False Flag III: Butscha - Weisse Armbinden beweisen Massaker an pro russischen Aktivisten
Die Lügenpropaganda der Medien und der politischen Klasse bricht zusammen
Folge 3 Das Massaker in Butscha bei Kiew
Butscha-Massaker: Weiße Armbinden führen zum Täter – wohl auch zum Motiv
Zum Butscha-Massaker gibt es weitere Hinweise, dass es eine Inszenierung des ukrainischen Militärs sei – und wie es dazu gekommen sein könnte. Russische Medien sprachen mit dem Vize-Informationsminister der DVR Daniil Bessonow.
Auch der frühere "Donbass-Volksgouverneur" Pawel Gubarew kommt zu Wort.
Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte bereits eine Stellungnahme, in der das Massaker von Butscha als inszenierte Aktion unter falscher Flagge klassifiziert wurde. Die angeblichen irakischen Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein der USA-Nato-Propaganda aus dem Jahre 2003 lassen grüßen.
Weitere Argumente dafür, warum es sich bei dem "Massaker von Butscha" nur um eine Provokation handeln kann, lieferte nun außerdem auch der Erste Stellvertretende Informationsminister der Volksrepublik Donezk Daniil Bessonow.
Ferner liefern auch der seinerzeit als "Volksgouverneur des Donbass" bekanntgewordene politische Aktivist Pawel Gubarew und der Kriegsberichterstatter der Komsomolskaja Prawda Alexander Koz weitere Hinweise zum möglichen wahren Grund des Massakers und zu seinem Hergang.
Daniil Bessonow bezog sich bei seiner Bewertung der vom ukrainischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Videomaterialien auf das Offensichtlichste und den gesunden Menschenverstand, wie man in einem Kriegsgebiet arbeiten sollte.
Zunächst einmal bewertete er es als äußerst seltsam, dass auf den Bildern aus der Ukraine Menschen zu sehen sind, die in Massen auf den Straßen umherspazieren – was wirklich nicht zu erwarten ist, wenn in unmittelbarer Nähe aktiv gekämpft wird. Doch gerade diesen Eindruck erwecken die Bilder:
"In den Bild- und Videomaterialien, die die ukrainische Seite zur Verfügung stellte, sehen wir, dass da mehrere Straßenzüge entlang der Fahrtroute mit Leichen übersät sind. Also da entsteht ein Eindruck, als wäre das eine friedliche Stadt gewesen, die Leute gingen einer zur Arbeit, andere wohin auch immer… Und selbst für eine friedliche Stadt in Friedenszeit war die Menge und Häufung der Menschen sehr seltsam. Als wäre die ganze Straße aus den Häusern gekommen – und zwar ausschließlich der männliche Teil der Bevölkerung – um sich ein Feuerwerk oder eine Parade anzusehen. Es waren viel zu viele, das springt sofort ins Auge. Und dabei fanden in der Stadt länger als einen Monat bereits Kampfhandlungen statt, in der Stadt selbst – und alle wissen das, die ganze Stadt. Niemand hätte in einem aktiven Kampfgebiet ohne dringende Notwendigkeit seinen Keller oder sein Haus verlassen."
Mit seinen Deutungen legt Bessonow außerdem eine Stoßrichtung nahe, in welcher eventuelle künftige Ermittlungen diese Geschehnisse aufklären sollten.
Zuallererst könnten die Körper auf den Bildern Leichen von Milizionären der DVR und russischen, vielleicht aber auch ukrainischen Soldaten sein. An all jene heranzukommen, wäre für das ukrainische Militär gerade in Butscha nicht unmöglich gewesen – denn die Truppen der DVR und der Russischen Föderation hatten die Stadt zu keinem Zeitpunkt vollständig unter Kontrolle. Im Klartext: es fanden dort mehr als einen Monat lang aktive Kämpfe statt, so Bessonow:
"Die Frontlinie verlief mitten durch die Stadt, damit das mal klar ist, sprich, es gab dort aktive Zusammenstöße."
Der Vize-Informationsminister befand es auch für wesentlich zu betonen, dass wohl alle Körper auf den Bildern Männer im wehrpflichtigen Alter seien – und man strenggenommen gar nicht wissen könne, ob es sich obendrein bei allen Körpern wirklich um Leichen, also Tote handelt:
"Wir wissen nicht – sind es Leichen, sind es Statisten, oder ist es irgendetwas anderes? Doch es sind Körper des männlichen Geschlechts im Wehrpflichtalter. Dabei wurden die Gesichter der 'Leichen' nicht gezeigt."
Außer dem ziemlich merkwürdigen Umstand, dass keine Gesichter der mutmaßlichen Toten gezeigt werden, gibt es auch fast keine Blutspuren auf der Kleidung oder um die Körper herum, worauf der Politiker aufmerksam macht.
In Ermangelung echter Kriegsverbrechen seitens der russischen Truppen oder auch der Milizen der beiden Volksrepubliken Donezk und Lugansk könnten das Kiewer Regime ebenso wie westliche Strippenzieher durchaus ein Interesse daran haben, zur Not auch selbst Hand anzulegen und mit Inszenierungen für medienwirksame Bilder zu sorgen, argumentiert Bessonow:
"Sie müssen die öffentliche Meinung konditionieren. Und zwar geht es ihnen vorrangig nicht um die Meinung der westlichen Journalisten oder westlichen Politiker, die ja ohnehin ihre gegenüber Russland aggressive Position längst schon signalisiert haben. Sondern sie tun dies, um die öffentliche Meinung unter den einfachen Menschen im Westen zu formen, damit diese einfachen Menschen verstehen, wofür die westlichen Staaten [der Ukraine] helfen – mit Waffen, mit Söldnern, mit Geld und so weiter."
Das Interesse der westlichen Regierungen an jeder Art derartiger Fakes ist so groß, dass die ukrainischen Spezialisten für psychologische Kriegführung in der Anfertigung solcher Machwerke von westlichen Kollegen geschult wurden, erinnert der Vize-Informationsminister der DVR:
"Sie erschufen erstens diese Zentren der Informations- und psychologischen Kriegführung und finanzierten sie, sie schulten sie in der korrekten Informationskriegführung – und es liegt im Interesse vor allem der westlichen Kollegen, […] dass die einfachen Menschen dort in Russen eine Art Barbaren und Mörder sehen, die dort das Volk der Ukraine angeblich einem Genozid unterwerfen."
Die Beteiligung westlicher Geheimdienste an der Aufstellung ukrainischer Zentren für psychologische Kriegsführung meldete seinerzeit bereits der weißrussische Geheimdienst KGB. Da laut Daten von Weißrussland diese Zentren dem SBU unterstehen, muss vor allem die CIA gemeint sein, deren inländische Filiale nach Angaben eines Insiders bereits seit geraumer Zeit der SBU geworden ist.
Mit derartigen Taktiken fiel in jüngster Geschichte in einem anderen Konfliktgebiet, nämlich Syrien, bereits ein weiterer westlicher Staat auf – Großbritannien. Und all dies ist nach allem, was man weiß, Teil einer NATO-weiten, breit angelegten Kampagne zur psychologischen Kriegführung und Einflussnahme, die nicht nur auf jeweilige Interessengebiete des Westens außerhalb seiner Sphäre zielt, sondern vor allem auch und gerade auf die Menschen im Westen selbst.
Kriegsverbrechen – oder tragische Verwechslung zur False-Flag-Inszenierung ausgenutzt
Diejenigen Körper auf den Aufnahmen, welche zivile Kleidung und weiße Bänder um den Oberarm tragen – und dies sind sehr viele –, kann man allem Anschein nach jedoch wirklich zu den Toten zählen.
Dies erklärt der Kriegsberichterstatter der Komsomolskaja Prawda Alexander Koz (der im Februar 2022 auch selbst von Butscha aus berichtete) mit Verweis auf den in der Stadt wohnhaften ukrainischen Blogger Wladimir Skljarow: Bei ihrem Einmarsch in Butscha hätten sehr gut ausgestattete russische Fußtruppen Skljarow angesprochen. Er und alle anderen Zivilisten sollten weiße Bettlaken aus dem Fenster hängen, um Beschuss ihrer Wohngebäude durch russische Truppen besser auszuschließen. Die russischen Soldaten forderten Skljarow dringend auf, dieses Signal allen Zivilisten weiterzugeben. Hier Skljarow im Wortlaut:
"Sie sagten: 'Gib allen weiter, dass wir keinem was tun werden. Sie sollen weiße Bettlaken aus dem Fenster hängen, damit wir sehen, dass da Zivilisten wohnen. Sie sollen sich ruhig verhalten und sich in Kellern verstecken oder was ihr da habt. Wir ballern nur auf Nazis und Bandera-Jünger.'"
Mit dieser einfachen Richtlinie scheint die Zivilbevölkerung von Butscha während der über einen Monat währenden Kämpfe um die Stadt denn auch so gut gefahren zu sein, dass viele noch einen Schritt weiter gingen. Bekanntlich prangen auf den russischen Fahrzeugen in der Ukraine als Erkennungszeichen weiße Buchstaben, etwa das Z, ebenso Lettern wie V, O, A und X, je nachdem, über welche Gebiete die Truppen jeweils in die Ukraine eingedrungen sind, sowie nach ihrer Zugehörigkeit; alle Lettern dann und wann auch in einem weißen Rechteck. Analog dazu haben sich auch Fußtruppen auf beiden Seiten recht schnell angewöhnt, zwecks Unterscheidung der Seiten Arm- und Kniebinden anzulegen. Diese sind für ukrainische Truppen in den Farben Gelb oder Blau gehalten, für die Milizen der Volksrepubliken Donezk und Lugansk in ihren Flaggenfarben und für russische Soldaten in Weiß; manche Mitglieder russischer Spezialeinheiten tragen zudem lieber das gestreifte Georgs-Band in Orange und Schwarz.
Nun übernahmen auch einige Stadtbewohner von Butscha die Praxis der weißen Armbinden. Manche taten dies, um ihre Unterstützung gegenüber den russischen Truppen auszudrücken, so Koz.
"Die meisten Getöteten haben weiße Armbinden am Ärmel – der eine ein Band, der andere ein Stück Verband, der Dritte schlicht einen Lappen. Eine weiße Armbinde ist das Erkennungszeichen der russischen Truppen. Niemand zwang die Einwohner, sie anzulegen, sie haben dies aus freien Stücken getan, um sich zu kennzeichnen – als 'hier sind Freunde'."
Daneben drängt sich an dieser Stelle jedoch auch die Vermutung auf, dass einige auch deswegen so verfuhren, um in Ausweitung der Praxis mit weißen Bettlaken für unterwegs ihren Status als Zivilist zu kennzeichnen.
Jedenfalls scheint diese Praxis einigen Bewohnern von Butscha (möglicherweise aber auch anderer Ortschaften in Gebieten, die von russischen Truppen geräumt wurden) am Ende zum Verhängnis geworden zu sein. Sie nahmen ihre Armbinden auch nach Abzug der russischen Truppen nicht ab, weil sie sich danach noch immer mehrere Tage lang in ihren Kellern versteckten, nämlich vor dem Artilleriebeschuss der ukrainischen Truppen, von denen möglicherweise ebenfalls nicht alle vom Abzug der russischen Truppen wussten, so Koz.
Ähnliches weiß Pawel Gubarew von anderen Orten in der Gegend zu berichten – der namhafte politische Aktivist und seinerzeit "Volksgouverneur des Donezbeckens" kämpft aktuell in der Ukraine als einfacher Soldat der russischen Streitkräfte in der Position eines Richt- und Ladeschützen für ein Flugabwehrsystem. Er war nach eigenen Angaben vom 2. bis zum 31. März im Großraum Kiew unterwegs, wo auch Butscha liegt. Er spricht von einer routinemäßigen Praxis der Selbstmarkierung von Zivilisten im öffentlichen Raum mit weißen Bändern und ähnlichem und listet einen Teil der Ortschaften auf, wo er dies beobachten konnte:
"In allen von unserem Militär kontrollierten Ortschaften fand die Fortbewegung von Zivilisten durch die Straßen mit einem weißen Band am linken Arm statt. Gesehen habe ich das in Iwankow, Krasny Rog, Marjanowka und anderen Ortschaften, wohin wir mit Kampfaufträgen ausrückten."
Auch Gubarew stellt eine ähnliche Arbeitshypothese wie die obige auf, nach der ukrainische Soldaten und Mitglieder der nationalistischen Bataillone auf die Zivilisten schossen, zunächst entweder in Verwechslung, weil sie vielleicht nicht auf das Uniformen oder deren Fehlen achteten, oder aber in der Meinung, einen Kollaborateur mit den russischen Truppen vor sich zu haben, den es zu bestrafen gelte. Anschließend missbrauchten sie die Leichen als Requisiten für ihre makabre Inszenierung:
"Ich nehme an, es trug sich das Folgende zu: Nach dem Abrücken der Streitkräfte der Russischen Föderation aus diesem Kampfgebiet gemäß den Ergebnissen der Verhandlungen in der Türkei begannen die ukrainischen Streitkräfte, in Städte und Dörfer einzurücken – und eröffneten unabsichtlich (ich schließe aber auch Absicht nicht aus) das Feuer auf Männer mit einem weißen Band um den Arm. Dies fand en masse statt. Und als sie verstanden, dass sie massenweise Zivilisten mordeten, fiel der Entschluss, dieses Verbrechen ihrerseits als Untat der Streitkräfte der Russischen Föderation darzustellen."
Die Absicht hinter derartigen Handlungen seitens der ukrainischen Kräfte – zumindest in manchen Fällen – wird von dem in Butscha aufgenommenen Videomaterial des berüchtigten ukrainischen Nationalisten "Bootsmann" bezeugt, der seinem Kameraden sogar ausdrückliche Erlaubnis, wenn nicht gar die Anweisung erteilt, auf jegliche Männer zu schießen, wenn diese kein blaues Armband wie die ukrainischen Truppen tragen (unter dem "Telegram"-Link als zweiter Clip zu finden).
Die ukrainische Armee hat gefilmt, wie sie am 2. April in Butscha eingerückt ist. Genauer gesagt sind es die berühmten Nazi Milizen des Asow Regimes, die man an den blauen Bändern erkennt. Offensichtlich rächten sie sich an Ukrainern, die angeblich mit Russen kooperiert hätten und die sie an den weissen Armbändern identifizierten und hinrichteten.
Genau wird das im Link unten erklärt, der den ersten Teil dieses Berichts zum Inhalt hat.
In dem Video sind keine Toten zu sehen und auch die Menschen erzählen nichts von dem angeblichen Massaker der russischen Armee.
Während die westlichen Medien sich mit Meldungen über das angebliche Massaker der russischen Armee an der Zivilbevölkerung in der ukrainischen Stadt Butscha überschlagen, tauchen immer mehr Beweise dafür auf, dass die russische Armee nichts dergleichen getan hat.
Es wurde schon darüber berichtet, dass die russische Armee angibt, die Stadt am 30. März final geräumt zu haben und dass der Bürgermeister von Butscha das am 31. März in einer Videobotschaft bestätigt hat. Die ersten Rückzugsoperationen der russischen Armee gab es im Großraum Kiew allerdings schon am 24. März 2022.
In dem Video ist er bester Laune und verkündet, die Stadt sei befreit. Von einem Massaker und vielen Toten auf den Straßen erzählt er hingegen nichts. Offensichtlich gab es sie zum Zeitpunkt des Einmarsches der Ukra Faschisten also noch gar nicht.
Hier das Video des Bürgermeisters von Buschta, der bereits am 31. März gut gelaunt die "Befreiung" von Buschta verkündet. https://www.facebook.com/watch/?v=270161321982745 Von Massakern ist keine Rede.
Hinzu kommt, dass viele der gezeigten Toten weiße Armbänder tragen, die ein Erkennungszeichen der russischen Soldaten in der Ukraine sind. Es handelte sich bei den Toten demnach um Menschen, die mit den Russen sympathisiert haben. Alles deutet darauf hin, dass ukrainische Kräfte in der Stadt ein Massaker an denen angerichtet haben, die mit den Russen sympathisiert haben.
Eine weitere Leiche in einem Abwasserschacht wurde mit einem gelb-braunen Georgsband dekoriert, dass ebenfalls als Erkennungszeichen russischer Sympathisanten gilt.
Bei einem Besuch in der Südukraine haben viele Menschen erzählt, die sich über die Befreiung durch die Russen (das ist deren Formulierung) gefreut haben, dass sie große Angst davor haben, dass die Russen wieder abziehen und dass die ukrainischen Nationalisten und Faschisten sich an ihnen rächen werden.
Die Angst dieser Menschen war der bleibendste Eindruck, den der Berichterstatter aus der Südukraine mitgenommen habe. Seine Berichte darüber finden Sie hier und hier.
Die ukrainische Nazi Miliz Asow hat ein Video vom 2. April veröffentlicht, das zeigt wie die ukrainischen Neonazis und Paramilitärs in die Stadt Butscha eingerückt sind.
Auf dem Video wird die Zerstörung dokumentiert, aber es ist keine Rede von einem Massaker und man sieht auch keine Toten auf den Straßen liegen.
Es ist offensichtlich, dass es in Butscha kein Massaker der russischen Armee gegeben hat und dass weder am 31.März, als der Bürgermeister die Befreiung der Stadt verkündet hat, noch am 2. April, als die ukrainische Polizei in die Stadt eingerückt ist, Tote auf den Straßen gelegen haben. Die müssen als relativ frisch wirkende Leichen erst danach dort hingekommen sein, was ebenfalls auf eine Racheaktion ukrainischer Nationalisten und Racheaktion der Faschisten mit Standgerichten schließen lässt.
In dem Video der ukrainischen Nazis, die offizieller Bestandteil der ukrainischen Armee sind, ist ganz zu Beginn ein einzelner Toter zu sehen, der aber offensichtlich bei Kampfhandlungen gestorben ist.
Ansonsten wird die Zerstörung der Stadt dokumentiert und es werden viele Szenen aus der Stadt gezeigt, in denen zerstörte Fahrzeuge zu sehen sind, aber eben keine Toten auf den Straßen und im Bericht werden auch keine solchen massenhaft gefundenen Leichen erwähnt.
Die Menschen, die in dem Video zu Wort kommen, sind der ukrainischen Militärs wahrscheinlich aus Angst dankbar, aber niemand erwähnt das angebliche Massaker, das die russische Armee angerichtet haben soll.
Ein Mann erzählt, die russische Armee habe ihn verhört und mit Erschießung gedroht, aber geschehen ist das nicht und er erwähnt auch nicht, dass jemand erschossen worden wäre. Offensichtlich hat die russische Armee ihm kein Haar gekrümmt, sondern ihn nur befragt.
Das Massaker muss danach, wahrscheinlich am 3. April, stattgefunden haben. Aber an dem Tag waren in Butscha weit und breit keine russischen Soldaten mehr…
Abzocke: Lebensmittelpreise werden noch mal deutlich teurer
Aldi und Co werden Preise noch mal scharf erhöhen - Jetzt drehen Oligarchen wie Lidl/Schwarz oder Aldi/ Albrecht am Rad
Einige Lebensmittel werden ab Montag bei Aldi und anderen großen Handelsketten für die Endverbraucher teurer. Der Präsident des Handelsverbands gibt eine düstere Prognose ab. Einzig und allein die Erzeuger vom Deutsche Bauernverband begrüßen die Preissteigerungen in der Hoffnung auf Kostendeckung.
Auch die Preise für Lebensmittel klettern weiter, ein Ende der Teuerungswelle ist vorerst leider nicht in Sicht.
Aufgrund steigender Rohstoffpreise verteuern sich in Deutschland ab dem heutigen Montag auch viele Lebensmittel. In der vergangenen Woche hatten Handelsketten wie Aldi, Lidl, Rewe sowie Globus und Edeka angekündigt, die Endverbraucher-Preise weiter hochzuschrauben. Besonders Produkte, die von der Agrarwirtschaft abhängig sind, darunter Butter, Wurst und Fleisch, würden demnach "deutlich teurer", bestätigte Aldi-Nord-Kommunikationschef Florian Scholbeck.
"Seit Beginn des Ukraine-Kriegs gibt es Sprünge bei den Einkaufspreisen, die wir so noch nicht erlebt haben", so Scholbeck weiter. Dies liege auch daran, dass Futter- und Düngemittel sowie Energieträger teurer wurden. Das wiederum hätten die Landwirte mit Viehhaltung und die fleischverarbeitende Industrie zu spüren bekommen, begründete er die angekündigten Preiserhöhungen, für die vor allem die bereits zuvor schon hohen Energiekosten und der Ukraine-Krieg verantwortlich seien.
Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen warnte der Handelsverband Deutschland (HDE) nun vor Preissteigerungen im zweistelligen Prozentbereich wegen des Ukraine-Krieges: "Die zweite Welle an Preissteigerungen kommt, und die wird sicherlich zweistellig", warnte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung am Freitag.
Bereits vor zwei Wochen hatte Aldi die Preise für etwa 160 Produkte erhöht. Eine Woche später zog der Discounter noch einmal nach und hob die Preise für weitere 20 Artikel an. Andere Handelsketten folgten umgehend. Wegen der Situation auf den Weltmärkten ließen "sich steigende Verkaufspreise in der gesamten Branche nicht immer vermeiden", teilte Edeka vergangene Woche mit. Laut neuesten Umfragen des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung würden nahezu alle deutschen Nahrungs- und Einzelhandelsunternehmen Preiserhöhungen planen.
Die Preissteigerungen in den vergangen Wochen sowie die unsichere Weltlage trieben zudem Endverbraucher weltweit dazu, Produkte auf Vorrat einzulagern. In den Sozialen Medien machten immer wieder Fotos von leeren Regalen die Runde. Insbesondere Mehl und Öl wurden vermehrt gekauft, weshalb manche Supermärkte die Abgabe solcher Produkte auf "handelsübliche Mengen" rationieren.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband beobachtet die aktuelle Entwicklung mit Sorge. Die Preiserhöhungen würden vor allem Menschen treffen, die Hartz IV bezögen oder in der Altersgrundsicherung seien, erklärte der Geschäftführer des Verbands Ulrich Schneider gegenüber dem WDR:
"Man muss sich vorstellen, die haben als Single pro Tag nur fünf Euro zur Verfügung für Ernährung, für alles: Getränke, Essen. Oder ein Kind hat gerade mal drei Euro zur Verfügung für Ernährung den ganzen Tag."
In Anbetracht dessen fordert der Sozialverband VdK von der Bundesregierung nun ein "Entlastungspaket, das auch an die Rentner denkt" und nicht nur an Erwerbstätige und Grundsicherungsempfänger. Im Gespräch mit dem WDR beklagte VdK-Präsidentin Verena Bentele am Freitag, dass sie die von der Bundesregierung angekündigten Preissenkungen für Kraftstoffe zur Entlastung der Bürger für "völlig falsch" halte. Bentele zufolge gebe es durchaus bessere Möglichkeiten, wie etwa eine Senkung der "Mehrwertsteuer auf Arzneimittel sowie frisches Obst und Gemüse". Zudem forderte Bentele die Sozialbehörden auf, Wohngeldempfängern "die echten Energiekosten" zu erstatten "und nicht nur wie im Moment ein Teil davon".
Nach Meinung des Deutschen Bauernverbands sei der Preisanstieg bei Lebensmitteln längst überfällig. Die Entscheidung der Einzelhändler und Lebensmittelketten, die Preise deutlich anzuziehen wäre ein "notwendiger und folgerichtiger Schritt". Jedoch sei es wichtig, dass dieses Geld auch bei den landwirtschaftlichen Betrieben ankomme, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied. Mit Blick auf die Lebensmittelkrise versicherte er, die Versorgung mit Lebensmitteln sei für das kommende Jahr zwar gesichert:
"Aber über diesen Zeithorizont hinaus ist es schwierig mit einer Prognose."
Erst vergangene Woche hatte das Ifo-Institut eine derzeitige Inflation von 7,5 Prozent verkündet. Verantwortlich hierfür seien dem Bericht des ifo Instiuts für Wirtschaftsforschung zufolge vor allem der extrem starke Anstieg der Energiepreise, die sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 44,7 Prozent verteuerten. Lebensmittel waren im März fünf Prozent teurer als noch vor einem Jahr.
USA erhöhen Import von russischem Öl um über 40% und heben einige Russland-Sanktionen auf
USA predigen Wasser und saufen Wein
Während die USA von der EU und anderen Staaten immer härtere Sanktionen gegen Russland fordern, die in der EU schon großen wirtschaftlichen Schaden angerichtet haben, erhöhen die USA den Import von russischem Öl und heben weitere Sanktionen auf.
Die USA drängen Europa, Sanktionen gegen Russland zu verhängen und sie verlangen von der EU auch, auf russisches Öl und Gas zu verzichten. Allerding haben die USA letzte Woche ihre Käufe von russischem Öl um über 40 Prozent erhöht und Sanktionen gegen Düngemittel aus Russland aufgehoben. Michail Popov, stellvertretender Sekretär des russischen Sicherheitsrates, erklärte:
„Die Vereinigten Staaten haben die Europäer gezwungen, anti-russische Sanktionen zu verhängen, während sie selbst nicht nur weiterhin Öl aus Russland importieren, sondern ihren Import von ’schwarzem Gold‘ in der letzten Woche um 43 Prozent auf 100.000 Barrel pro Tag erhöht haben!“
Gleichzeitig drängen die USA darauf, dass die EU bei ihnen das wesentlich teurere Frackinggas kauft, was der europäischen Wirtschaft massive Wettbewerbsnachteile bringen und sehr viele Arbeitsplätze kosten wird, weil es viel teurer ist als billiges Russland-Pipeline-Gas.
Hinzu kommt, dass die Sanktionierung von Düngemitteln aus Russland und Weißrussland in der EU zu stark steigenden Lebensmittelpreisen und in Afrika zu einem starken Anstieg des Hungers führen wird.
Russland und Weißrussland liefern fast die Hälfte der weltweiten Düngemittel und da die Herstellung von Düngemitteln energieintensiv ist, kann Europa die Lücke selbst nicht stopfen, weil Energie ohnehin knapp ist und die Preise für Energie explodieren. Die USA schwächen damit die EU, die sie nicht nur als Vasallen, sondern auch als wirtschaftlichen Konkurrenten ansehen.
Allerdings sind die USA nicht so blöd, wie die EU, denn auch die USA brauchen Düngemittel für ihre Landwirtschaft. Daher haben die USA die bestehenden Sanktionen gegen russische Düngemittel und einige andere Waren am 24. März aufgehoben.
Warum berichten deutsche Medien darüber eigentlich nicht?
False Flag - Was wirklich nach Kenntnisstand in Butscha geschah
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Russisches Verteidigungsministerium entlarvt Butscha-Massaker und weist Anschuldigungen zurück
Das russische Verteidigungsministerium hat Anschuldigungen zurückgewiesen, wonach russisches Militär im Ort Butscha bei Kiew Zivilisten getötet haben soll. Die Vorwürfe seien eine Inszenierung Kiews und westlicher Medien.
Vermutlich wurden hier vom Nazi Geheimdienst der Ukraine sogenannte Russland-Kollaborateure mit ukrainischem Pass hingerichtet.
Videoaufnahmen des ukrainischen Verteidigungsministeriums zeigen Aufnahmen zahlreicher Leichen, die im Kiewer Vorort Butscha am Straßenrand liegen.
Einige von ihnen haben die Hände auf dem Rücken gefesselt. Laut Berichten westlicher Medien handelt es sich um mehr als ein Dutzend getötete Personen. Westliche Politiker werfen Russland einstimmig Kriegsverbrechen vor.
Das russische Verteidigungsministerium nahm nun Stellung zu den Vorwürfen.
"Alle vom Kiewer Regime veröffentlichten Fotos und Videos, die von angeblichen 'Verbrechen' russischer Soldaten in der Stadt Butscha in der Region Kiew zeugen, sind eine weitere Provokation", hieß es in einer Erklärung.
Das Ministerium wies darauf hin, dass zu dem Zeitpunkt, als die russischen Streitkräfte in dem Ort stationiert gewesen waren, kein einziger Anwohner Opfer von Gewalttaten wurde.
Die Anwohner konnten sich frei in der Stadt bewegen und das Mobilfunknetz nutzen.
Sie konnten den Ort in Richtung weißrussischer Grenze im Norden frei verlassen. "Gleichzeitig wurden die südlichen Außenbezirke der Stadt, einschließlich der Wohngebiete, rund um die Uhr von ukrainischen Truppen mit großkalibriger Artillerie, mit Panzern und Mehrfachraketenwerfern beschossen."
Wichtig sei dabei vor allem die Tatsache, dass alle russischen Einheiten bereits am 30. März, dem Tag nach der Gesprächsrunde zwischen Russland und der Ukraine in der Türkei, vollständig aus Butscha abgezogen worden waren. Der Bürgermeister Anatoli Fjodoruk habe in seiner Videoansprache am 31. März keine erschossenen Einheimischen mit gefesselten Händen auf der Straßen gemeldet.
Die russischen Soldaten hätten 452 Tonnen humanitäre Hilfe an die Zivilbevölkerung in der Region Kiew geliefert und verteilt.
"Daher ist es nicht verwunderlich, dass alle sogenannten 'Beweise für Verbrechen' in Butscha erst am 4. Tag auftauchten, als Beamte des ukrainischen Sicherheitsdienstes und Vertreter des ukrainischen Fernsehens in der Stadt eintrafen."
Laut den veröffentlichten Bildern sei der Zustand der angeblich seit mehreren Tagen auf der Straße liegenden Leichen äußerst ungewöhnlich. Denn auch nach den mindestens vier Tagen, seit die russischen Truppen den Ort verließen, würden die Körper der Toten noch keine Leichenflecken und noch keine Leichenstarre aufweisen, auch das Blut sei nicht geronnen.
Ein Bild eines Toten in einem Abwasserschacht lässt nähere Aussagen zu.
Nach drei Tagen sind Leichen sehr wächsern. Der Wassergehalt im Körper lässt nach, dadurch fallen die Gesichtszüge ein. Das Blut, das beim Lebenden den Hautton ins Rosige verschiebt (ja, selbst Schwarze werden grau), sammelte sich längst am tiefsten Punkt des Körpers und bildete dort die Leichenflecken.
Der Mann in dem Abwasserschacht kann dort nicht drei Tage gelegen haben. Er ist zu rosig, und die Prellungen sind zu rot; das Hämoglobin, das die rote Farbe bildet, hätte zumindest teilweise zerfallen und die Farbe ins Bräunliche verschieben müssen. Noch irritierender ist das Gewebeband, das auf ihm liegt, weil es an ein Kennzeichen erinnert (vermutlich, ohne es zu sein): das Georgs-Band, das die Gegner des Euro-Maidan nutzten, um ihre antifaschistische Gesinnung zu zeigen, und das auch heute Truppen aus dem Donbass oder aus Tschetschenien in Mariupol zur Kennzeichnung tragen.
Am 2. April jedenfalls sind auf dem ersten Video, das die Getöteten zeigt, auch ukrainische Truppen zu sehen, mit blauen Armbinden. Diese blauen Armbinden waren schon öfter auf Aufnahmen aus Mariupol zu sehen, als Kennzeichen von Asow-Kämpfern.
In ihrem Code als Nazi-Asow-Milizen würde ein solches Band einen Gegner als gebrandmarkt kennzeichnen, einen Colorado oder "Kartoffelkäfer", wie sie die russlandfreundlichen Anti-Maidan-Demonstranten eben wegen des orange-schwarz gestreiften Georgs-Bandes nannten. Natürlich, im Krieg lügt jeder, wie er kann, und es könnte auch ein nur vorgetäuschter Mord durch Asow sein, aber dagegen spricht die simple Tatsache, dass dieser Tod keine drei Tage her sein kann und danach keine russischen Truppen mehr vor Ort waren.
Überhaupt: drei Tage? Und niemand hat bis dahin auch nur ein Bettlaken über die Toten gebreitet? Geschweige denn, sie zumindest an den Straßenrand gelegt? Auch das ist eigenartig. Selbst in den Gegenden von Mariupol, die mehr oder weniger ständig unter Beschuss waren, wurden die Opfer so bald wie möglich bedeckt und oft, wenn es keine andere Möglichkeit gab, im Grünstreifen zwischen den Häusern begraben. Aber dass sich drei Tage niemand darum kümmert, widerspricht allem, was ich bisher gesehen habe. Was ich über acht Jahre hinweg in der Ukraine gesehen habe. Nicht nur die Aufnahmen aus den gegenwärtigen Kämpfen, auch die vergangener Jahre aus dem Donbass belegen, dass sowohl mit eigenen wie mit gegnerischen Toten üblicherweise mit Respekt umgegangen wird. Auf ukrainischer Seite ist das allerdings nicht so sicher. Da gibt es unzählige Berichte, dass eigene Gefallene nicht geborgen, ja, öfter sogar nicht einmal entgegengenommen wurden, wenn die Gegner sie bargen.
All dies deutet recht klar darauf hin, dass es sich bei den Fotos und Videos aus Butscha offenbar um eine Inszenierung des Kiewer Regimes für die westlichen Medien handelt, wie es bei der Entbindungsklinik von Mariupol und in anderen Städten der Fall war.
Offensichtlich sind die Inszenierungen eine Reaktion auf Kriegsverbrechen, die Russland der Ukraine in den letzten Tage vorgeworfen hatte.
Ein dort bei Kiew wochenlang anwesender russischer Journalist bestätigt jetzt die Kollaborations-Rache-These.
Russischer Kriegsreporter über die wahren Täter des Massakers von Butscha
In Butscha, einem Vorort von Kiew, sind drei Tage nach dem russischen Abzug über ein Dutzend Leichen getöteter Zivilisten gefilmt worden. Die westlichen Medien beschuldigen ohne jegliche Untersuchung die russische Seite, dort Kriegsverbrechen begangen zu haben. Der Journalist Aleksander Kots, der einen Monat lang in der Region war, bringt Gegenargumente.
Indizien zur Aufklärung: Warum tragen die Opfer von Butscha weiße Armbinden?
Die grausigen Bilder aus dem Städtchen Butscha in der Region Kiew gehen heute um die ganze Welt.
Man sieht darauf mehrere Leichen und die Verantwortlichen dafür sind in den westlichen Medien bereits jetzt ausgemacht: Ein russisches Kriegsverbrechen soll es gewesen sein und einige deutsche Medien trommeln schon zum Vergeltungskrieg wie in Jugoslawien.
Der russische Journalist und Kriegsreporter Alexander Kots, der bis zum Abzug der russischen Truppen einen Monat lang in der Nähe von Kiew verbracht hat, widerspricht dieser Vorverurteilung vehement und schildert auch, warum die ukrainische Darstellung zu dem "Massaker von Butscha" eine Fälschung ist. Er hält es für wahrscheinlich, dass die Tat von ukrainischen Freischärlern, die sich "Territorialverteidigung" nennt, begangen wurde.
"Die Taktik der Videoinszenierung erstaunt mich seit Syrien gar nicht mehr, wo massive Raketenangriffe auf der Grundlage von [vorherigen] Inszenierungen der 'Weißhelme' beschlossen wurden. Und hier sind die 'Lehrmeister' für solche informationspsychologischen Operationen dieselben – mit britischen Ohren, die deutlich sichtbar abstehen.
Ich habe gesehen, wie sich die Haltung der Einheimischen gegenüber dem russischen Militär verändert hatte. Zuerst hatten sie Angst vor ihnen – das Ergebnis einer tiefgreifenden Gehirnwäsche im Fernsehen. Dann gab es eine vorsichtige Haltung, als die Neugier siegte und die Leute aus ihren Kellern kamen. Und später kam das Geschäftliche: Die Einheimischen tauschten Naturalien mit dem Militär. Wir haben zum Beispiel Benzin für einen Generator gegen Milch und Hüttenkäse getauscht. Außerdem verlangten wir keine Milch, sondern gaben den Kraftstoff kostenlos ab. Aber unsere Nachbarn dort hielten es für ihre Pflicht, sich zu revanchieren. Das Militär gab ihnen Trockenrationen und brachte Medikamente …
Aber das ist natürlich auch nicht das Hauptargument dafür, dass das ukrainische 'Srebrenica' eine Fälschung ist. Tatsächlich wurde Butscha anderthalb Monate lang nie vollständig von russischen Truppen kontrolliert, nicht einmal einen Tag lang. (…)
Die Wahrheit ist, dass die russischen Truppen im Rahmen der Umgruppierung Butscha einige Tage vor der Entdeckung der 'Opfer der Besatzung' verlassen hatten. Die ukrainischen Streitkräfte erkannten den Abzug nicht sofort und beschossen die Stadt fast drei Tage lang mit Artillerie, die auch Zivilisten hätte treffen können.
Als sie schließlich in die Stadt vorrückten, begann eine 'Hexenjagd' auf diejenigen, die mit den 'Besatzungstruppen' kollaboriert hatten. In der Hitze des Gefechts macht sich niemand die Mühe, nach Beweisen zu suchen, und so tauchen Leichen mit gefesselten Händen auf, die in Brunnen geworfen wurden. Nur: Der Zustand der Leichen lässt darauf schließen, dass sie frühestens vorgestern also am 1.4. 2022 ermordet wurden. Ich weiß, wie Leichen aussehen, wenn sie tagelang auf der Straße gelegen haben. Hier ergibt sich ein ganz anderes Bild."
Dem Kriegsreporter ist aufgefallen, dass die auf den heute (!) von der ukrainischen Seite veröffentlichten Aufnahmen sichtbaren Getöteten in der Mehrzahl eine weiße Armbinde tragen.
Solche weißen Armbinden, schreibt Kots, waren bekanntlich stets das Erkennungszeichen der russischen Verbände. Mit der Zeit haben auch einheimische Zivilisten dieses Erkennungszeichen benutzt und trugen mehrheitlich selbstgemachte weiße Armbinden, damit die russischen Soldaten sie als die Ihrigen erkennen.
Als die russischen Truppen in der Nacht vom 30. auf den 31. März die Stellungen in und um Butscha verließen und aus diesem Teil der Region Kiew abgezogen wurden, haben die ukrainischen Truppen dies nicht sofort erfahren, berichtet Kots. Erst am 1. April wären sie – zuvorderst die Freiwilligen der Territorialverbände – in den Ort eingerückt. Nun wurden den Zivilisten, in erster Linie Männern, weiße Armbinden zum Verhängnis: Die Freischärler hielten sie für russische Militärangehörige oder Partisanen und schossen auf sie.
Alexander Kots schreibt:
"Hier ist ein weiterer Beweis. Die Leichen in Butscha mit weißen Armbinden, die ein russisches Erkennungszeichen sind. Die ukrainischen Streitkräfte schossen auf Menschen – ohne Rücksicht darauf, ob sie Waffen trugen oder nicht. Die Hauptsache war, dass sie weiße Armbinden trugen, was [für die ukrainischen Streitkräfte] bedeutete, dass sie 'der Feind' sind. Ukrainische Journalisten, öffnet eure Augen! Es waren nicht die russischen Truppen, die die Zivilisten von Butscha abgeschlachtet haben. Es waren eure tapferen 'Terbatisten'."
Der Umstand, dass die russischen Truppen vor dem 31. März aus Butscha abgezogen sind, wahrscheinlich in der Nacht vom 30. März auf den 31. März, findet seine Bestätigung in einem bereits am Morgen des 31. März veröffentlichten Video des Bürgermeisters des Ortes, der darin triumphierend die "Befreiung" (von russischen Truppen) verkündet. Ein vorheriges Massaker erwähnte er dabei keineswegs.
Auch der von französischen Journalisten geschilderte Umstand – neben gleichfalls der Bestätigung der weißen Armbinden bei den Opfern –, dass bei einem dieser Getöteten dessen ukrainischer Pass lag, stützt die Hypothese des russischen Kriegsberichterstatters Kots: Nur gegenüber ukrainischem Militär ergibt das Hochhalten eines ukrainisches Passes Sinn – als Versuch, sie hoffentlich noch vom Schießen abzuhalten.
Die ersten Aufnahmen aus Butscha, auf denen Leichen zu sehen sind, kommen am 2. April medial in Umlauf, also am dritten Tag nach dem russischen Abzug aus diesem Ort.
Der 1978 geborene Alexander Kots arbeitet seit 1999 für die auflagenstarke Zeitung Komsomolskaja Prawda und war als Kriegsreporter im Kosovo, Afghanistan, dem Irak, Libyen, Syrien, dem Donbass und anderen Konfliktregionen im Einsatz.
Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation hat jede Verantwortung russischer Truppen für die Tötungen von Zivilisten inzwischen offiziell zurückgewiesen.
Zwar können auch die Angaben von Kots derzeit nicht unabhängig überprüft werden. Sie sollten aber zumindest nochmals daran erinnern, dass solche Vorverurteilungen stets höchst fragwürdig sind.
Zitat: Im Nordosten der Ukraine sollen sich nach Angaben der ukrainischen Streitkräfte russische Truppen nach hohen Verlusten teils zurückgezogen haben. Das teilte der ukrainische Generalstab in seinem Lagebericht in der Nacht mit.
Hier ein weiterer detaillierter Youtube Bericht vom 2. April, der den Abzug der russischen Truppen aus Bucha bei Kiew sogar anhand von Landkarten erklärt. https://www.youtube.com/watch?v=YuHKMufIR6s
Zurheide: Inwieweit beeinflusst denn der neue Konflikt in der Ostukraine die Lage? Ich weiß nicht, was Sie davon mitbekommen haben. Da gibt es ja den selbsternannten Führer der Republik Luhansk, der offensichtlich plötzlich zurückgetreten ist und in Moskau ist. Spürt man sowas auch über die Grenze hinaus, dass es da neue Sorgen gibt über möglicherweise kriegerische oder weitere kriegerische Auseinandersetzungen?
Strahl: Das spürt man stark, denn die Medien, die erreichbar sind, werden von den Ukrainern oder von den Leuten, die auf der ukrainischen Seite jetzt sind, sehr stark wahrgenommen. Die Sache ist sehr unklar. Ich habe das am Dienstag und Mittwoch noch mitbekommen, dass große Truppenaufmärsche stattfinden von Soldaten, die offensichtlich der russischen Armee angehören, aber ihre Hoheitsabzeichen nicht mehr tragen, sondern nur weiße Armbinden, die Stadt Luhansk übernommen haben, viele Militärfahrzeuge und Panzer sind dort aufgefahren und haben das Innenministerium und wichtige Gebäude in Luhansk selbst besetzt. Igor Plotnizki, der selbst ernannte Chef der Luhansker Volksrepublik, wie er sich nennt, ist – weiß man nicht genau, die Nachrichten aus Moskau sind unklar. Also wahrscheinlich ist er doch wieder zurückgekehrt. Er hatte ausgelöst das Ganze, weil innerhalb der Luhansker Regierung offensichtlich große Streitigkeiten stattfinden, und er hatte seinen Innenminister entlassen, der daraufhin offensichtlich russische Truppen ins Land gerufen hat und wieder eingesetzt worden ist. Aber es ist sehr schlecht zu überschauen von westlicher Seite. Zitat Ende
Medienbericht: Gewaltakte des ukrainischen Geheimdienstes und Militärs gegen die Zivilbevölkerung, die gestern am 2.4. 2022 in russischen Medien gemeldet wurden.
Die Tageszeitung "junge Welt" berichtet in einer Schwerpunktausgabe über brutale Übergriffe seitens des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes und des Militärs auf die eigenen Bürger. Strafrechtliche Konsequenzen seien jedoch nicht zu befürchten. Im Gegenteil: Einige Täter werden in hohe Positionen berufen.
Das Leid in einem Krieg ist vor allem für die Zivilbevölkerung unermesslich und nicht ansatzweise vorstellbar. Die Torturen nehmen jedoch unvorstellbare Ausmaße an, sollte die Bedrohung nicht nur aus militärischen Aspekten heraus resultieren, sondern zudem sich der eigene Staat mit körperlicher Gewalt und Willkür gegen seine eigenen Bürger wenden.
Die Tageszeitung junge Welt (jW) dokumentiert in ihrer Wochenendausgabe die Schicksale und das Leid nachgewiesener Gewaltakte und Verbrechen seit dem Beginn der jüngsten Ereignisse in der Ukraine. Zu Beginn weist die Autorin Susann Witt-Stahl darauf hin, dass Nachrichten von Gräueltaten gegen russische Kriegsgefangene mittlerweile bestätigte Tatsache seien. Immer öfter würden jedoch aber auch "ukrainische Zivilisten zu Opfern von Gewalttaten", so Witt-Stahl.
Diese würden beschuldigt, mit "russischen Invasoren zu kollaborieren" oder "Verbindungen nach Moskau" zu unterhalten. Die Autorin verweist auf den schockierenden Bericht eines freien US-Journalisten, der Aufnahmen einer verlassenen Basis des Asow-Bataillons aus dem Keller eines Schulgebäudes in Mariupol veröffentlichte. Im Artikel heißt es:
"Sie (die Leiche der Frau) war verstümmelt, auf ihrem Bauch ein Hakenkreuz eingeritzt, das mit ihrem Blut ausgemalt worden war. Manche solcher Horrorbilder lassen sich nicht verifizieren. Die meisten aber erweisen sich als authentisch; häufig werden sie von den mutmaßlichen Tätern im Internet zur Schau gestellt."
Witt-Stahl legt dar, dass die Täter der "sadistischen Barbareien" wenig zu befürchten hätten, da sie "meist von den ukrainischen Strafverfolgungsbehörden unbehelligt" bleiben oder es sogar zu Anerkennungen kommt:
"Anfang März wurde Maxim Martschenko, der ehemalige Kommandeur des von Menschenrechtsorganisationen für seine zahlreichen Gewaltexzesse angeklagten 'Ajdar'-Bataillons, zum Gouverneur der Oblast Odessa ernannt."
"Lizenz zum Töten, Quälen und Drangsalieren von Personen"
Gewalttäter, die aufgrund von "Mord oder Vergewaltigungen im Gefängnis saßen", seien mit Beginn der militärischen Operation als "Gefangene mit Kampferfahrung" durch einen Erlass des Präsidenten vom 28. Februar freigelassen worden, so der Artikel. Durch den am 19. März verkündeten Erlass, dass von "zwölf Parteien, darunter auch alle liberalen linken (die kommunistischen und sozialistischen wurden bereits 2015 ausgeschaltet)", verboten wurden, hätten "der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat sowie Präsident Selenskij auch die andauernden Repressalien gegen Oppositionelle abgesegnet", so die Autorin. Dies könnte als "Lizenz zum Töten, Quälen und Drangsalieren von Personen" verstanden werden. Als Beispiel nannte Witt-Stahl:
"So entführten gleich am 20. März Unbekannte in Charkiw den Rechtsanwalt Dmitri Tichonenkow, der Dissidenten vor Gericht vertreten hat. Bereits eine Woche vorher hatte ein Neonazimob das Haus des linken Aktivisten Dmitri Lasarew in Odessa niedergebrannt."
Als ein weiteres Beispiel wird der Berater des ukrainischen Innenministeriums, Anton Geraschtschenko, genannt. Dieser ließ Anfang März mitteilen, dass:
"Wladimir Struk, Bürgermeister der Stadt Kreminna im von Kiewer Truppen kontrollierten Teil der Oblast Lugansk, nach einem 'Volkstribunal' – er war verdächtigt worden, mit den russischen Truppen, die noch 15 Kilometer entfernt waren, kooperieren zu wollen – von 'unbekannten Patrioten als Verräter gemäß dem Kriegsrecht erschossen' worden sei."
Witt-Stahl bezeichnet dies als "Lynchmord". Ein kürzlich bekannt gewordenes Video "von der Erschießung russischer Kriegsgefangener wahrscheinlich durch Mitglieder einer 'Asow'-Einheit für internationale Empörung" hätte bei dem Berater des Chefs des ukrainischen Präsidialamts, Alexei Arestowitsch, für Unruhe gesorgt. Arestowitsch hätte aufgrund der internationalen Kenntnisnahme wie folgt reagiert:
"Er appellierte eindringlich an seine Landsleute, fortan kein Bildmaterial mehr von Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht im Internet zu verbreiten – sie zu beenden forderte er jedoch nicht."
Gewaltexzesse des Inlandsgeheimdiensts SBU gegen Zivilisten
Im einem weiteren Artikel wird als weiteres Beispiel das Leid eines 31-jährigen Hotelkaufmanns dokumentiert. Demnach drangen fünf Personen in die Wohnung des Mannes ein, in der sich auch seine Lebensgefährtin aufhielt. Im Artikel heißt es zum Martyrium:
"Die beiden wurden angeschrien, mussten sich auf den Boden legen, durften sich nicht rühren. Die Angreifer sollen sich nicht ausgewiesen haben, zwei von ihnen aber durch Abzeichen an ihrer Kleidung als Angehörige des Inlandsgeheimdiensts SBU identifizierbar gewesen sein.
Während die Beamten die Räume durchsuchten, habe ein weiterer Mann in einer Militäruniform mit Emblem des faschistischen 'Asow'-Bataillons Matjuschenko verprügelt, um Aussagen zu erpressen. 'Dieselbe Person spuckte mir ins Gesicht und schnitt mir mit einem Messer die Haare ab', so Maria M. weiter. Matjuschenko sei insgesamt zwei Stunden geschlagen und malträtiert worden."
Die Schilderungen seien deswegen glaubwürdig, da von den Ereignissen Bildmaterial in den sozialen Medien – auf dem Telegram-Kanal der Stadt Dnipro, der rund 335.000 Follower hat – veröffentlicht wurde:
"Auf einem Foto ist Matjuschenko blutend auf dem Gesicht am Boden liegend mit einem auf seinen Hinterkopf gedrückten Gewehrlauf zu sehen. Ein Video zeigt, wie er durch Fußtritte gezwungen wird, immer wieder den Gruß der faschistischen Banderisten 'Slawa Ukrajini – Gerojam slawa!' zu rufen."
Die Lebensgefährtin des Hotelkaufmanns schilderte der jW die nachfolgenden Ereignisse:
"Sie (die Täter) stülpten uns Säcke über unsere Köpfe, fesselten unsere Hände mit Tape und fuhren uns mit einem Wagen zum SBU-Gebäude. Dort verhörten sie uns weiter und drohten, uns die Ohren abzuschneiden."
Laut dem Artikel "häufen sich Berichte aus Dnipro von ähnlichen Fällen behördlicher Willkür". Ein linker Aktivist äußerte gegenüber der jW:
"Der Krieg wird genutzt, um Oppositionelle, die sich regierungskritisch äußern, zu entführen, einzusperren, sogar zu töten. Wir müssen alle um unsere Freiheit und unser Leben fürchten."
Faschistische Batallione werden als "Verteidiger der Ukraine" medial in Szene gesetzt
Im dritten Artikel der Serie erfolgt ein Interview mit dem italienischen Publizisten Alberto Fazolo. Dieser stellt in einer Antwort klar:
"Die Medien stellen die faschistischen Bataillone als die wahren Verteidiger der Ukraine dar. Auch wenn sicher einige ihrer Kombattanten tapfer kämpfen – die Realität sieht anders aus: Die Nazis benutzen die Bevölkerung als menschliches Schutzschild; viele Zivilisten, die aus den von russischen Truppen belagerten Städten zu fliehen versuchen, werden von ihnen beschossen und getötet. Aber die Faschisten bringen auch außerhalb der Kampfzonen Menschen um: politische Dissidenten, Russen, Roma."
Zudem wird in der Serie auf den jüngsten Report der Organisation Amnesty International (AI) vom 29. März mit dem Titel "UKRAINE 2021" verwiesen. Dieser bestätigt, dass der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft für 2021 insgesamt 79 neue Fälle mutmaßlicher Folter und 1.918 Fälle mutmaßlichen Amtsmissbrauchs durch Ordnungskräfte vorgelegen haben. Es wurden jedoch lediglich "gegen 51 Personen wegen einschlägiger Straftaten Anklage erhoben".
Der Report berichtet des Weiteren, dass im März 2021 die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft mitteilte, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) von Januar bis März 2021 in 115 Fällen zugunsten der Kläger gegen die Ukraine entschieden hätte, "indem er urteilte, dass Haftbedingungen den Tatbestand der Folter oder anderweitiger Misshandlung erfüllten".