hundert FAKE - MITGLIEDSCHAFTEN gegen den Willen des amtierenden Landesvorstandes aus der Mitgliederdatei entfernt! 

Diesen Sachverhalt mußte selbst der linke Bundestagsabgeordnete Lutze MdB auf einer anberaumten Kreismitgliederversammlung in Saarbrücken am  22.06.2019  einräumen.

Diese Kreismitgliederversammlung kam deshalb zustande, um die Resolution zum Rücktritt des dubiosen Vize Landesvorsitzenden Neumann wegen dem Doktortitelskandal zu verabschieden, die dann mit überwältigender Mehrheit auch gegen  den angeblichen " Doktor"  Andreas Neumann verabschiedet wurde! 

Die Gefolgsleute von Lutze  werden immer weniger. Für die im September stattfindenden Landesparteitag  könnte dies auf die Nicht-Wiederwahl von Thomas Lutze trotz  Bundestagsmandat hindeuten. 

Diese FAKE - MITGLIEDSCHAFTEN rühren  vor allem aus der Zeit her, als Thomas Lutze Landesschatzmeister und Andreas Neumann Landesgeschäftsführer war!

Denn den hauptverantwortlichen Zugang zu der Mitgliederdatei (MGL) haben nach Insider-Informationen immer nur diese beiden Funktionäre.

Welche Auswirkungen diese Tatsache jetzt auf die zurückliegenden Strafanträge und das Gerichtsverfahren wegen Wahlbetrug nach sich ziehen wird,  bleibt abzuwarten.

Selbst Linken Fraktionschef Oskar Lafontaine hatte sofort nach der Bundestagswahl September 2017 in der SZ auf diese Wahlmanipulationen hingewiesen.

Danach folgten die diesbezüglichen Erklärungen zu den Rücktritten von Landesgeschäftsführer Leo Stefan Schmitt und von Prof. Dr. Heinz Bierbaum. 

Jetzt wurde auch endlich der Bundesvorstand aktiv-

Zudem wird intern berichtet, dass der amtierende Landesschatzmeister  Manfred Schmidt noch über einige Hunderte FAKE - MITGLIEDSCHAFTEN informiert sein soll, die auch noch bereinigt werden sollen !

Welcher Bundesvorstand egal welcher politischen Partei würde ohne Not hunderte Mitglieder  gleichzeitig nach Kurzintervention aus der Partei entfernen, wenn diese Mitgliedschaften legal zustande gekommen und nachhaltig real existent wären - zumal  mögliche Mauscheleien und Kungeleien inklusive "Stimmenkauf" bereits in einigen Landesverbänden der Linkspartei in der Vergangenheit immer wieder thematisiert wurden. 

Trotz entgegengesetzter Bekundungen von Andreas Neumann soll auch die Mitglieschaft der rechtsgerichteten "Burschenschaft" laut Insider-Informationen  weiter fortbestehen. 

Vergewaltiger mit Wolfsmaske war Deutscher.  Rechte von CDU via AfD bis NPD sprachlos

Der Vergwaltiger einer 11 Jährigen in München ist christlich abendländisch sozialisierter  Deutscher, der schon mal  zu ca 5 Jahren wegen einer Vergewaltigung verurteilt worden war. 

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 43-jährigen Deutschen, der bereits wegen sexuellem Missbrauch eines Kindes vorbestraft ist.

Forderungen nach Entzug der staatsbürgerlichen Rechte  oder gar der Staatsbürgerschaft sind insbesondere  von rechtspopulistischen und völkischen Parteien und Medien wie NTV, ZDF BILD oder RTL in diesem Fall nicht zu hören. 

Vergewaltigung in München: Täter soll wolfsähnliche Maske getragen haben

Der Mann wollte noch flüchten, doch die Beamten konnten ihn vorläufig festnehmen. Der Mann bestand auf seinen Wahlverteidiger und machte bislang laut Polizei und Staatsanwaltschaft München keine Angaben zur Sache.

Gegen ihn wird ein Haftbefehl wegen schwerem sexuellen Missbrauch von Kindern in Tateinheit mit Vergewaltigung und Nötigung erlassen werden. Er soll am Freitag dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Mann vergewaltigt Mädchen mit Wolfsmaske

Was war passiert? Das Mädchen war am Dienstag am Fasangarten durch eine Parkanlage spaziert, als ihn der Tatverdächtige plötzlich hinter ihr stand. Er habe sie zu Boden gerissen, sie schwer sexuell missbraucht.

Nach der Tat, so schildert es der Polizei-Kommissar Ignaz Raab, habe er ihr gedroht sie und ihre Familie zu töten, wenn sie um Hilfe rufe. Laut dem Kind soll er auch gesagt haben: „Ich weiß, wo du wohnst.“

Noch unheimlicher. Der Täter soll eine „Wolfsähnliche“ Maske getragen haben. Außerdem soll er weiße Latexhandschuhe angehabt haben, wie sie in Krankenhäusern getragen werden.

Das Mädchen berichtete ihrer Mutter von dem Vorfall. Die alarmierte sofort die Polizei.

DNA-Treffer überführt vorbestraften Mann

Die leitete intensive Fahndungsmaßnahmen ein. Und konnte durch einen DNA-Treffer den Tatverdächtigen ausfindig machen. Am Körper, Intimbereich und der Kleidung konnten die Spurensicherer DNA feststellen und wurden in der Datenbank fündig.

Hinzu kamen weitere Beweismittel. Beispielsweise Videoaufnahmen an der S-Bahnstation Fasangarten. Sie waren wahrscheinlich in der selben Bahn. Am Bahnhof sei der Tatverdächtige gemeinsam mit dem Mädchen aus der Bahn ausgestiegen, habe in 20 Metern Abstand sie verfolgt und im Park das Mädchen überwältigt und vergewaltigt.

„Wir sind sehr froh, dass wir ihn so schnell ermitteln und festnehmen konnten“, so Oberstaatsanwältin Anne Leiding.

 

 

Gibt 12 700 rechtsradikale und gewaltbereite Terror-Gefährder im Lande 

24 000 Rechtsradikale gibt es laut aktuellem Verfassungsschutzbericht, wovon die Hälfte also etwa 12 000 gewaltbereite Gefährder und militante  Neonazis sind.

Deutscher Terror muss in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt werden.  

 Bei den Rechtsextremen stieg die Zahl im Vergleich zum Jahr 2017 um weitere 100 Personen - "so dass ein neuer Höchststand erreicht ist". Seit 2014 sei die Zahl der Rechtsextremen jedes Jahr angestiegen.

Mehr als jeder zweite RECHTSEXTREMIST gilt als "gewaltorientiert", genau wie 2017 waren es insgesamt 12.700 Menschen.

In Parteien wie der NPD organisierten sich dem Bericht zufolge etwa 5500 Rechtsextreme, 6600 gehörten parteiunabhängigen Strukturen wie der "Identitären Bewegung" an.

Über 13.000 gelten als weitgehend unstrukturiert. Zu den Feindbildern der Rechtsextremen gehörten Ausländer, Asylbewerber und Muslime, aber auch Politiker.

Die Zahl der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuften Gewalttaten ist 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,2 Prozent gestiegen, die Zahl der Straftaten sank minimal um 0,3 Prozent.

Es wurden sechs versuchte Tötungsdelikte als rechtsextremistisch eingestuft, 2017 waren es noch vier.

Auffällig sei dem Verfassungsschutz zufolge ein Anstieg an Straftaten mit antisemitischem  und  islamfeindlichen Motiv.

Die Zahl der registrierten Gewalttaten stieg hier um 71,4 Prozent.  

Da stellt sich doch die Frage, warum Systemmedien nicht die Ausbürgerung oder den Entzug von Bürgerrechten  diskutiert, die das Gruindgesetz in Artikel 18 ausdrücklich vorsieht und die Konzern-  wie Staatsmedien im Falle von Syrien-Rückkehrern mit deutschenm Pass sehrwohl thematisieren. 

Geht es hier um verdeckten Rassismus oder  wie soll diese Diskrepamz bei der  unterschiedlichen Behandlung  von Deutschen mit  in der Regel unterschiedlicher ethnischer Herkunft erklärt werden !??

Bundesinnenminister Seehofer puscht selektiv Anti-Rassismus,  indenm  er eien Konferenz gegen Antisemitismus  anstrebt, die er im Falle der Islamfeindlichkeit und angesichts brennender Flüchtlingsunterkünfte und Moscheen eben nicht anstrebt.

Selektiver Anti-Rassismus hat oft eine faden Beigeschmack , zumal die AfD sich gegen den Antisemitismus stellt, um ihre Islamfeindlichkeit besser ausleben zu können.   Man verspricht sich eben so im der Mitte der Gesellschaft mehr Akzeptanz für Rassismus gegn Muslime  zu erheischern, die so aus der  Sicht der Rechtspopulisten die  Juden von heute sind. 

 

 

NSU 2.0 Neonazi-Terror-Netzwerk. Weitere Verhaftungen im Mordfall Lübcke 

Immer mehr wird deutlich, dass Stephan Ernst als militanter Neonazi  im Mordfall Lübcke nicht alleine gehandelt hatte.

Nachdem deutlich wurde, dass der Neonazi Ernst die Todesliste der NSU quasi abgearbeitet hatte, wird jetzt auch das Mitwirken weiterer Neonazis im Mordfall bekannt. 

Im Zuge der Ermittlungen im Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke wurden zwei weitere Personen festgenommen.
 
Es handelt sich demnach um den Lieferanten der Tatwaffe und den Geschäftsvermittler. Der Waffenlieferant heisst Elmar J.  Markus H. ist ein weiterer Beteiligter. Er gehört zur Kasseler Neonazi-Szene und war nach Panorama-Informationen jahrelang beim "Freien Widerstand Kassel" aktiv.  Er war bereits 2006 im Zusammenhang mit dem Mord an Halit Yozgat in Kassel als Zeuge vernommen worden. Das haben Recherchen des ARD-Politikmagazins Panorama ergeben. Wie sich später herausstellte, war Yozgat ein Opfer der Terrorgruppe NSU. H. soll das Mordopfer Yozgat gekannt haben.  Er war also schon im NSU Mordfall  im Internetcafe in Kassel vberwickelt, wo der VS Spitzel Führer Andreas Temme zum Zeitpunkt im Ladenlokal war. Unter dem Pseudonym "Stadtreiniger" verbreitete er bereits vor mehr als zehn Jahren Hasskommentare auf den Internetseiten einer Lokalzeitung. "Die BRD ist nicht Deutschland", hieß es dort etwa.
 
"Wenn ich mir das so recht überlege, sollte es wieder eine Reichskristallnacht geben", hatte "Stadtreiniger" im internen Forum des "Freien Widerstands Kassel" geschrieben. Screenshots der Einträge liegen Panorama vor. Damals soll H. schon über die Beschaffung von Waffen und Sprengstoff diskutiert haben. 2006 war H. den Sicherheitsbehörden wegen des Brüllens von "Sieg Heil" und dem Zeigen des Hitlergrußes in einer Kneipe aufgefallen. Dafür wurde er später zu einer Geldstrafe verurteilt. Zudem gibt es zwei weitere Verdächtige. 
 
Die Waffe war  in einem Erd-Depot auf dem Geländes des Arbeitgebers von Stephan E. gelagert.  Zu den 5 Waffen gehörte eine Uzi und eine Pumpgun. Zudem handelte Stepan E. selber mit dort gelagerten Waffen.   
 
Eine Hausdurchsuchung fand im Landkreis Höchsta statt. 

Stephan E. hat nach Angaben von Generalbundesanwalt Peter Frank gestanden, Anfang Juni den Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke getötet zu haben.

Der 45-Jährige ist mehrfach vorbestraft und war in früheren Jahren durch Kontakte in die rechtsextreme Szene aufgefallen. Lübcke war in der Vergangenheit wegen seiner Haltung zu Flüchtlingen bedroht worden.

Ob er als V - Mann vom Verfassungsschutz  geführt wurde ist noch unklar. Allerdings wurde die Existenz einer  anfangs geleugneten VS Akte eingeräumt, die aber geheim gehalten wird. Das deutet auf eine mögliche Arbeit des Neonazis als V- Mann für das Merkel Regime hin. 

Im Zuge der Fahndungen und auf Hinweis des geständigen Täters wurden zwei weitere Personen festgenommen.

Laut Berichten von Spiegel und Bild handelt es sich um einen Waffenhändler aus Nordrhein-Westfalen und den Vermittler des Waffenhandels aus der Region Kassel. 

Bildnis Lübckes während einer Gedenkfeier in Kassel am 13. Juni
 

Nach Informationen von NDR, WRD und Süddeutscher Zeitung kam es in der Nacht zu Donnerstag zu Durchsuchungen, die sich ebenfalls gegen die Verdächtigen gerichtet hätten.

Dabei seien mehrere Waffen gefunden worden. Auch der SWR berichtet über Festnahmen. Ein Sprecher der ermittelnden Sonderkommission sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Wir bestätigen, dass es an verschiedenen Orten polizeiliche Maßnahmen gegeben hat.

Der Verteidiger des mutmaßlichen Mörders von Walter Lübcke hat einem Medienbericht zufolge bestätigt, dass sein Mandant die Tat gestanden hat. "Es ist zutreffend, was der Generalbundesanwalt mitgeteilt hat", sagte der Rechtsanwalt Dirk Waldschmidt am Mittwoch dem Spiegel.

Das Geständnis sei am Dienstag abgelegt worden. Weitere Angaben wollte der Anwalt dem Bericht zufolge nicht machen. Möglicherweise werde Stephan E. aber in nächster Zeit öffentliche Erklärungen abgeben. Waldschmidt, zeitweise stellvertretender Landeschef der hessischen NPD, hat laut Spiegel bereits zahlreiche Akteure der rechtsextremen Szene juristisch vertreten.

Gegen die beiden Festgenommenen wird nun wegen Beihilfe zum Mord ermittelt. Die Hinweise des geständigen Täters führte die Polizei zu einem Waffenlager.

 

(rt deutsch/dpa)