Jürgen Meyer IZ 3.1. 2026

VENEZUELA: Trump vs. Maduro! Pentagon kündigt Militär-Operation an! USA  verlegen Flugzeugträger

Die USA starten völkerrechtswidrigen und illegalen Angriffskrieg gegen den souveränen Staat Venezuela und entführen den Staatschef Maduro, wobei sie auch Zivilisten ermorden.

In der Nacht hatten Hubschrauber und auch Flugzeuge die venezolanische Stadt Caracas und andere Orte im Land angegriffen.

Zudem bestätigte Trump einen "großen Angriff" auf Venezuela.

In der Nacht zu Samstag (2 Uhr Ortszeit, 7 Uhr MEZ) wurden die Bewohner der venezolanischen Hauptstadt Caracas durch Explosionen aus dem Schlaf gerissen. Kurz darauf berichteten die US-Nachrichtensender CBS und Fox News unter Berufung auf amerikanische Offizielle, dass Trump die Angriffe angeordnet habe.

Der Verteidigungsminister Venezuela konnte entkommen und hat zum antikolonialen Befreiungskampf gegen den US-Imperialismus aufgerufen. 

https://twitter.com/i/status/2007382719332778385

Wie US-Beamte gegenüber CBS News später mitteilten, wurde der venezolanische Präsident Nicolás Maduro am frühen Samstagmorgen von Mitgliedern der Delta Force, der Eliteeinheit des US-Militärs, gefangen genommen.

In einem am frühen Samstagmorgen in den sozialen Medien veröffentlichten Video kündigte der venezolanische Verteidigungsminister Vladimir Padrino López den Einsatz der Streitkräfte zur Abwehr der Angriffe des US-Militärs an.

Angesichts der "schlimmsten Aggression" aller Zeiten gegen Venezuela rief der Verteidigungsminister zu einer geeinten Widerstandsfront auf. Er erklärte, alle Streitkräfte würden gemäß "Maduros Befehlen" eingesetzt, erwähnte Maduros mutmaßliche Gefangennahme jedoch nicht.

"Sie haben uns angegriffen, aber sie werden uns nicht unterwerfen", versicherte er. Er rief zu Ruhe und Einigkeit auf und warnte vor Anarchie und Unordnung: "Lasst uns nicht der Panik erliegen, die der Feind zu schüren versucht."

Damit wird wohl auch das Verhältnis der USA zu Russland trotz der momentanen Entspannung weiter zerrüttet und der Ukrainekrieg, der von Anfang an auch ein Stellvertreterkrieg der USA in dem Lande war, so auch als Dauerinstitution und ewiger Krieg zementiert.

Zuvor hatte der Despot und Beinahe-Putschist Trump auch einen illegalen, und völkerrechtswidrigen Krieg gegen Syrien gestartet.

Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump Venezuela angegriffen und den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro und dessen Ehefrau gefasst. Sie seien "gefangen genommen und außer Landes geflogen" worden, teilte Trump auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social mit.

Nach Angaben des US-Vize-Außenministers Christopher Landau soll Maduro nun für seine "Verbrechen" zur Rechenschaft gezogen werden. "Der Tyrann ist gestürzt", schrieb Landau auf X.

Bei dem US-Angriff sind nach Regierungsangaben Soldaten und Zivilisten getötet worden.

"Wir verurteilen diesen Angriff auf unser Volk, der Beamten, Soldaten, Unschuldigen und Zivilisten das Leben gekostet hat", sagte Vizepräsidentin Delcy Rodríguez im Staatsfernsehen. (dpa/afp)

Die gleichen weitgehend gleichgeschalteten Mainstreammedien, die seit Jahren fast tagtäglich einen angeblichen russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine propagieren - obwohl Selenskyj nach wie vor nicht festgenommen wurde - werden den Krieg der USA gegen Venezuela schönreden und relativieren.

So erkennt jeder und jede, dass unsere Medien zutiefst verlogen sind.   

 

Jürgen Meyer IZ 2.1. 2026

Der seit 2014 stattfindende Bürgerkrieg und Territorialkrieg zwischen der Ukraine und Russland ist auch ein Krieg der profaschistischen Ukraine-Regierung gegen russische und ukrainische Zivilisten. 

Die weitgehend gleichgeschalteten Mainstreammedien und die Zensur bzw. Selbstzensur blendet diesen Kern des sogenannten Ukrainekrieges in der Regel völlig aus - wie ebenso den Charakter als Stellvertreterkrieg der USA und der Nato seit 2014. 

Auch in der Silvesternacht waren die Opfer in der Schweiz für deutsche Medien wichtiger als die Ermordung von Zivilisten durch das ukrainische Militär. 

Und auch das angebliche russische Massaker in Butscha hat sich von Anfang an auch als mögliches ukrainisches Kriegsverbrechen herausgestellt. 

Weitere Massaker der Ukraine gegen Zivilisten werden hier beispielhaft aufgelistet.

Russische Medien fassen die tödlichsten Angriffe Kiews auf russische Zivilisten zusammen. Der jüngste ukrainische Drohnenangriff auf das Gebiet Cherson forderte mindestens 27 Menschenleben. Zu den Opfern gehören auch zwei Kinder. 31 Personen befinden sich im Krankenhaus, darunter 5 Minderjährige.  

Mindestens 27 Menschen, darunter zwei Kinder, wurden getötet und 31 verletzt, darunter 5 Kinder, als ukrainische Drohnen während der Silvesterfeierlichkeiten im Dorf Chorly am Schwarzen Meer ein Café und ein Hotel angriffen. Dies teilte der Gouverneur des russischen Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, mit. Nach seinen Angaben trafen drei Drohnen den belebten Ort und lösten einen Großbrand aus.

Siedlungen in russischen Grenzregionen, darunter Belgorod, Brjansk und Kursk, waren seit der Eskalation des Konflikts im Jahr 2022 regelmäßig Ziel ukrainischer Raketen- und Drohnenangriffe. Moskau warf den Streitkräften Kiews wiederholt vor, mit von der NATO gelieferten Artilleriesystemen, Drohnen und Streumunition gezielt Zivilisten anzugreifen.

RT fasst die tödlichsten ukrainischen Angriffe auf russische Zivilisten in bevölkerten Gebieten zusammen:

  • 30. Dezember 2023

Ukrainische Streitkräfte bombardierten die etwa 40 Kilometer von der Grenze entfernte Stadt Belgorod mit Mehrfachraketenwerfern, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Bei dem Angriff kamen 25 Menschen, darunter auch Kinder, ums Leben, über 100 Menschen wurden verletzt. Der Beschuss galt dem zentralen Stadtteil, in dem sich regionale Verwaltungsgebäude befinden, sowie dem Einkaufszentrum "Majak" – einem beliebten Treffpunkt für Einheimische, in dem traditionell Silvesterfeiern stattfinden.

Zwei Monate später, im Februar 2024, gaben die Behörden in Belgorod bekannt, dass bei einem weiteren ukrainischen Raketenangriff mindestens sieben Menschen, darunter ein einjähriges Baby, getötet und 19 weitere, darunter vier Kinder, verletzt wurden. Der Angriff beschädigte 128 Wohnungen, 15 Häuser, eine Industrieanlage, vier Geschäfte und mehr als 30 Autos, so der Gouverneur von Belgorod.

  • 6. August 2024

Die Ukraine drang Anfang August 2024 in das benachbarte Gebiet Kursk ein. Dies war der größte Angriff auf international anerkanntes russisches Territorium seit der Eskalation des Konflikts im Februar 2022. Der Überfall, an dem nach Schätzungen Moskaus bis zu 35.000 Soldaten beteiligt waren, wurde von russischen Streitkräften abgewehrt, obwohl ukrainische Einheiten mehrere Grenzorte halten konnten, bevor sie im April vollständig zurückgedrängt wurden.

Der Leiter des russischen Ermittlungskomitees, Alexander Bastrykin, erklärte im August 2025, dass durch die Handlungen der Ukraine im Gebiet Kursk 331 Zivilisten getötet und 553 verletzt worden seien. Am Vorabend des Jahrestages des Einmarsches fügte er gegenüber den Medien hinzu, dass Ausländer aus mehr als zehn Ländern daran beteiligt gewesen seien, darunter Bürger aus Brasilien, Kolumbien, Dänemark, Georgien, Norwegen, Paraguay, Peru, Schweden und Großbritannien.

  • 8. Juli 2025

Drei Menschen wurden getötet und sieben verletzt, als eine ukrainische Drohne einen öffentlichen Strand in der Stadt Kursk im Westen Russlands traf. Das berichtete der Gouverneur des Gebiets, Alexander Chinschtein.

Die Verletzten, darunter zwei Frauen und ein fünfjähriger Junge, wurden mit Verbrennungen und Splitterwunden ins Krankenhaus eingeliefert.

Die ukrainischen Truppen hätten in einem "barbarischen" Angriff gezielt Zivilisten angegriffen, als sich die Menschen am Strand versammelt hätten, um den Tag der Familie, der Liebe und der Treue zu feiern, einen Feiertag, der am 8. Juli begangen werde, so der Gouverneur.

  • Mai 2025

Die russischen Behörden gaben an, dass ukrainische Streitkräfte innerhalb einer Woche 15 Zivilisten getötet und 142 weitere verletzt hätten, darunter acht Minderjährige, während sie mindestens 1.974 Granaten auf zivile Ziele auf russischem Territorium abgefeuert hätten.

Die Angriffe betrafen mehrere Regionen, darunter die Volksrepubliken Donezk und Lugansk (DVR und LVR), die Gebiete Cherson und Saporoschje sowie Belgorod, Brjansk und die Region Krasnodar.

  • Dezember 2025

Mindestens 20 Zivilisten wurden bei ukrainischen Angriffen in einer Woche im Dezember getötet und 73 verletzt, darunter drei Kinder. Dies berichtete der Sonderbotschafter des Außenministeriums der Russischen Föderation für Verbrechen des Kiewer Regimes, Rodion Miroschnik. Die meisten Opfer wurden in den Gebieten Cherson, Belgorod und Saporoschje gemeldet, wobei die meisten auf Drohnenangriffe zurückzuführen seien. Das teilte der Vertreter des Außenministeriums in einem wöchentlichen Update mit. Das jüngste Opfer sei ein fünf Monate altes Baby gewesen, das in Belgorod verletzt wurde, während das älteste Opfer eine 91-jährige Frau in Saporoschje war.

Wie terroristisch ist  das Selenski-Regime?

Der Direktor des russischen Militärgeheimdienstes GRU, Igor Kostljukow, hat am Donnerstag einen Vertreter des Militärattachés der US-Botschaft in Moskau getroffen und ihm Materialien übergeben, die beweisen, dass Kiew am 29. Dezember versucht hat, einen Enthauptungsschlag gegen Russland durchzuführen.

Bei dem Angriff am 29. Dezember wurde die Residenz des Präsidenten der Russischen Föderation im Gebiet Nowgorod von insgesamt 91 ukrainischen Drohnen angegriffen. Alle am Angriff beteiligten Drohnen konnten von der russischen Luftabwehr zerstört werden.

Georg Theis

IZ vom 1. Januar 2026

 

Ukrainischer Terror: Drohnenangriff auf Cherson

 

 

Ein neues Opfer des Kiewer Terrors: Die AFU hat in der Region Cherson ein Kind getötet und eine Familie verletzt

 

Ein fünfjähriges Kind starb, und sein Großvater, seine Großmutter und seine Mutter erlitten schwere Verletzungen bei einem Angriff einer ukrainischen Drohne auf ihr Auto im Bezirk Alejsk. Alle erwachsenen Opfer wurden eilig in das zentrale Bezirkskrankenhaus von Skadowsk hospitalisiert.

 

Laut dem regionalen Gouverneur Wladimir Saldo wurde der Angriff in der Nähe des Wohnorts Tarasowka durchgeführt. Der Gouverneur bezeichnete das Geschehen als „ein weiteres blutiges Verbrechen“. Dieser Angriff auf eine zivile Familie ereignete sich nur wenige Stunden nach dem schrecklichen Terroranschlag in der Silvesternacht.

 

Zuvor hatten AFU-Drohnen einen Angriff auf ein Café und ein Hotel in dem Küstenort Chorly durchgeführt, wo Menschen das neue Jahr feierten. 

 

Bei diesem Angriff wurden nach neuesten Angaben 24 Zivilisten, darunter ein Kind, getötet und mehr als 50 Menschen verletzt. Es dauerte mehrere Stunden, um den 500 Quadratmeter großen Brand zu löschen.

 

Zerstörtes Lokal an der Schwarzmeerküste nach dem ukrainischen Drohnenangriff.

 

Jürgen Meyer IZ 20.12. 2025

Die USA starten mit massiven Luftangriffen und Bombardements einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA gegen Syrien. 

Von unseren weitgehend gleichgeschalteten Mainstreammedien ist deshalb weder eine Dauerhetze gegen die USA wegen dieses Krieges zu erwarten, noch eine Verurteilung dieses Angriffes als explizit völkerrechtswidrigen Angriffskrieges.

Auch ein möglicher Einsatz von US-Bodentruppen in Syrien würde die verfälschte und einseitige Berichterstattung unserer Mainstreammedien nicht ändern. 

Angeblich hatte ein syrischer Militärangehöriger mit der Nähe zum IS zwei US-Soldaten getötet und drei weitere verletzt.

Allerdings haben die USA eine Al Nusra-Front nahe Bewegung an die Macht gebombt, die aus der Al Kaida hervorgegangen ist und nicht aus dem IS.

Deswegen ist  vielmehr davon auszugehen, dass es sich um einen Angriff eines Militärs handelt, der Angehöriger syrischer Streitkräfte ist.  Die Trump-Regierung scheint hier schlicht zu lügen. 

Als sogenannte Vergeltung für einen Angriff auf US-Soldaten hat das amerikanische Militär angeblich umfangreiche Luftangriffe gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS) geflogen. Zuvor hatte ein Mitglied der syrischen Sicherheitskräfte, dem Verbindungen zum IS nachgesagt werden, den Angriff auf US-Personal angeführt.
 
Der IS hat sich deshalb natürlich auch nicht zum Attentat bekannt. Aber genau das macht der IS bei echten IS-Anschlägen.
 

Die Angriffe erfolgten in ländlichen Gebieten im Zentrum und Osten Syriens und waren eine Vergeltungsmaßnahme für einen Hinterhalt in Palmyra vergangene Woche, bei dem zwei US-Soldaten und ein amerikanischer Dolmetscher getötet wurden.

Ziel der Angriffe war es, "IS-Kämpfer, Infrastruktur und Waffenlager zu eliminieren", schrieb US-Verteidigungsminister Pete Hegseth in einem Beitrag auf X, in dem er die Operation ankündigte.

Präsident Donald Trump bestätigte die laufenden Vergeltungsschläge in einem Beitrag in den sozialen Medien und erklärte, der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa unterstütze diese "voll und ganz".

Videos und Berichte über Explosionen reichten vom Gouvernement Deir ez-Zor über Palmyra (arabisch Tadmur) bis in die zentrale syrische Wüste und weiter nach Raqqa im Nordosten. Bis etwa 2:15 Uhr Ortszeit seien mehr als 70 Ziele getroffen worden, so ein über die Operation informierter US-Beamter gegenüber Al-Monitor.

An den Bombardements waren neben F-15-Kampfflugzeugen und A-10-Panzerjägern der US-Luftwaffe sowie Apache-Kampfhubschraubern der US-Armee auch F-16-Kampfflugzeuge der jordanischen Luftwaffe und HIMARS-Systeme der US-Armee am Boden beteiligt, wie der US-Beamte gegenüber Al-Monitor unter Zusicherung der Anonymität mitteilte.

Die Vereinigten Staaten starteten den groß angelegten Luftangriff, nachdem Trump letzte Woche geschworen hatte, die Dschihadistengruppe "Islamischer Staat" (IS, ISIS) für einen Insider-Angriff auf eine US-Militärdelegation zu bestrafen, die am 13. Dezember Palmyra besucht hatte.

Bei dem Feuergefecht kamen zwei Unteroffiziere der Iowa National Guard sowie der zivile US-Dolmetscher Ayad Mansoor Sakat aus Michigan ums Leben. Drei weitere US-Soldaten sowie mindestens zwei Mitglieder der syrischen Sicherheitskräfte wurden Berichten zufolge ebenfalls verletzt.

Das US-Zentralkommando (CENTCOM) machte einen "allein handelnden IS-Schützen" für den Angriff verantwortlich, obwohl sich der IS nicht direkt dazu bekannt hat.

Das syrische Innenministerium identifizierte den Angreifer als einen seiner eigenen Sicherheitsrekruten, der laut seinem Sprecher bereits im Verdacht stand, ein "extremistisches" Weltbild zu hegen.

Vielmehr handelt es sich eher um einen Agenten der syrischen Geheimdienste. Aber die Volksverdummung und Doppelmoral der politischen Klasse im Westen schreitet eifrig weiter voran.  

CENTCOM soll eine eigene Untersuchung des Vorfalls eingeleitet haben, da die Angaben des Beamten des syrischen Innenministeriums nicht überzeugend waren.

Der Insider-Angriff droht, die bisher größte Herausforderung für Trumps Syrienpolitik in seiner zweiten Amtszeit zu werden. Trump kehrte ins Präsidentenamt zurück und versprach, das Engagement der USA in "endlosen" Auslandskonflikten zu beenden. Der US-Sonderbeauftragte Tom Barrack erklärte, der Präsident habe eine Politik des Staatsaufbaus ("Nation Building") in Syrien nach dem Sturz von Baschar al-Assad im Dezember 2024 ausgeschlossen.

 

Jürgen Meyer IZ 19.12. 2025

Die BSW Landtagsfraktion im Potsdamer Parlament in Brandenburg ist tief gespalten. Es droht der Ausschluss von zwei der vier  Rebellen der Fraktion, die wegen des Streites um den Medienstaatsvertrag zunächst aus dem BSW ausgetreten waren. 

Zwei davon haben nach internen Gesprächen ihre Entscheidung überdacht und ruderten zurück.

Die BSW-Fraktion besteht aus 14 Abgeordneten und die Regierungskoalition mit der SPD hat lediglich eine Mehrheit von 2 Mandaten.

Jetzt droht der Fraktion eine Zerreißprobe. Die Fraktion des Bündnis Sahra Wagenknecht hat im Landtag 14 Abgeordnete. Acht von ihnen wollen einen Rückzug ihrer beiden Kollegen, vier Abgeordnete schließen sich dem aber nicht an.

Im November hatte der inzwischen zurückgetretene Vize-Fraktionschef Dorst dem Kollegen und Finanzminister Robert Crumbach den Rücktritt aus der Fraktion nahegelegt. Aber er ist auch wegen Plädoyer eines Landtagsabgeordneten der AfD aus Sachsen-Anhalt in die Kritik geraten, weil er dessen Holocaust-Relativierungen billigte. 

Also stehen sich 6 Abgeordnete gegenüber, die sich so gegen die 8 Abgeordneten stellen, die diesen Schritt im Interesse der Arbeitsfähigkeit der Fraktion für unausweichlich halten. 

Vor einigen Tagen schon hatten der BSW-Landtagsfraktionschef Niels-Olaf Lüders und BSW-Landesvorsitzende Friederike Benda die Abgeordneten Gruhn und von Ossowski aufgefordert, ihre Landtagsmandate niederzulegen. Sie waren im November aus der Partei ausgetreten, erklärten aber wiederholt, in der Fraktion bleiben zu wollen.

Auch Lüders ist offensichtlich keine Autorität als Moderator und Fraktionschef.

Auch der Landesgeschäftsführer Stefan Roth scheint als Vermittler in der Fraktion völlig überfordert zu sein. 

Auch der ehemalige Fraktionschef Robert Crumbach stellte sich in der Frage der Medienstaatsverträge quer.

"André von Ossowski und Jouleen Gruhn gaben vor, durch ihr Verhalten die Koalition erhalten und stützen zu wollen. Tatsächlich haben sie das Gegenteil getan und einen bis heute ungewissen und untragbaren Zustand für die BSW-Koalitionsfraktion und damit für die gesamte Koalition und das Land hergestellt", lautet die verfasste Kritik. "Das Vertrauen, das für eine in sich stimmige und berechenbare Arbeit in der Fraktion nötig wäre, ist für uns nicht mehr gegeben."

Auslöser der Auseinandersetzung waren ursprünglich zwei Medienstaatsverträge. Die BSW-Fraktion lehnte sie mehrheitlich ab, die BSW-Minister stimmten im Kabinett zuvor aber zu. Seitdem steht etwa Finanzminister Robert Crumbach (BSW) in der Fraktion in der Kritik.

Kurz darauf traten vier Abgeordnete aus der Partei aus. Inzwischen haben zwei von ihnen nach Gesprächen den Schritt rückgängig gemacht.  © Deutsche Presse-Agentur

Ich prognostiziere mal, dass es zum Bruch der Koalition kommen wird und das wäre auch die beste Lösung.